Die mittelspäte Tafelsorte Janka ist im staatlichen Register der Russischen Föderation für den Anbau in der Nordwestregion eingetragen. Es ist eine mittelhohe Kultur mit wenigen halbaufrechten Trieben. Die Blätter der Pflanze sind mittelgroß, offen und hellgrün gefärbt. Der Blütenstand besteht aus wenigen weißen Blüten. Nach der Blüte trägt die Kultur wenige Früchte mit Samen.
Die Knollen der Kartoffelsorte Janka sind oval mit gelber Schale. Auf ihrer Oberfläche sind leicht eingesenkte Augen zu erkennen. Das Fruchtfleisch ist weiß, von gutem Geschmack und enthält 14-15% Stärke, was einem durchschnittlichen Wert entspricht. Die Triebe sind mittelgroß, eiförmig, haben eine rot-violette Spitze mit starker Behaarung.
Das Gewicht einer einzelnen Knolle beträgt 75-100 Gramm. Der Ertrag der Kartoffelsorte Janka liegt im Durchschnitt bei 30-35 Tonnen pro Hektar. Der niedrige Ertrag ist auf die geringe Anzahl von Knollen pro Pflanze zurückzuführen. Jede Pflanze bringt bis zu 12 Knollen hervor. Der Anteil marktfähiger Früchte ist bei dieser Sorte mit 80-95% gut. Diese Abweichung hängt von der Anbauregion, der mechanischen Bodenbeschaffenheit, der Feuchtigkeit und den Nährstoffen im Boden ab. Bei der Lagerung im Winter gehen bis zu 4% der Knollen verloren.
Die Kultur hat eine hohe Immunität gegen die Goldnematode und die zystenbildende Nematode sowie gegen Krebs entwickelt; sie hat eine mittlere Resistenz gegen die Runzelmosaik-Krankheit und das Blattrollvirus. Die Sträucher und Knollen der Kartoffelsorte Janka können von der Kraut- und Knollenfäule befallen werden.
Die betreffende Sorte wird von den Prüfern für den Anbau auf leichten Böden empfohlen. Die Kartoffelsorte Janka gehört zu den intensiv wachsenden Gemüsekulturen, sie nutzt die natürliche Bodenbeschaffenheit effektiv, kann aber den Ertrag bei erhöhten Gaben von organischen und mineralischen Düngemitteln steigern.