Die Kartoffelsorte Karatop gehört zu den frühen Sorten. Die Knollen von Karatop beginnen etwa anderthalb Monate nach dem ersten Auflaufen zu reifen, was als unbestreitbarer Vorteil gegenüber späten Sorten angesehen werden kann. Zum Beispiel ermöglicht der Anbau dieser Kartoffel in den südlichen Regionen Russlands zwei Ernten der Kultur von einem Feld.
Eigenschaften der Kartoffelsorte Karatop
Die Pflanze hat mittelhohe, ausgebreitete oder halb aufrechte Büsche. Die Blätter sind mittelgroß und von intermediärem Typ, die Stängel sind schwach gefärbt, die Blütenkronen sind weiß und mittelgroß. Die Knollen sind oval, gelb, das Fruchtfleisch hat die gleiche Farbe.
Die Knollen sind klein, ihr Gewicht übersteigt selten 100 Gramm, aber es gibt viele pro Pflanze (etwa 25 Stück), was den Ertrag beeinflusst. Der Ertrag pro Hektar Karatop-Anbau kann bis zu 45 Tonnen betragen, der Mindestertrag liegt bei 19 Tonnen/ha.
Das Fruchtfleisch hat einen hervorragenden Geschmack. Es enthält 13-15 % Trockenmasse (Stärke). Neben der Verwendung für den Eigenbedarf – für Püree, Gemüsesalate, Suppen – werden die Kartoffeln der Sorte Karatop auch industriell verarbeitet. Daraus werden Chips und Pommes frites hergestellt, getrocknet und Stärke produziert.
Die betreffende Sorte widersteht vielen Krankheiten hervorragend, was die Pflege der Pflanzen erleichtert. Sie ist immun gegen Krankheiten und Viren wie Nematoden und Krebs, kann aber von Kraut- und Knollenfäule und anderen Viren befallen werden.
Anbau der Sorte Karatop
Die Kartoffel Karatop liefert gute Erträge in der Ukraine und Moldau sowie in vielen Regionen der Russischen Föderation, die günstige klimatische Bedingungen für den Anbau dieses Gemüses aufweisen.
Es wird empfohlen, Kartoffelanbau mit mehrjährigen Gräsern, Wintergetreide und Hülsenfrüchten abzuwechseln; auf sandigen Böden wird die betreffende Kultur nach Lupinen angebaut. Die Pflege der Pflanzen ist recht einfach: Es ist notwendig, die Bodendurchlüftung zu erhalten, Unkraut zu beseitigen und die Kulturen zu bewässern.