Kaspar ist eine Hybridsorte von Tomaten, aus der sich Wintervorräte einfach wunderbar zubereiten lassen. Und das ist nicht der einzige Vorteil dieser Sorte. Die Tomatensorte Kaspar wurde von niederländischen Züchtern der Agrarfirma «Sedek» entwickelt. In das russische Register wurde die Sorte im Jahr 2015 aufgenommen und hat sich bereits bei vielen Tomatenliebhabern großer Beliebtheit erfreut.
Inhaltsverzeichnis:
Beschreibung der Tomatensorte Kaspar f1

Diese Tomatensorte gehört zu den determinanten Sorten. Die Tomate Kaspar kann sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern kultiviert werden. Das Aussehen des Busches und die Geschmackseigenschaften der Früchte ändern sich dadurch nicht. Die Höhe des kräftigen Busches überschreitet nicht 80 cm und gedeiht hervorragend in Frühbeeten.
Die Tomate Kaspar gehört zu den frühreifen Sorten. Vom Beginn der Vegetation bis zur Reife der ersten Früchte vergehen etwa vier Monate. Die erste schmackhafte Ernte kann bereits Ende des ersten Sommermonats probiert werden.
Die Früchte werden frisch verzehrt und für den Winter eingemacht. Die Haupteigenschaft, weshalb Hausfrauen für Wintervorräte gerade diese Sorte wählen, ist, dass die Tomaten nach der Hitzebehandlung ihre Form nicht verlieren und an einem Winterabend großartig auf dem Tisch aussehen.
Grundlegende Eigenschaften der Früchte

Die Früchte haben eine längliche ovale Form mit einer für diese Sorte charakteristischen Spitze. Unreife Tomaten haben eine hellgrüne Farbe, die sich zum Zeitpunkt der Vollreife in Rot-Orange oder Leuchtendrot ändert.
Im Geschmack sind die Tomaten Kaspar süß mit einer leichten Säure. Sie haben ein stark ausgeprägtes, für Tomaten typisches Aroma.
Das feste, fleischige und zarte Fruchtfleisch ist rot gefärbt und durch eine dicke Schale gut geschützt. Dank dieser Eigenschaft der Schale behalten die Tomaten über lange Zeit ihre Unversehrtheit und sind hervorragend für den Transport in entlegene Regionen geeignet, wobei sie ihre Handelsqualität bewahren.
Vor- und Nachteile der Sorte

Von seinen Eltern hat die Tomatensorte Kaspar nur positive Eigenschaften geerbt; der wichtigste Vorzug, den Gärtner hervorheben, ist der sehr hohe Ertrag. Bei angemessener agrotechnischer Pflege kann ein gesunder Busch dieser Sorte bis zu 2 kg der köstlichsten Früchte liefern.
Zu den weiteren positiven Eigenschaften der Sorte Kaspar zählen:
- Anspruchslosigkeit in der agrotechnischen Pflege;
- Genügsamkeit bezüglich der Anbaufläche, große Flächen und Räume sind für diese Sorte nicht erforderlich;
- benötigt kein Ausgeizen.
Was die Nachteile betrifft, lässt sich nur einer nennen – die Anfälligkeit für die Krankheit «Blütenendfäule», die die Kultur bereits im Sämlingsstadium schädigen kann.
Reifung und Fruchtbildung

Die Tomate Kaspar gehört zu den frühen Reifesorten. Vom Erscheinen der ersten normal entwickelten Blättchen bis zur vollständigen Reife der Tomaten vergehen 85 bis 95 Tage. In Regionen mit rauen klimatischen Bedingungen oder in Jahren ungünstiger Wetterveränderungen kann sich dieser Zeitraum leicht verlängern. In Gewächshäusern tritt die Reife 110-120 Tage nach Beginn der Vegetationsperiode ein. Pro m2 ernten Gärtner bis zu 10 kg Gemüse. Die Fruchtbildung dauert bis zum Herbstbeginn.
Um das maximale Erntevolumen zu erzielen, müssen alle agrotechnischen Regeln für diese Sorte beachtet werden.
Um hohe Erträge der Tomatensorte Kaspar zu erzielen, muss man bei der Pflege der Pflanze aufmerksam sein und einige Nuancen beachten.
Agrotechnische Pflege

Um hochwertige Setzlinge zu erhalten, müssen bereits bei der Samenphase einige Anforderungen beachtet werden. Die Samen werden Ende März oder Anfang April ausgesät. Um die zukünftigen Pflanzen vor Krankheiten zu schützen, müssen die Samen in einer schwachen Lösung von Kaliumpermanganat eingeweicht und dann unter fließendem Wasser abgespült werden.
Die Kaliumpermanganatlösung sollte schwach sein, da sonst die Tomatensämlinge 'verbrennen' können.

Die Aussaaterde kann im Fachhandel erworben oder selbst hergestellt werden. Dazu wird normale Erde und Kompost im Verhältnis 1:1 gemischt. Die fertige Mischung wird thermisch behandelt, um Fäulnis und Insekten zu beseitigen. In die vorbereitete Erde werden die Samen nicht tiefer als 1-2 Zentimeter ausgesät. Die erschienenen jungen Triebe werden mit einer Sprühflasche gegossen, um die zarten Keimlinge nicht zu beschädigen.
Bei der Aussaat ist zu beachten, dass die Setzlinge 60-70 Tage nach dem Erscheinen der ersten Keimlinge für die Auspflanzung ins Freiland bereit sind.

Beim Auspflanzen der Tomatensetzlinge Kaspar wird ein Schema verwendet: Abstand zwischen den Pflanzen 45 cm, zwischen den Reihen 50-55 cm, somit werden pro m2 7-8 Tomatenpflanzen gesetzt.

Junge Tomatensetzlinge müssen eine Woche lang täglich mit abgestandenem Wasser bei Raumtemperatur gegossen werden. Danach wird die Bewässerung auf zweimal pro Woche reduziert. Dies hilft, die Pflanze vor Fäulnis und Pilzerkrankungen zu schützen.
Wenn Sie diese einfachen Regeln befolgen, wird die Hybride Kaspar Sie mit ihrer Fülle an Tomaten erfreuen!
Ideal für Vorräte: Tomate Kaspar — Video