Geheimnisse der Tomatenbewässerung im Polycarbonat-Gewächshaus für eine reiche Ernte

Richtiges und fachgerechtes Gießen ist der Schlüssel zu aktivem Wachstum, Entwicklung und hohem Ertrag von Tomaten. Das Gießen von Tomaten im Gewächshaus aus Polycarbonat erfolgt unter Berücksichtigung mehrerer Nuancen, die eine reiche Ernte schmackhafter, saftiger Früchte ermöglichen. Wichtig sind die Häufigkeit der Bewässerung, die Wassermenge je nach Vegetationsstadium der Gemüsekultur, die Wassertemperatur sowie die Art der Befeuchtung.

Das Gießen von Tomaten im Gewächshaus aus Polycarbonat – die wichtigsten Feinheiten

Geheimnisse der Tomatenbewässerung im Polycarbonat-Gewächshaus für eine reiche Ernte

Es gibt gewisse Feinheiten beim Gießen von Tomaten im Gewächshaus aus Polycarbonat, da sich das Mikroklima im Gewächshaus erheblich von dem im Freiland unterscheidet. Polycarbonat-Konstruktionen weisen einige Unterschiede zu Folien- und Glaskonstruktionen auf.

Gewächshäuser aus Polycarbonat lassen Wärme und Sonnenlicht gut durch und schützen gleichzeitig die Tomatenblätter vor Sonnenbrand. Dieses Material sorgt für die Dichtigkeit der Konstruktion, sodass die Tomaten zuverlässig vor Zugluft geschützt sind.

Geheimnisse der Tomatenbewässerung im Polycarbonat-Gewächshaus für eine reiche Ernte

Die wichtigsten Feinheiten beim Gießen von Tomaten im Gewächshaus aus Polycarbonat:

  1. Das Wasser sollte ausschließlich direkt an der Pflanzenwurzel gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass keine Feuchtigkeit an die Tomatenstängel und -blätter gelangt.
  2. Die Pflanzen sollten am besten früh am Morgen vor Sonnenaufgang gegossen werden. Es ist nicht empfehlenswert, die Beete abends zu bewässern, da dies zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus führt.
  3. Für die Bewässerung von Tomaten wird nur warmes, abgestandenes Wasser verwendet. Leitungswasser sollte nicht verwendet werden, da es Stress verursacht und das Pflanzenwachstum hemmt.

Nach jedem Gießen ist es empfehlenswert, den Boden um die Pflanzen herum zu mulchen – das hilft, den optimalen Feuchtigkeitsgehalt im Boden zu erhalten.

Wie oft sollten Tomaten im Gewächshaus bewässert werden?

Geheimnisse der Tomatenbewässerung im Polycarbonat-Gewächshaus für eine reiche Ernte

Wie oft Tomaten im Gewächshaus gegossen werden müssen, hängt vom Mikroklima im Gewächshaus und vom Wachstumsstadium der Pflanze ab. Polycarbonat-Konstruktionen zeichnen sich durch eine gute Wärmespeicherung aus. Dadurch kann eine optimale Lufttemperatur aufrechterhalten werden und der Boden trocknet schnell aus, weshalb es sehr wichtig ist, die Bodenfeuchtigkeit zu überwachen – sie sollte nicht unter 55-60% liegen.

Im Durchschnitt werden Tomaten im Polycarbonat-Gewächshaus zweimal pro Woche gegossen. Für jede Pflanze werden mindestens 3,5-5 Liter Wasser benötigt. Bei längerer Trockenheit und Lufttemperaturen über +30°C erhöht sich die Bewässerungshäufigkeit auf 3 Mal pro Woche.

Wie oft Tomaten im Gewächshaus gegossen werden müssen, lässt sich an ihrem Aussehen erkennen. Wenn das Laub an Spannkraft verliert und schlaff wird, deutet dies auf einen Wassermangel hin. Bei längerer Trockenheit trocknen die Blattspitzen aus und rollen sich ein, der Ertrag nimmt ab.

Bewässerungshäufigkeit in Abhängigkeit vom Wachstumsstadium

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Die Häufigkeit und Besonderheiten der Bewässerung von Tomaten im Polycarbonat-Gewächshaus hängen nicht nur von den Wetterbedingungen ab, sondern auch vom Entwicklungsstadium der Gemüsekultur.

Wie man Tomaten im Gewächshaus aus Polycarbonat in verschiedenen Stadien gießt:

  1. Beim Umpflanzen der Tomatensetzlinge ins Gewächshaus ist eine reichliche Bewässerung erforderlich – bis zu 5-6 Liter warmes Wasser pro Pflanzloch. Nach dem Einpflanzen werden die Setzlinge 9-10 Tage lang nicht gegossen. Diese Zeit wird für die Anpassung der Sämlinge und die Bewurzelung am neuen Standort benötigt.
  2. Während des aktiven Wachstums ist es ratsam, die Pflanzen alle 3-4 Tage zu wässern, wobei pro Pflanze 3-4 Liter Wasser ausgebracht werden.
  3. Während der Blütezeit reduziert sich die Bewässerungshäufigkeit auf 1 Bewässerung pro Woche, aber die Wassermenge erhöht sich auf 5-6 Liter Wasser.
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In der Fruchtbildungsphase sollte die Bewässerungsmenge für Tomaten im Gewächshaus auf 3 Liter reduziert werden. Gleichzeitig wird die Bewässerungshäufigkeit auf 2 Mal pro Woche erhöht. In dieser Zeit verbrauchen die Pflanzen viel Energie für die Bildung und Reifung der Früchte. Es darf keine Übernässung des Bodens zugelassen werden – sie würde zu einer Verschlechterung der Geschmacksqualität und zum Aufplatzen der Früchte führen.

Sobald die Tomaten anfangen, rot zu werden, wird die Bewässerung stark eingeschränkt. Es reicht völlig aus, den Boden um die Pflanze herum alle 9-10 Tage mit einer geringen Wassermenge zu wässern. Bei zu reichlicher Bewässerung werden die reifenden Tomaten nicht nur aufplatzen, sondern auch faulen.

Bewässerungsmethoden für Tomaten

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Für die richtige Bewässerung von Tomaten im Polycarbonat-Gewächshaus müssen nicht nur die Häufigkeit und Wassermenge, sondern auch die Bewässerungsmethode berücksichtigt werden. Die einfachste und zugänglichste Methode ist die manuelle Bewässerung. Sie erfolgt mit einem Gartenschlauch, Eimer, einer Gießkanne oder einem anderen Behälter.

Die manuelle Bewässerung sollten Sie aufgrund ihres Arbeitsaufwands nur in kleinen Gewächshäusern anwenden. Zum Wässern empfehlen wir eine Gießkanne. Verwenden Sie keinen Eimer – so gelangt das Wasser ausschließlich unter die Wurzel der Pflanze und nicht auf ihre Blätter und Stängel.

In großen Gewächshäusern ist es bequemer, einen Gartenschlauch zu verwenden, aber auch dieser hat seine Nachteile. Wenn Sie sich zwischen den Beeten bewegen, müssen Sie den Schlauch hinter sich herziehen, was die empfindlichen Tomatenpflanzen beschädigen kann.

Außerdem bildet sich nach der Bewässerung mit dem Schlauch eine feste Kruste auf dem Boden, die den Sauerstoffzutritt erschwert. Daher ist eine häufigere Lockerung des Bodens erforderlich.

Tropfbewässerung

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Die Tropfbewässerung für Tomaten im Polycarbonat-Gewächshaus ist die beste Option für ein optimales Wachstum und die Entwicklung von Gemüsekulturen. In diesem Fall erfolgt die Bewässerung automatisch, das Wasser wird in kleinen Portionen zugeführt.

Die wichtigsten Vorteile der Tropfbewässerung:

  • der Boden wird beim Wässern nicht ausgewaschen und nicht versalzen;
  • die Bewässerung kann zur gewünschten Tageszeit durchgeführt werden;
  • das Eindringen von Feuchtigkeit auf Stängel, Blätter und Früchte wird vermieden;
  • die Feuchtigkeit wird direkt an das Wurzelsystem abgegeben;
  • es wird eine gleichmäßige und effiziente Bewässerung in großen Gewächshäusern gewährleistet.

Durch die dosierte Wasserzufuhr führt die Tropfbewässerung nicht zur Versauerung des Bodens und zu dessen Übernässung. Der Boden behält seine Struktur und seine Fruchtbarkeitseigenschaften.

Geheimnisse der Tomatenbewässerung im Polycarbonat-Gewächshaus für eine reiche Ernte

Ein fertiges Tropfsystem kann man in Gärtnereien kaufen oder selbst zusammenbauen. Das einfachste und grundlegendste System besteht aus einem Kunststofftank oder einem Fass. Ergänzt wird es durch einen Hauptschlauch, der mit einem Hahn und kleinen Rohren oder speziellen Tropfern ausgestattet ist.

Die Bewässerung von Tomaten in einem Polycarbonat-Gewächshaus ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Anbau kräftiger, gesunder Pflanzen und für eine reiche Ernte schmackhafter, saftiger Früchte. Bei der Organisation der Bewässerung müssen die Häufigkeit, die Methode der Befeuchtung und die Feuchtigkeitsnorm für Tomaten in verschiedenen Wachstumsstadien berücksichtigt werden.

Die Bewässerung von Tomaten im Polycarbonat-Gewächshaus kann unterschiedlich sein — Video

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