Die Rote Bete ist jedem Gärtner bekannt. Diese Pflanze gehört zu den zweijährigen – im ersten Jahr bildet sie eine Wurzelknolle und eine Blattrosette, im zweiten Jahr des vegetativen Wachstums wächst ein blütentragender Trieb heran.
Am Trieb erscheinen am Ende der Vegetationsperiode Samen. Rote Bete liebt Sonnenlicht und Wärme, jedoch bilden sich die größten Wurzelknollen bei einer guten Nährstoffversorgung und der richtigen Bodenfeuchtigkeit.
Neben dem Gießen der Roten Bete sind auch Düngungen notwendig. Die betreffende Kultur reagiert gut auf eine Düngung mit Geflügelkot (1:12 zum Wasservolumen) oder Rinderdung (1:8). Die erste Düngung kann mit dem Gießen kombiniert werden; sie erfolgt im Vier-Blatt-Stadium. Um das Wurzelsystem der Kultur nicht zu schädigen, wird zwischen den Reihen der Roten Bete eine etwa 4 Zentimeter tiefe Furche gezogen. Pro 10 Meter einer solchen Furche werden 12 Liter der vorbereiteten Lösung verwendet; nach dem Einziehen der Lösung wird die Furche mit Erde bedeckt.
Wenn für die Pflanzung der Roten Bete nährstoffarmer Boden verwendet wird, wird eine zweite Düngung durchgeführt, etwa zwei Wochen nach der ersten. Sie erfolgt vor dem Gießen der Roten Bete. Für die Düngung werden Mineraldünger verwendet: Kaliumdünger – 20 Gramm, Harnstoff – 2 Gramm auf 10 Liter Wasser. Düngeraufwand: 10 l/m².
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Wie gießt man Rote Bete
Rote Bete benötigt von Natur aus keine starke Bodenfeuchtigkeit, daher wird sie nur einmal pro Woche mit warmem, in der Sonne abgestandenem Wasser gegossen. Die Bewässerung der Kultur sollte reichlich erfolgen, sodass das Wasser den Boden gut durchfeuchtet, aber nicht an der Oberfläche stehen bleibt.
Pro Quadratmeter der Anbaufläche der Roten Bete sollten bis zu 15 Liter Wasser verwendet werden, jedoch sind bei der Bewässerung auch die Wetterfaktoren zu berücksichtigen – bei häufigen Regenfällen ist eine Bewässerung der Kultur nicht erforderlich. Vor dem Gießen sollte die Bodenfeuchtigkeit bestimmt werden – es wird nicht gegossen, wenn der Boden in der Tiefe des Pflanzenwurzelbereichs feucht ist.
Wie oft gießt man Rote Bete
Bei anhaltender Trockenheit wird die Bewässerung der Roten Bete auf zweimal pro Woche erhöht. Dieser Vorgang sollte am besten am Abend durchgeführt werden, wenn die Lufttemperatur auf den niedrigsten Wert gesunken ist. Um eine starke Verdunstung der Feuchtigkeit zu verhindern, wird die obere Bodenschicht gemulcht. Neben der Feuchtigkeitsspeicherung hemmt der Mulch das Wachstum von Unkraut.
Gärtner empfehlen, warmes Wasser zum Gießen zu verwenden. Das Wasser sollte morgens in ein Fass oder einen anderen Behälter gefüllt werden und bis zum Abend in der Sonne erwärmt werden.