Radieschen wachsen schnell, daher benötigen sie neben den Nährstoffen im Boden eine regelmäßige und korrekte Bewässerung.
Vor der Aussaat der Samen werden die Furchen im Boden mit warmem Wasser bewässert, um ihre Keimung zu beschleunigen. Danach wird die Furche mit Erde bedeckt und leicht verdichtet, indem man die Erde mit der Handfläche andrückt; auch eine Walze kann für diesen Zweck verwendet werden. Die Anwendung dieser Methode ermöglicht es, die Luft zu verdrängen und Feuchtigkeit heranzuziehen, was das gleichmäßige Auflaufen der Keimlinge fördert.
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Bewässerungshäufigkeit bei Radieschen
Der Boden, in dem die Radieschen gepflanzt sind, sollte stets feucht sein, da sonst das Fruchtfleisch der Knolle austrocknet, hart und geschmacklos wird. Bei wenig Niederschlag im Frühling werden die Radieschen alle 2-3 Tage bewässert.
Oft werden Radieschen Ende des Frühlings gepflanzt, wenn heißes, trockenes Wetter herrscht. In diesem Fall werden die Radieschensaaten täglich morgens oder abends bewässert. Nachdem die Feuchtigkeit eingezogen ist, wird der Boden gelockert, um die Bildung einer Kruste zu verhindern und die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Vor der Bewässerung der Kultur überprüfen manche Gärtner die Bodenfeuchtigkeit, indem sie die Erde bis zu einer bestimmten Tiefe aufreißen. Es ist bekannt, dass die Wurzeln der Radieschen Feuchtigkeit aus 30 Zentimetern Tiefe aufnehmen können – durch diese Wurzeln erfolgt die Hauptversorgung der Radieschen, daher kann die Bewässerung in mehreren Etappen mit kleinen Wassermengen erfolgen.
Zur Bewässerung der Radieschen wird üblicherweise eine Gießkanne mit einem kleinen Sieb verwendet. Mit einer solchen Gießkanne kann die Kultur vorsichtig bewässert werden, ohne befürchten zu müssen, dass große Wasserstrahlen den Wurzelbereich der Pflanze wegspülen.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Gießen?
Wie bereits erwähnt, gießt man die Radieschen am besten abends, bei Sonnenuntergang, wenn die Lufttemperatur gesunken ist. Das Gießwasser sollte warm sein, obwohl manchmal kaltes Wasser verwendet wird, besonders wenn es tagsüber sehr heiß war.
Bei einem gut mit Nährstoffen versorgten Boden benötigen Radieschen keine zusätzliche Düngung, jedoch lässt sich ihr Nährstoffbedarf leicht feststellen. Wenn die Pflanze große Blätter und eine kleine Knolle hat, bedeutet dies, dass der Boden nicht genügend Phosphor und Kalium enthält und Stickstoff im Überschuss vorhanden ist.
Um die Situation zu korrigieren, löst man in 10 Litern Wasser 20 Gramm Kaliumsulfat und 50 Gramm Superphosphat auf. Bei Stickstoffmangel (blassgrüne Blätter) wird die Pflanze mit Harnstoff gedüngt. Dazu wird ein Teelöffel dieser Substanz in 10 Litern Wasser aufgelöst und die Pflanzen werden gegossen – eine Düngung reicht aus.