Nebelerzeugungsanlage: Montage und Verwendung

Für die Montage einer Nebelanlage werden Metall- oder Kunststoffrohre verwendet. Am besten bewährt haben sich Rohre mit einem Durchmesser von 0,5 Zoll und 1 Zoll. Eisenrohre und alle bei der Montage verwendeten Arbeitsteile sollten verzinkt werden, da sonst Rostbildung zu unangenehmen Folgen führen kann — Verstopfung der Düsenkanäle.

Ein Nachteil von Kunststoffrohren ist, dass sie mit der Zeit durchhängen und das Gewinde an den Anschlussstücken für die Düsen schnell verschleißt.

Kunststoffrohre sollten schwarz gestrichen werden, da sich sonst Algen darin entwickeln. Der Abstand zwischen den Düsen hängt von ihrem Typ und dem Wasserdruck ab und beträgt durchschnittlich 80-130 cm. Er sollte etwa 70 % des Sprühdurchmessers betragen. Die Düsen werden so an den Rohren angebracht, dass kein Wasser austritt.

Bei der Einrichtung von Nebelanlagen in Gewächshäusern und Folientunneln ist es zweckmäßiger, temporäre Leitungen zu verwenden, die mit Kupplungen oder Schraubgewinden montiert werden. Das Ein- und Ausschalten des Wassers erfolgt über Magnetventile. Gut bewährt haben sich Ventile, die sich bei fehlendem Wasserdurchfluss schließen.

Wenn verschmutztes Wasser verwendet wird, müssen vor dem Magnetventil Filter installiert werden.

Bei der Montage der Anlage ist darauf zu achten, dass alle Rohre hinter dem Magnetventil auf gleicher Höhe liegen, da sonst bei kurzen Einschaltzeiten von nur wenigen Sekunden Wasser teilweise abfließt und der erforderliche Druck nicht schnell genug wieder aufgebaut wird. Aus demselben Grund darf das Magnetventil auf keinen Fall höher als die Rohre installiert werden. Die Rohre können direkt über den Stecklingen verlegt werden. Heruntertropfendes Wasser aus den Rohren schadet den Stecklingen nicht.

Siehe auch:
Gewächshäuser aus Stegplatten (Polycarbonat)

Während des Betriebs der Anlage können Schäden oder ein Ausbleiben des Wasserflusses auftreten. Für solche Fälle sollte eine manuelle Wasserberieselung möglich sein. Dazu wird um das Magnetventil ein Bypass-Rohr mit einem manuell schließbaren Ventil installiert. Verstopfte Düsen werden durch Spülen mit verdünnter Säure (z. B. Essigsäure) gereinigt.

Die manchmal empfohlenen festen Rohre mit aufgeschraubten Düsen gewährleisten zwar eine sehr gleichmäßige Wasserverteilung ohne große Tropfenbildung, bereiten aber große Schwierigkeiten bei der Vorbereitung des Bereichs und werden daher selten eingesetzt.

Die Auswahl der Vermehrungsfläche hängt von den örtlichen Gegebenheiten und der vorgesehenen Technologie ab.

In warmen Regionen mit kontinentalem Klima kann die Vermehrung mittels Nebelbildung im Freiland durchgeführt werden, wenn lediglich ein Windschutz vorhanden ist. Unter unseren Bedingungen ist dies aufgrund des unbeständigen Wetters (Regengüsse, Hagel, Kälteperioden) sehr riskant. Daher erfolgt die Bewurzelung der Stecklinge unter Glas oder Folie. Nach wie vor werden zu diesem Zweck Gewächshäuser und Frühbeete genutzt.

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