Welches Material eignet sich für den Bau eines Gewächshauses?

Die Gründe, aus denen Besitzer von Gartenparzellen sich dazu entschließen, ein Gewächshaus in Eigenregie zu bauen, können vielfältig sein.

Manche sind unzufrieden mit dem Preis von fabrikgefertigten Konstruktionen, andere finden auf dem Markt kein passendes Modell. Mit eigenen Händen kann man schnell und ohne großen Aufwand genau das Gewächshaus bauen, das der Gärtner sich wünscht.

Und die Art des Gewächshauses bestimmt, welches Material für seinen Bau gewählt werden sollte.

Das Gewächshaus muss so abgesteckt werden, dass später bequem darin gearbeitet werden kann. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Breite des Mittelwegs: Sie sollte nicht weniger als 50 cm betragen. Andernfalls wird der Transport von Düngemitteln, Ernte und Gerät erschwert.

Die Maße des Gewächshauses selbst werden je nach Zweck und Größe des Gartengrundstücks festgelegt. Als optimal gelten die Abmessungen 6×3×2,5 m (Länge/Breite/Höhe). Bei einer Wegbreite von 60 cm bleiben auf jeder Seite 1,2 m für die Beete. Ein Gewächshaus mit diesen Parametern ist bequem zu bearbeiten, speichert gut Wärme und wird belüftet. Auf Wunsch kann man zwei Wege anlegen, indem man die Breite auf 6 m erhöht. Allerdings ist der Bau einer solchen Konstruktion deutlich schwieriger. Wenn ein kleines Gewächshaus benötigt wird, wird es normalerweise aus Bögen (in den Boden eingegrabene gebogene Rohre aus Metall oder Kunststoff) gebaut, zwischen denen eine Polyethylenfolie gespannt wird.

Die meisten Gewächshäuser haben ein Satteldach oder ein Pultdach. Im ersten Fall werden die Seitenwände etwa 1 m hoch gebaut. Der Winkel zwischen den Dachschrägen beträgt 45 Grad, die Firsthöhe 2,2-2,5 m. Pultdachgewächshäuser werden meist an der Südseite des Hauses angebaut. Diese Variante sollte man nur dann wählen, wenn auf dem Grundstück kein Platz für ein separates Gewächshaus ist, da die erhöhte Luftfeuchtigkeit die Mauer zerstört.

Für den Bau des Rahmens eignen sich nahezu alle Materialien: Metall, Holz, Stahlbetonstützen, Fensterrahmen usw. Die Abdeckung besteht aus Glas, Folie oder Polycarbonat. Holzrahmen benötigen eine Steineinfassung, um den Kontakt des Holzes mit dem Boden zu vermeiden. Bei Verwendung von Stahlbetonstützen muss die Tiefe der Gruben mindestens 1,5 m betragen.

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Nebelerzeugungsanlage: Montage und Verwendung

Die für die Abdeckung verwendete Folie wird in folgende Arten unterteilt:

•   Wärmespeichernd – durch den Gehalt an Absorptionsmittel, das nachts das Durchdringen von Infrarotstrahlen vom Boden verhindert, steigt die Nachttemperatur im Gewächshaus um 3-5 Grad;
•   UV-beständig – widerstandsfähig gegen die schädliche Wirkung der Sonnenstrahlung;
•   lichtstreuend – schützt die Pflanzen vor direktem Sonnenlicht;
•   zweischichtig – besitzt eine erhöhte Wärmespeicherfähigkeit;
•   antikondensat – fördert das Abfließen von gebildetem Kondenswasser nach unten.

Zu den Nachteilen der Folie zählt die kurze Lebensdauer: Sie beträgt in der Regel nicht mehr als zwei Jahre. Allerdings lässt sie sich leicht auf einem Holzrahmen montieren und ist relativ günstig.

Das traditionelle Material für die Abdeckung von Gewächshäusern ist Glas. Es lässt das Licht sehr gut durch, ist jedoch recht schwer und erfordert einen stabilen Rahmen. Zudem ist es sehr spröde und schwierig zu befestigen.

Als optimale Variante gilt mehrwandiges Polycarbonat, das die besten Eigenschaften von Polyethylenfolie und Glas vereint. Es besteht aus zwei Schichten mit dazwischen eingearbeiteten Versteifungsrippen. Dieses Material bietet folgende Vorteile:

•    hervorragende Wärmedämmeigenschaften;
•    blockt ultraviolette Strahlen ab;
•    Flexibilität;
•    geringes Gewicht;
•    einfache Montage;
•    widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen.

Das beste Material für den Rahmen ist profilierter Metall mit einer Korrosionsschutzbeschichtung. Eine solche Konstruktion zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Langlebigkeit und einfache Montage aus. Für die Abdeckung wird Polycarbonat empfohlen. Die relativ hohen Kosten eines Gewächshauses aus diesen Materialien amortisieren sich durch seine Funktionalität und die Tatsache, dass keine regelmäßigen Reparaturen erforderlich sind.

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