Wie man Meerrettich anbaut

Am häufigsten wird auf den Gemüsegärten die Sorte Walkowski angebaut.

Meerrettich — ist eine mehrjährige Pflanze und ziemlich kälteresistent, seine Rhizome eignen sich hervorragend zur Herstellung von Gewürzen, die Blätter zum Einlegen und Marinieren, zerkleinerte Wurzeln und Blätter konservieren Fleischprodukte gut (zum Bestreuen).

Für den Anbau von Meerrettich sind fast alle Böden geeignet, die gut mit organischem Dünger angereichert werden müssen. Im Herbst wird empfohlen, 5-6 Eimer Mist pro Quadratmeter, Superphosphat und Kalidünger (Holzasche ist möglich) auszubringen; alles tief umgraben — bis zu 30 cm.

Pflanzung im Freiland: Meerrettich sollte am besten jeden Herbst ausgegraben und jeden Frühling (früh) wieder eingepflanzt werden; Wurzelstücke von 20 cm Länge und 1-1,5 cm Durchmesser mit einem groben Tuch von Seitentrieben und Knospen befreien, wobei nur die Knospen an den Enden des Stecklings (Bereiche etwa 1,5 cm) belassen werden; der obere Teil des Stecklings (morphologische Spitze) 2-3 cm unter der Erdoberfläche, der untere 15-17 cm, und der gesamte Steckling in einem Winkel von 30-45° setzen, die Erde unter dem Steckling leicht festdrücken; Pflanzabstand 30 cm; das Beet mit Humus oder Rasen abdecken (Mulchen).

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Die Pflege ist recht einfach, da Meerrettich anspruchslos ist. Man muss jedoch gelegentlich den Boden lockern, Unkraut jäten, mehrmals im Sommer anhäufeln, düngen: 20 g Harnstoff, 40 g Superphosphat und 15 g Kalidünger (oder Holzasche) pro Quadratmeter und 3-5 Mal im Sommer gießen.

Ernte: Die Blätter werden im August bis September abgepflückt, das Rhizom wird Ende Oktober oder im frühen Frühling ausgegraben; mit einer Gartengabel ausgraben und sorgfältig entfernen, damit sich die Pflanze nicht unkontrolliert ausbreitet. Die Abfälle vollständig vom Gartengelände entfernen, sonst überwuchert der Meerrettich den Garten wie ein Unkraut.

Lagerung: Im Keller (Keller) in feuchtem Sand: Das «untere» Ende der Wurzel wird mit einem schrägen Schnitt abgeschnitten, das «obere» mit einem geraden, um den Steckling im Frühjahr beim Pflanzen richtig im Boden auszurichten.

Erfahrene Gärtner geben noch diesen Tipp: Mitte des Sommers wird das obere Ende des gepflanzten Stecklings «geblendet», es wird freigelegt, alle Knospen bis auf eine werden abgewischt, und dann wird es wieder zugedeckt.

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