Sommer- und Winterknoblauch. Wann man Knoblauch im Herbst und Frühling pflanzt – nach Regionen

​Die Pflanzzeit von Knoblauch hängt von der Sorte ab: Sommerknoblauch oder Winterknoblauch. Sommerknoblauch wird im Frühjahr gepflanzt, Winterknoblauch — im Herbst. Die genauen Pflanztermine hängen von der Region und dem Wetter ab, aber ungefähre Daten können unter Berücksichtigung der Besonderheiten jeder Sorte ermittelt werden.

Sommerknoblauch

Diese Sorte mag keinen starken Frost (unter −3°C) und bevorzugt gemäßigte Temperaturen. Für eine erfolgreiche Entwicklung muss der Boden auf +4-6°C und die Luft auf +8°C über einen Zeitraum von 7-10 Tagen erwärmt sein.

Ungefähre Pflanztermine für Sommerknoblauch:

  • Ural, Sibirien: Mitte April — zweite Maihälfte.
  • Zentraler Föderationskreis: 5.-20. April.
  • Süden Russlands: Ende März.
  • Oblast Leningrad: Mitte April — Anfang Mai.

Wichtig: Eine späte Pflanzung in ausgetrockneten Boden verlangsamt die Bewurzelung, und ein Großteil der Nährstoffe fließt in das Wachstum des Grüns, was sich negativ auf die Ernte auswirkt.

Winterknoblauch

Winterknoblauch kann im Herbst gepflanzt werden, wenn die Tagestemperatur nicht über +10°C steigt und der Boden noch ausreichend warm ist. Optimale Pflanztermine für verschiedene Regionen:

  • Ural, Sibirien und der Ferne Osten: von Ende September bis 5.-10. Oktober.
  • Nördliche Gebiete: letzte Augusttage.
  • Süden Russlands: vom 20. Oktober bis in die ersten Novembertage.
  • Zentraler Föderationskreis und Oblast Leningrad: von Ende September bis Mitte Oktober.

Wenn der Herbst kalt ausfällt und der Frost früher als erwartet eintritt, sollte man die Pflanzung besser auf das zeitige Frühjahr verschieben. In diesem Fall friert der Knoblauch nicht aus, aber bis zur Mitte des Sommers wachsen kleine Zwiebeln mit kleinen Zehen heran.

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Und beachten Sie: Damit der Knoblauch erfolgreich überwintert und eine reiche Ernte bringt, müssen die Zehen zum Zeitpunkt des Kälteeinbruchs Wurzeln geschlagen, aber nicht ausgetrieben haben. Die ideale Wurzellänge — beträgt 5-8 Zentimeter. Wenn das Wurzelsystem nicht ausgebildet ist, bevor die Temperatur unter −10 Grad fällt, riskiert der Knoblauch einzufrieren.

Für die vollständige Wurzelentwicklung werden etwa 35-45 Tage benötigt. Im Frühjahr, wenn sich der Boden auf +3-5 Grad erwärmt, erscheinen die Keimlinge. Der Knoblauchkopf beginnt sich bei +14-16 Grad zu bilden und reift bei +20-27 Grad.

Und wann gräbt man Knoblauch aus?

Der richtige Zeitpunkt für die Knoblauchernte — ist der Schlüssel für eine lange Lagerung. Wenn man zu früh oder zu spät ausgräbt, verkürzt sich die Haltbarkeit erheblich.

Die Erntereife des Knoblauchs kann an mehreren Merkmalen erkannt werden:

  • Blätter: Die unteren Blätter werden vollständig vergilben und vertrocknen, und an den oberen Blättern werden die Spitzen hell und trocken.
  • Wurzeln: dünn, grau.
  • Samenkapseln: Die Hülle zerspringt.
  • Hals: wird dünn und trocken.
  • Äußere Schale: Die äußere Schale der Knollen wird fest und nimmt einen leichten violetten Farbton an.

Graben Sie den Knoblauch am besten bei sonnigem, trockenem Wetter aus, wenn der Boden krümelig ist und leicht von den Knollen abfällt. Waschen Sie den Knoblauch nach der Ernte nicht, da dies die Haltbarkeit erheblich verkürzen kann.

Trocknen Sie den Knoblauch, indem Sie ihn auf den Beeten, unter einem Vordach oder in einem gut belüfteten Raum auslegen. Wichtig ist, dass die Wettervorhersage günstig ist und kein Regen zu erwarten ist. Nach 7–10 Tagen kann der Knoblauch sortiert und eingelagert werden.

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