Fatale Fehler von Hobbygärtnern. Schneiden Sie Bäume nicht auf diese Weise – Sie werden sie vernichten.
Im Herbst ist es sehr wichtig, Obstbäume richtig zu schneiden, nur so erzielen Sie in der neuen Saison eine reiche Ernte. Andernfalls könnten Sie sich selbst bestrafen.
Die Gärtnerin Swetlana Dalnowidowa ist überzeugt, dass wir im Herbst nur einen Pflegeschnitt durchführen sollten. Wir entfernen nur kranke, gebrochene und schwache Triebe. Den Form- und Verjüngungsschnitt hingegen sollte man im Winter durchführen — Ende Januar oder Anfang Februar. Also in der Zeit, bevor der aktive Saftfluss einsetzt.
Und das alles, weil Sie beim Schneiden der Bäume im Herbst Wunden hinterlassen. Und in diese gelangen dann Krankheiten und Schädlinge, die förmlich in der Luft schweben.
Der zweite Fehler — sind die Schnitte an den Bäumen. Viele Hobbygärtner schneiden die Triebe bündig mit dem Stamm ab, weil sie denken, das sähe schön aus. Dabei wird jedoch der Ring zerstört, daher führen Sie den Schnitt so durch, dass er nicht beschädigt wird. Das heißt, schneiden Sie die Triebe bündig mit dem belassenen Seitenast am Rand der Rindenwulst ab.
Lassen Sie auch niemals Stümpfe nach Schnitten stehen — also hervorstehende Teile nach einem Ast. In der Regel heilen sie nicht ab, sondern trocknen aus, und Krankheiten gelangen hinein. Auch wachsen an solchen Stellen keine Knospen, das ist ein Mythos.
Und vergessen Sie nicht, alle Schnitte mit Baumwachs zu versiegeln.
Auch beschädigen Gärtner oft Bäume durch übermäßigen Schnitt, indem sie nur noch «Reste» von der Pflanze übrig lassen. Entfernen Sie niemals mehr als die Hälfte des Kronenvolumens, da dies dazu führen kann, dass der Baum geschwächt wird.
Außerdem bilden sich an solchen Bäumen eine große Anzahl von Wassertrieben, die die Pflanze in einen ungepflegten Besen verwandeln. Daher ist es richtig, nicht mehr als ein Viertel aller Äste zu entfernen.