Gegen Krankheiten und Schädlinge. Ausrottende Gartenbehandlung in drei Schritten

 Viele Gärtner sind überzeugt, dass es im Herbst ausreicht, den Garten mit kupferhaltigen Präparaten gegen Krankheiten und Schädlinge zu behandeln. Aber das ist bei weitem nicht so, kaum werden Sie die Krankheitserreger los, wenn Sie nur diese Mittel verwenden.

 Biologin, Kandidatin der Agrarwissenschaften Julia Kondratenok ist überzeugt, dass das Grundstück nach der Ernte in drei Schritten behandelt werden muss. Und erst dann wird alles wirklich gesund sein.

Beginnen Sie zunächst mit dem Verfahren vor Beginn des Laubfalls. Draußen sollte stabiles Pluswetter herrschen – von +16 Grad und mehr. Geeignet sind Präparate, die Cyprodinil oder Difenoconazol enthalten. Dies sind Fungizide, die zur Vorbeugung und Behandlung von Pflanzenkrankheiten eingesetzt werden. Die Mittel schützen über einen langen Zeitraum. Sie werden in die Blätter aufgenommen und vernichten Pilze.

Auch in dieser Phase kann man Carbamid oder Harnstoff ausprobieren. Verwenden Sie gemäß der Anleitung. Aber wichtig: Mit diesen Mitteln muss das Grundstück besprüht werden. Vergessen Sie nicht die Baumstämme und die Blätter darunter. Auch darin verstecken sich Krankheitserreger.

Als nächstes beginnen wir mit der zweiten Behandlung, diesmal während des Laubfalls. Besonders nützlich ist dies dort, wo Krebserkrankungen der Baumrinde wüten. Jetzt verwenden wir kupferhaltige Mittel. Das sind Kupfersulfat, Bordeaux-Brühe oder andere ähnliche Präparate.

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Vergessen Sie nicht, das Laub vom Grundstück zu entfernen und es in den Kompost einzuarbeiten. Darüber werden wir im nächsten Artikel ausführlich berichten.

Und die dritte Stufe – nach dem Laubfall führen wir eine Behandlung gegen Moose und Flechten durch. In dieser Zeit gehen die Bäume in die Ruhephase, und die Gärtner können die Krone bereits gut erkennen – wo sich die Organismen ansammeln.

Natürlich gelten die Flechten selbst nicht als Schädlinge, sie schaden den Bäumen als solche nicht. Aber wenn sie sich stark ansammeln, wird die Rinde darunter feucht. Und genau an diesen Stellen siedeln sich diejenigen an, die die Pflanzen vernichten können. Zum Beispiel Krebserkrankungen.

Zur Bekämpfung von Flechten kann man einen starken Ascheaufguss verwenden. Lösen Sie 3-4 Kilogramm Asche in 10 Litern heißem Wasser auf und lassen Sie die Lösung 8-10 Stunden ziehen. Besprühen Sie die Baumstämme gründlich mit der entstandenen Mischung.
 

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