Wenn Sie plötzlich feststellen, dass Ihr Grundstück von Zecken befallen ist (auch wenn sie dort nicht in Scharen auftreten, sondern einfach gelegentlich vorkommen, worauf Haustiere, Katzen oder Hunde hinweisen können), dann sollten Sie sich um deren Vertreibung kümmern. Diese Lebewesen verursachen deutliches Unbehagen, das allmählich zu einer Gesundheitsgefahr wird, sowohl physisch als auch psychisch. Wie wird man sie los?
Antwortet Biologe Michail Worobjow:
— Zecken mögen dichte Grasbestände (besonders wenn das Gras höher ist), einfach Dickichte von Sträuchern, und sie schätzen die Nähe des Waldes zum Grundstück. Das heißt, potenzielle Gefahrenquellen sind Ecken, die selten von einem Gärtner betreten werden, selbst wenn sie nur wenige Meter vom Haus entfernt sind.
Die Zecke ist zäh, geduldig und sehr widerstandsfähig – keine Wetteranomalien wie Kälte, Hitze, Regen und dergleichen können sie aus dem Sattel werfen. Das ist ihre Stärke. Die Schwäche hingegen – sie ist wenig beweglich: Um ihre bevorzugte Jagdposition zu wechseln, braucht die Zecke äußerst gewichtige (nach ihren Maßstäben) Umstände, die äußerst selten vorkommen.
Bei Vorhandensein von Zecken sollte man das Grundstück natürlich behandeln. Optimal ist es, Fachleute zu beauftragen, aber wenn Sie aus irgendwelchen Gründen dies nicht tun möchten, sind eigene Maßnahmen in dieser Richtung nicht verboten.
Wie oft und wann sollte eine solche Behandlung durchgeführt werden? Um den gewünschten Effekt zu erzielen, sollten drei Behandlungen erfolgen. Die erste – im frühen Frühling, bevor alle Pflanzen im Garten und Gemüsegarten erwachen. Die zweite – im Sommer: Juni-Juli. Und die dritte – vor dem Winter, nach der Ernte.
Es ist sehr wichtig, die folgenden Regeln zu beachten.
- Mindestens drei Tage nach der Behandlung darf man sich nicht auf dem Grundstück aufhalten.
- Wenn die Behandlung während der aktiven Fruchtperiode durchgeführt wurde, dürfen Früchte, Beeren und Gemüse mindestens 40 Tage lang nicht gegessen werden. Beachten Sie dies.
Die Zeckenbehandlung sollte am besten bei trockenem, windstillem Wetter durchgeführt werden, aber morgens oder spät abends nach Sonnenuntergang. Trockenes Wetter ist wichtig: Wenn es nach dem Aufsprühen der Substanzen regnet, muss die Prozedur wiederholt werden, da die Feuchtigkeit sie abwäscht und so die Wirksamkeit fast auf Null reduziert.
Womit behandeln? Von den für Gärtner zugelassenen Präparaten können mit gutem Nutzen solche wie Taran, Akarizid, Tsifoks, Akaritox verwendet werden. «Hausmittel» – Knoblauch- oder Machorka-Aufgüsse, duftende ätherische Öle usw. können nur zur Vorbeugung, nicht aber als Bekämpfungsmaßnahme eingesetzt werden. Vor der Behandlung muss Ordnung geschaffen werden: Müll und dergleichen entfernen.