Kartoffel Lasunok

Die Kartoffelsorte Lasunok gehört zu den schmackhaftesten Kartoffeln der belarussischen Züchtung. Ein weiterer Vorteil ist die Resistenz gegen den häufigsten Schädling der Nachtschattengewächse – den Kartoffelkäfer. Von der Reifezeit her ist es eine mittelspäte Sorte mit einer Vegetationsperiode von über 100 Tagen. Die Früchte sind universell einsetzbar, das Gemüse kann für die Zubereitung verschiedener Gerichte (Püree, Suppen, Borschtsch, Gemüsesalate) oder zur Fütterung von Haustieren verwendet werden.

Die Pflanze hat halb aufrechte, dicke Stängel. Die Blätter sind mittelgroß und hellgrün. Während der Blüte bilden sich an der Pflanze weiße Blütenstände, die aus vielen Blüten bestehen. Die Wurzelknollen sind groß, rundlich mit einer blassbraunen Schale und tief liegenden kleinen Augen. Das Fruchtfleisch ist cremefarben und hat einen hohen Stärkegehalt von etwa 22%.

Während der Fruchtbildung werden von jedem Lasunok-Kartoffelstrauch 8 bis 12 Knollen geerntet. Der Gesamtertrag kann bei Einhaltung aller Pflegeregeln und günstigem Wetter bis zu 62 Tonnen pro Hektar erreichen, was einer der höchsten Werte unter allen bekannten Kartoffelsorten ist.

Siehe auch:
Kartoffel Granada

Die Knollen lassen sich gut lagern, was es ermöglicht, die Ernte für einen gewinnbringenden Verkauf im Frühjahr oder als Tierfutter einzulagern. Um eine lange Ruheperiode (Voraussetzung für das Keimen) zu gewährleisten, sollten die Knollen bei einer Temperatur von +5 bis +7 Grad gelagert werden.

Die betreffende Sorte ist immun gegen Schorf, Schwarze Stängelfäule und Krautfäule, widerstandsfähig gegen Krebs. Die Kultur ist pflegeleicht im Anbau und wird nicht vom Kartoffelkäfer befallen. Das Fruchtfleisch lässt sich gut kochen, was eine schnelle Zubereitung eines hervorragenden Kartoffelpürees ermöglicht. Die Kartoffelsorte Lasunok kann auf privaten Grundstücken oder auf großen Flächen landwirtschaftlicher Betriebe angebaut werden.

Aus dem Fruchtfleisch werden Tiefkühl- und Knusperkartoffeln, Stärke und Trockenpulver hergestellt, das schnell zu Püree verarbeitet werden kann. Daher werden die Knollen nach der Ernte an Industriebetriebe zur weiteren Verarbeitung geliefert.

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