Kartoffel Granada

Die Kartoffelsorte Granada wurde von deutschen Züchtern für den Anbau in privaten und landwirtschaftlichen Betrieben gezüchtet. Sie wurde lange Zeit in vielen Ländern der Europäischen Union kultiviert, aber bei uns gilt sie als neu. Nach der Reifezeit wird Granada zu den ultraschnellen Sorten gezählt (Vegetationsperiode etwa 80 Tage).

Die Pflanze ist von mittlerem Typ, ihre Höhe hängt vom Boden, der Düngermenge und den Wetterbedingungen ab. Die Stängel der Kultur sind meist niedrig, seltener erreichen sie eine mittlere Höhe. Die Blütenkronen sind mittelgroß, und die Blütenstände selbst bestehen aus 4-6 Blüten. Die Knollen von Granada sind oval und leicht länglich. Die Augen sind klein, mitteltief eingesenkt und gleichmäßig über die glatte gelbe Schale der Frucht verteilt.

Das Fruchtfleisch des betreffenden Kartoffels hat eine hellcremefarbene Tönung, es verändert seine ursprüngliche Farbe nach thermischer Behandlung und mechanischen Beschädigungen bei der Ernte der Wurzelfrüchte nicht. Der Stärkegehalt in den Früchten ist gering, 10-13%, was eine gleichmäßige Struktur der Kartoffel nach dem Kochen ermöglicht. Die Früchte werden zur Herstellung von Püree, Suppen und Gemüsesalaten verwendet. Der Geschmack des Fruchtfleisches gehört zu den besten unter den Kartoffeln, die Verkoster gaben Granada eine Bewertung von 4,7 von möglichen 5 Punkten.

Siehe auch:
Kartoffel Rosara

Die Kartoffelsorte Granada hat Immunität gegen Kartoffelkrebs, Schorf und die goldene Nematode, sie ist resistent gegen Blattrollen und Knollenfäule, kann aber an Rhizoctonia erkranken. Die Kraut- und Knollenfäule befällt die Früchte und Blätter der Pflanze nicht, da Granada eine schnelle Ernteabgabe hat.

Eine Besonderheit der Sorte ist die Trockenheitsresistenz, was besonders beim Kartoffelanbau in den südlichen Regionen Russlands und der Ukraine von Vorteil ist. Darüber hinaus kann die Sorte Granada im gesamten Gebiet Moldaus und in den südlichen Regionen von Belarus angebaut werden. Die betreffende Kartoffel lässt sich hervorragend lagern, der Abfall der Früchte nach der Überwinterung beträgt nicht mehr als 3%.

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