Die betreffende Tomatensorte wird für den Anbau in hohen Foliengewächshäusern, an Spalieren oder im Freiland empfohlen. Im letzteren Fall sollten die Stängel der Pflanzen mit weichen Fäden an der Stütze befestigt werden. Die Seitentriebe müssen unbedingt entfernt werden, da die Tomate Big Beef F1 zu den indeterminierten Tomaten gehört (die Pflanzen haben unbegrenzte Wuchskraft).
Eigenschaften der Tomatensorte Big Beef F1
Die Reifezeit der Früchte der Hybridtomate Big Beef beginnt ab dem 80. Tag nach dem Auflaufen der ersten Keimlinge. Die Reife- und Erntezeit kann sich etwas verzögern, wenn ungünstiges Wetter für die Pflanzenentwicklung herrscht oder der Boden nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.
Die Blätter dieser Pflanze sind groß und hellgrün, die Blütenstände sind einfach und von standardmäßiger Form, wie bei den meisten Nachtschattengewächsen. Die reife Frucht hat eine flachrunde Form; bei genauem Hinsehen sind auf der Haut schwach ausgeprägte Rippen erkennbar. Unreife Tomaten sind grün, reife werden rot. Die Anzahl der Kammern beträgt sechs oder sieben.
Die Tomaten Big Beef sind mittelgroß, ihr Gewicht kann bis zu 220 Gramm erreichen, daher werden sie zur Zubereitung verschiedener Gemüsesalate und zur Herstellung von Tomatensaft verwendet. Kleinere Früchte werden eingemacht und für den Winter in Gläser gefüllt. Der Marktertrag pro 100 Quadratmeter Anbaufläche kann bis zu 950 Kilogramm betragen, aber dafür sind gute Pflege und entsprechende Wetterbedingungen erforderlich. Die besten Ergebnisse lassen sich mit der Anwendung von Tröpfchenbewässerung bei Tomaten erzielen, bei der Wasser und Nährstoffe in den erforderlichen Mengen an die Wurzel jeder Pflanze geleitet werden.
Als wertvoll an der Tomatensorte Big Beef F1 sind ihre Kältetoleranz und ihre hohe Resistenz gegen die meisten Tomatenkrankheiten anzusehen, darunter: Cladosporiose, Tabakmosaikvirus, Wurzelgallennematoden, Verticillium-Welke und Fusarium-Welke. Aufgrund dieser guten Krankheitsresistenz benötigt die Pflanze keine vorbeugenden Behandlungen, was Geld für den Kauf von Pflanzenschutzmitteln spart.