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Zimmergerbera im Topf – richtige Pflanzung und Pflege zu Hause
Welche Pflege zu Hause eine Gerbera im Topf benötigt – eine Frage, die viele Blumenliebhaber interessiert. Denn diese schön blühenden Zimmerpflanzen erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Aufgrund ihrer eindrucksvollen und großen Blütenstände wird sie sehr oft als Geschenk zum Geburtstag oder zum 8. März ausgewählt.
Wie man eine Gerbera im Töpfchen anbaut und welche Feinheiten bei der Pflege zu Hause zu beachten sind, erfahren Sie in diesem Artikel.
Botanische Beschreibung
Gerbera ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der umfangreichen Familie der Korbblütler. Im Zierpflanzenbau wird nur eine Art dieser Kultur verwendet – die Gerbera jamesonii.
Ihre niedrigwüchsigen Sorten werden als Zimmerpflanzen kultiviert, die hochwüchsigen im Garten. Die meisten natürlichen Arten dieser Pflanze wachsen in Afrika, einige davon kommen auch in tropischen Regionen Asiens vor.
Die Gerbera zeichnet sich durch längliche, fiederspaltige Blätter von bis zu 30 cm Länge aus, die in einer grundständigen Rosette angeordnet sind.
Die Unterseite der Blattstiele ist stark behaart. Die Höhe des Blütenstiels kann je nach Sorte bis zu 50 cm erreichen. Die Blüten der Gerbera sind einzelne Körbchen mit einem Durchmesser von 5 bis 25 cm.
Wachstumsbedingungen
Gerbera ist eine ziemlich licht- und wärmeliebende Pflanze, daher kann sie nur bei guter Beleuchtung und Temperaturen nicht unter +18°C erfolgreich wachsen und gedeihen. Für ihren Standort eignen sich am besten Fenster mit Süd- und Südostausrichtung.
Am besten ist es, wenn die Pflanze 5-6 Stunden direktes Sonnenlicht erhält. In diesem Fall bleibt der Blütenstiel kompakt, und die Blüten haben die sortentypische Farbintensität und Größe.
Gerbera wird sehr oft von verschiedenen Pilzkrankheiten befallen, daher sollte das Substrat für ihren Anbau vollständig frei von organischen Bestandteilen sein.
Einige Gärtner verwenden für diese Zwecke Perlit. Es ist eine nahezu ideale Option für den Anbau dieser Pflanze im Innenbereich. Das einzige Problem, auf das Gärtner beim Anbau von Gerbera in Perlit stoßen können, ist die Notwendigkeit, regelmäßig Düngerlösungen auszubringen.
Die optimale Temperatur für den Anbau von Gerbera beträgt 20–22 °C. Im Winter befindet sich die Pflanze in einer Ruhephase, daher wird sie auf 12–15 °C gesenkt.
Der Anbau dieser Pflanze in einem trockenen und heißen Raum ist nicht möglich. Im besten Fall bildet die Gerbera lediglich eine Blattrosette, im schlimmsten Fall geht sie ein. Besondere Anforderungen an die Luftfeuchtigkeit stellt die Pflanze nicht. Sie entwickelt und blüht unter normalen Raumbedingungen vollkommen gut.
Ich besitze einen großen Garten und Gemüsegarten sowie mehrere Gewächshäuser. Ich mag moderne Methoden des Pflanzenanbaus und der Bodenbedeckung und teile meine Erfahrungen.
Wenn sich die Blütenstiele der Gerbera im Topf bei der Pflege zu Hause zu strecken beginnen und die Blätter blasser werden oder sogar vergilben, bedeutet dies, dass der Pflanze Licht fehlt. Man sollte die Pflanze an ein Fenster mit besserer Beleuchtung stellen, eventuell auf den Balkon. Wenn es keinen solchen Platz gibt, empfehlen wir den Kauf einer Phytolampe, um den Mangel an Sonnenlicht auszugleichen.
Um die Blume vor Pilzbefall zu schützen, ist es wichtig, sie in einen neuen Topf zu pflanzen. Wenn ein Behältnis verwendet wird, in dem zuvor eine andere Pflanze gelebt hat, sollte man es mit kochendem Wasser überbrühen oder mit Natron waschen.
Als vorbeugende Maßnahme kann man die Gerbera im Topf gelegentlich mit einer Lösung aus Borsäure in einer Konzentration von 1 Gramm auf 5 Liter Wasser gießen. Dieses Mittel schützt die Blume nicht nur vor Pilzinfektionen, sondern fördert auch eine lange und reichhaltige Blüte.
Da die Pflege der Gerbera zu Hause den Schutz vor trockener Luft beinhaltet, empfehlen wir, ein Gefäß mit Wasser neben den Topf zu stellen oder einen stationären Luftbefeuchter zu verwenden. Außerdem kann man an Sommertagen oder während der Heizperiode die Luft um die Blume herum mit einer Sprühflasche besprühen.
Man sollte den Topf mit der Gerbera nicht in der Nähe von Heizquellen aufstellen. Heiße, trockene Luft schadet der Pflanze. Es ist ein anderer Ort zu wählen oder die Heizung mit einem dicken Tuch abzudecken.
Gerbera im Topf – Pflege zu Hause
Wie jede andere Zimmerpflanze benötigt die Gerbera entsprechende Pflege. Das Schwierigste bei ihrem Anbau ist die richtige Bewässerung.
Gerbera im Topf – Pflege zu Hause
Die Bewässerung muss unbedingt mäßig und rechtzeitig erfolgen. Auf keinen Fall darf man weder übermäßige Feuchtigkeit noch vollständiges Austrocknen des Erdballens zulassen.
Im ersten Fall wird die Pflanze mit ziemlicher Sicherheit ein Opfer von Pilzerkrankungen. Im zweiten Fall wird ihr empfindliches Wurzelsystem stark geschädigt.
Auch das Gießwasser muss unbedingt weich, abgestanden und von Zimmertemperatur sein. Das Gießen mit kaltem Leitungswasser ist nicht zulässig.
Ich besitze einen großen Garten und Gemüsegarten sowie mehrere Gewächshäuser. Ich mag moderne Methoden des Pflanzenanbaus und der Bodenbedeckung und teile meine Erfahrungen.
Leitungswasser enthält viele schädliche Verunreinigungen, darunter Chlor. Diese wirken sich negativ auf den Zustand der Blume aus. Gut ist es, wenn das Wasser nicht nur abgestanden, sondern auch gefiltert ist. Man kann auch Schmelzwasser verwenden. Wichtig ist, dass das aufgetaute Wasser sich erwärmt.
Um zu prüfen, ob die Gerbera gegossen werden muss, empfehlen wir die Verwendung eines Holzstabs. Stecken Sie ihn 3-4 cm tief in die Erde und fühlen Sie nach. Wenn die Erde nicht nur in den oberen Schichten, sondern auch in den unteren angetrocknet ist, sollte die Pflanze bewässert werden. Obwohl überschüssige Feuchtigkeit sich negativ auf diese Kultur auswirkt, darf man nicht zulassen, dass die Pflanze durch Wassermangel an Turgo verliert und welk wird.
Bei einer Überwässerung lockern Sie die Erde vorsichtig auf, um das Trocknen zu beschleunigen. Achten Sie auch darauf, dass sich das Wasser im Untersetzer nicht staut; überschüssige Feuchtigkeit sollte sofort ausgegossen werden.
Wenn das Auflockern der Erde nicht hilft und das Rhizom aufgrund von Staunässe zu faulen beginnt, ist es besser, die Blume umzutopfen. Untersuchen Sie dabei das Wurzelsystem und entfernen Sie die betroffenen Stellen. Dies ist ein riskanter Eingriff, und die Pflanze kann danach eine Krankheitsphase durchmachen. Wenn die Wurzeln aber bereits faulen, helfen keine anderen Maßnahmen.
Schneiden Sie die fauligen Stellen bis zum gesunden Gewebe ab. Anschließend benötigen Sie frische Erde und einen neuen Topf. Gießen Sie die ersten Male mit einem Fungizidzusatz. Zudem sollten Sie die Blume im nächsten Monat nicht düngen.
Düngung
Düngungen spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Gerbera. In den meisten Fällen wird man ohne rechtzeitige Düngergabe keine Blüte erreichen. Dies ist besonders wichtig, wenn die Blume in Perlit oder einem Substrat ohne organische Bestandteile gezogen wird.
Tipp! Die Gerbera reagiert sehr empfindlich auf Chlorose. Um deren Entstehung vorzubeugen, mischen Sie einmal pro Woche Eisenchelat in die Grunddüngerlösung.
Für die Düngung eignen sich am besten vollständige mineralische Komplexdünger mit Spurenelementen. Bei Blühproblemen sollten Sie diese durch Dünger mit erhöhtem Kaliumgehalt ersetzen. Wenden Sie sie bei jedem Gießen an, jedoch in der halben empfohlenen Dosis.
Umtopfen
Viele Gerbera-Sorten
Wenn die Pflanze bereits blühend im Geschäft gekauft wurde, sollten Sie sie nicht sofort nach dem Kauf umtopfen. Die Gerbera muss sich erst akklimatisieren.
In der Regel dauert dies zwei Wochen bis einen Monat. Danach können Sie bei dringendem Bedarf mit dem Umtopfen beginnen. Wenn die Pflanze sich jedoch normal weiterentwickelt und blüht, können Sie alle Umtopfarbeiten vorerst verschieben.
Als beste Zeit für das Umtopfen gilt der Frühling. Dann ist das Lebenspotenzial der Gerbera am höchsten, und sie verträgt die Umsiedlung an einen neuen Standort sehr gut.
Die Erde wird aus gleichen Teilen Sand und Torf sowie zwei Teilen Laubkompost hergestellt. Der Erde kann auch Hydrogel beigemischt werden, das ein Austrocknen verhindert und die Feuchtigkeit auf einem optimalen Niveau hält.
Ein Signal für den Beginn der Umtopfarbeiten ist das aktive Wachstum nach der Winterruhe. In diesem Moment beginnt das Wurzelsystem in der Regel auch an Platzmangel zu leiden. Um dies festzustellen, klopfen Sie die Blume vorsichtig aus dem Topf. Wenn die Wurzeln den Ballen so fest umschlungen haben, dass er kaum noch zu sehen ist, sollten Sie mit dem Umtopfen beginnen.
Vermehrung
Die Vermehrung von Gerbera ist sowohl durch Samen als auch vegetativ möglich. Die Aussaat der Samen in lockere und nährstoffreiche Erde erfolgt im Februar. Sie werden nicht tiefer als 0,5 cm eingepflanzt.
Unter günstigen Bedingungen dauert es etwa 2 Wochen, bis die Keimlinge erscheinen. Sobald das dritte echte Blatt erscheint, werden sie in einzelne Töpfe pikiert.
Blüte eines ausgewachsenen Gerbera-Strauches
Eine ausgewachsene, üppige Gerbera kann auch durch Teilung des Busches vermehrt werden. Am besten führt man dies im Frühling oder direkt nach der Blüte durch. Dazu wird der Wurzelballen aus dem Topf genommen und mit einem scharfen Messer in Stücke geteilt.
Jedes Stück sollte einen eigenen Wachstumspunkt und ausreichend Wurzeln haben.
Wenn die Pflanze vermehrt werden soll, aber lange Zeit keine einzelnen Rosetten bildet, kann man wie folgt vorgehen.
Im Topf vorsichtig die oberste Erdschicht entfernen, sodass der obere Teil des Wurzelsystems gut sichtbar ist. Dann mit einem Messer das Wurzelsystem einschneiden, aber nicht vollständig, in zwei Teile.
Danach werden die Wurzeln wieder mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt. Wenn alles richtig gemacht wurde, entwickelt jeder dieser Teile in etwa einem Monat ein eigenes Wurzelsystem. Danach können sie in einzelne Gefäße umgesetzt werden.
Während des Anschauens des Videos erfahren Sie mehr über den Anbau von Gerbera.
Gerbera zu züchten ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Hauptsache ist, der Pflanze geeignete Bedingungen zu schaffen und rechtzeitige Pflege zu gewährleisten.
Ein weiteres Problem, dem ein Gärtner bei der Zimmerkultur dieser Blume begegnen kann, sind Schädlinge. Am häufigsten wird die Gerbera von Spinnmilben und Thripsen befallen.
Zu ihrer Bekämpfung können Präparate wie „Fitoverm“ und „Komandor“ eingesetzt werden. Sie sollten gemäß den beiliegenden Anleitungen verdünnt und angewendet werden.
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Gerbera Mix
Gerbera ist seit langem als schöne Blume für Sträuße und verschiedene Blumenarrangements bekannt. Die Blüten der Gerbera ähneln in ihrer Form Gänseblümchen. Ihre Farbe kann beliebig sein – gelb, rot, rosa, orange; nur blaue Gerbera gibt es nicht. Es gibt gefüllte und halbgefüllte Formen, die sich in der Anzahl der „Blütenblätter“ sowie deren Länge und Breite unterscheiden.
Die Sorten der Kulturgerbera stammen von der mehrjährigen Art Gerbera jamesonii ab, die erstmals in Südafrika entdeckt wurde, wo die Pflanze in Höhenlagen von 500-600 m über dem Meeresspiegel auf Wiesen wächst. Sie blüht zweimal im Jahr – im Frühling und im Herbst.
Gärtner aus verschiedenen Ländern haben enorme Arbeit geleistet, indem sie neue Rassen der Samenvermehrung auswählten, die widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger sind. In letzter Zeit wird Gerbera als Zimmerpflanze oder zur Begrünung von Balkonen und Terrassen immer beliebter. In der Zimmerkultur werden meist niedrig wachsende Hybriden gezüchtet. Sie werden nicht höher als 25-30 cm.
Die Gerbera ist den Gärtnern seit langem bekannt, wurde aber früher nur als industrielle Schnittblume angebaut. Das Problem ist, dass sie sehr anfällig für Pilzkrankheiten ist.
Man verwendet die Gerbera in Beeten als einjährige Pflanze und pflanzt sie in Töpfe zur Dekoration von Innenhöfen. Die Pflanze ist wärmeliebend und überlebt einen frostigen Winter im Boden nicht.
Die Zimmergerbera ist eine mehrjährige, recht schön blühende Pflanze. Ihre Blätter sind in einer kleinen basalen Rosette angeordnet. Ihr Hauptvorteil sind die schönen, großen, gänseblümchenartigen Blüten in verschiedenen Farbtönen. Sie blüht vom frühen Frühling bis zum späten Herbst.
Die Zimmergerbera ist nicht langlebig; im 3. oder 4. Jahr lässt die Blüte nach, und die Pflanze wird durch eine neue ersetzt.
Pflege der Gerbera zu Hause
Betrachten wir die Bedingungen für den Anbau der Gerbera zu Hause, und beginnen wir mit dem Töpfchen. Es muss unbedingt luftdurchlässig sein, daher eignet sich ein Tontopf ideal für Gerbera.
Der Boden für Gerbera sollte schwach sauer sein. Für den Anbau und das Umtopfen verwenden wir Laub Erde, Torf und Sand (2:1:1), d.h. Laub Erde sollte doppelt so viel wie Torf und Sand hinzugefügt werden.
Standort und Beleuchtung
Da die Gerbera eine lichtliebende Pflanze ist und die Blühdauer von der Tageslänge abhängt, wählen Sie am besten einen Standort mit hellem, diffusem Licht. Der Raum sollte gut belüftet werden. Wenn es wärmer wird, platzieren Sie Ihre Zimmerpflanze am besten auf dem Balkon, da die Gerbera frische, warme Luft sehr liebt.
Bewässerung der Gerbera
Die Bewässerung sollte mäßig sein, die Erde darf nicht austrocknen. Gießen Sie mit weichem, abgestandenem Wasser mit Raumtemperatur. Kaltes Wasser zu gießen ist gefährlich. Gießen Sie am Rand des Topfes, um die basale Rosette nicht zu treffen. Eine zweite Methode ist das Gießen in den Untersetzer, aber nach einer halben Stunde muss das überschüssige Wasser abgegossen werden. Stauwasser im Untersetzer von Zimmerpflanzen ist zu vermeiden. Übermäßiges Gießen und Feuchtigkeitsstau im Boden oder in der Rosette können zu Pilzkrankheiten und der Bildung von Mehltau führen.
Das Besprühen liebt die Gerbera. Besprühen Sie die Blätter mindestens einmal täglich, aber nicht die Blüten, indem Sie das Wasser als feinen Nebel versprühen, ohne dass sich Tropfen in der Rosette bilden. Trockene Luft in Wohnungen, besonders während der Heizperiode, wirkt sich nicht sehr günstig auf das Wachstum der Gerbera aus.
Düngung der Gerbera
Gerbera wird 3-4 Mal im Monat mit komplexen Mineraldüngern gedüngt. Organische Düngemittel mag sie nicht; auf keinen Fall sollten Sie Kompost oder Humus hinzufügen!
Die optimale Haltungstemperatur während der Blütezeit beträgt 16-24 °C. Im Winter (nach Ende der Blüte) und bis Februar sind es 12-14 °C.
Das Umtopfen erfolgt nach Bedarf im zeitigen Frühjahr in einen etwas größeren Topf als den vorherigen. Wenn die Gerbera in einen zu großen Topf umgetopft wird, blüht die Pflanze lange Zeit nicht.
Vermehrung der Gerbera
Gerberas werden durch Samen, Teilung des Busches oder Stecklinge vermehrt. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr in Rasen- und Lauberde mit Sandzusatz. Die Samen werden mit einer 5 mm dicken Erdschicht bedeckt. Nachdem 3-4 Blätter erscheinen, werden die jungen Pflanzen in einzelne Töpfe pikiert. Von der Aussaat bis zum Beginn der Blüte der Gerbera vergehen 10-11 Monate.

Es ist besser, die Gerbera durch Teilung des Busches im Alter von 3-4 Jahren zu vermehren, wobei an jeder abgetrennten Pflanze 2-3 Wachstumspunkte verbleiben. Die Pflanze beginnt nach der Teilung ebenfalls nach 10-11 Monaten zu blühen. Durch Teilung werden hauptsächlich wertvolle Sorten vermehrt, da bei der Aussaat die Farbe der gezogenen Blüten stark von den Fotos auf den Tütchen abweichen kann.
Rückschnitt der Gerbera
Diese Zimmerpflanze muss nicht geschnitten werden. Es ist besser, die verblühten Blüten nicht stehen zu lassen, da dies das Wachstum der Gerbera hemmt, aber es ist auch nicht ratsam, sie abzuschneiden. Am besten entfernt man die verblühten Blüten vorsichtig durch Ausbrechen.
Krankheiten und besondere Pflege in dieser Zeit
Selbst die widerstandsfähigsten Blumensorten können von bakteriellen, viralen und Pilzkrankheiten befallen werden, die den Wasserzugang zu den Leitgeweben der Pflanze blockieren. Dies führt zur Schwächung des Lebenszustands der Blüte, zu ihrem Welken und Absterben.
Zu den häufigsten Krankheiten der Gerbera gehören:
- Befall des Wurzelsystems durch Pilze (in diesem Fall ist eine Umpflanzung der Pflanze in behandelte Erde erforderlich);
- Fäulnis des Wurzelhalses (die Drainage des Bodens muss verbessert und der Bewässerungsplan eingehalten werden);
- Auftreten von Grauschimmel (die Pflanze wird mit speziellen Präparaten behandelt);
- Auftreten von Mehltau (um den Belag zu beseitigen, werden Fungizide und schwefelhaltige Präparate eingesetzt).
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Gerbera – Pflege zu Hause
Die Gerbera ist eine besondere Art von Gänseblümchen. Gewöhnlich findet man sie in Beeten oder Gärten. Aber glücklicherweise ist es möglich, diese erstaunliche Blume in einem Topf auf der Fensterbank zu ziehen. Daher benötigt die Zimmergerbera eine besondere Pflege zu Hause. In der Natur kommt diese Pflanze im südlichen Teil Afrikas vor. Das bedeutet, dass die Blume recht wärmeliebend ist und daher besondere Pflege benötigt. Die Blütenblattfarbe kann sehr unterschiedlich sein, je nach Art. Das Herz der Gerbera ist meist dunkelgelb.
Die Pflanze wird in zwei Typen unterteilt: Gerbera für den Garten oder für den Topf. Das bedeutet, dass man keine Blume mit Wurzel, die vom Beet gepflückt wurde, mit nach Hause nehmen sollte. Die Überlebenschance einer Freiland-Gerbera zu Hause ist äußerst gering. Sie würden einfach eine wunderschöne Blume töten! Samen des Topftyps zu finden ist sehr schwierig, denn sie werden aus Holland geliefert und nur in spezialisierten Geschäften verkauft. Der Preis für solche Samen wird beträchtlich sein.
Beim Kauf einer Pflanze ist Vorsicht geboten. Denn unredliche Verkäufer könnten Ihnen anstelle einer Topfgerbera eine Gartengerbera verkaufen. Die Mitarbeiter des Geschäfts behandeln gewöhnliche hochwüchsige Gerbera möglicherweise mit speziellen Substanzen. Im Geschäft erscheint sie Ihnen leuchtend und schön, aber nur dort. Wenn Sie sie nach Hause bringen, wird sie langsam welken. Egal wie sehr Sie es zu verhindern versuchen, die Pflanze wird langsam absterben. Beim Kauf einer Blume sollten Sie eine Regel beachten. Zimmergerbera sollten klein und kompakt sein.
Pflege der Pflanze zu Hause
Wie pflegen Sie eine Gerbera? Das ist die häufigste Frage in allen Internetforen. Nachdem Sie die Gerbera nach Hause gebracht haben, benötigt sie besondere Pflege. Der Anbau von Gerbera zu Hause ist ein recht komplexer Prozess. Zunächst müssen Sie einen Platz für die Blume wählen. Am besten platzieren Sie sie auf einer Fensterbank an der Ostseite. In den ersten 7–10 Tagen sollten Sie sie nicht gießen. Die Pflanze muss sich an die gegebenen Bedingungen gewöhnen. Nach Ablauf dieser Zeit können Sie sie gießen, aber nach und nach. Nachdem die Gerbera die Akklimatisierung durchlaufen hat, können Sie sie in den endgültigen Topf umtopfen. Üblicherweise wählt man einen Keramik- oder Tontopf. Die Erde zum Umtopfen kaufen Sie am besten im Geschäft. Denn sie enthält eine große Menge an Mineralstoffen, die die Pflanze benötigt.
Nach Aussagen der Besitzer dieser Blume ist die Pflege der Gerbera zu Hause recht schwierig. Denn die Pflanze ist sehr empfindlich, verträgt Veränderungen der Bedingungen schlecht und hat Angst vor Zugluft. Sie erfordert richtiges Gießen. Wenn diese Bedingungen nicht eingehalten werden, beginnt die Pflanze langsam einzugehen.
Experten empfehlen, der Gerbera einen festen Platz zu geben. Er sollte sonnig sein, aber ohne Zugluft. Die Blume ist recht wärmeliebend, daher sollte sie stets warm stehen. Die geeignete Temperatur für eine normale Entwicklung liegt bei 20–25 Grad Celsius. Im Winter ist die Pflanze besonders anfällig. Achten Sie sorgfältig auf die Raumtemperatur; sie sollte nicht unter 19 Grad fallen. Auch plötzliche Temperaturschwankungen richten großen Schaden an. Stellen Sie die Blume im Winter vom Fensterbrett weg. Denn vom Fenster kommt scharfe kalte Luft. Auch ist zu erwähnen, dass die Gerbera im Topf auf dem Fensterbrett durch Kondenswasser vom Fenster zu viel Feuchtigkeit erhält. Im Winter müssen Sie den Standort der Pflanze wechseln; er sollte warm und sonnig sein.
Es wird nicht empfohlen, die Pflanze an einen zu heißen Ort zu stellen. Dies betrifft Personen, die meinen, wenn eine Blume wärmeliebend sei, müsse man sie in die Nähe der Heizung stellen. In Wirklichkeit ist das ein großer Fehler. Durch die heißen Bedingungen hält die Erde im Topf die Feuchtigkeit nicht zurück. Daher wird die Pflanze langsam austrocknen.
Bewässerung der Pflanze
Die Gerbera liebt Feuchtigkeit. Das bedeutet, dass Sie sie 1–2 Mal pro Woche gießen müssen. Im Sommer 2–3 Mal. Das Substrat im Topf sollte leicht feucht, aber nicht zu nass sein. Zu gründliches Gießen kann große Probleme mit sich bringen. Wenn die Pflanze zu viel Feuchtigkeit erhält, kann es zu Pilzbefall oder Wurzelfäule kommen. Krankheiten der Gerbera sind sehr schwer zu bekämpfen, da sie schnell den Stängel der Blume befallen. Wenn die Krankheit nicht innerhalb weniger Tage bemerkt wird, ist es sehr schwer, die Pflanze zu retten.
Die Pflege der Gerbera im Topf muss nach besonderen Regeln erfolgen. Daher ist es streng verboten, die Gerbera mit Leitungswasser zu gießen. Das Wasser muss abgekocht und zum Abstehen gebracht werden. Es wird auch nicht empfohlen, mit zu kaltem oder zu heißem Wasser zu gießen. Beim Gießen kann die Blume etwas gedüngt werden. Dazu müssen Sie gebrauchten Tee auf die oberste Erdschicht streuen. Wenn das Wasser durchläuft, nimmt es die nützlichen Elemente auf, die die Blume braucht.
Umtopfen und Düngen
Das Umtopfen der Blume muss jedes Jahr durchgeführt werden. Dies geschieht normalerweise im Spätwinter, etwa Mitte Februar. Dazu müssen Sie die Erde zu einem Ball formen. Beim Umtopfen dürfen die Wurzeln nicht beschädigt werden. Achten Sie darauf, dass der Blumenhals oben bleibt. Ein Verstoß gegen diese Regel führt zu Wurzelkrankheiten. Nach dem Umtopfen muss die Pflanze gedüngt werden.
Die Düngung muss jedes Jahr im Frühjahr erfolgen. Die Gerbera wird mit einem speziellen Mittel gedüngt. Es lohnt sich nicht, die Gerbera mit organischen Düngemitteln zu düngen, da sie diese schlecht verträgt. Am besten verwenden Sie einen Volldünger für wachsende Pflanzen. Die Blume muss über einen Zeitraum von 3–4 Monaten 2–3 Mal pro Woche gedüngt werden.
Die Gerbera ist eine wundervolle Pflanze. Wenn Sie sie nach allen Regeln pflegen, wird sie Sie viele Jahre lang erfreuen. Die Anzucht von Gerbera aus Samen zu Hause ist ein recht aufwändiger und langer Prozess. Sie müssen Geduld haben, und nach einigen Monaten werden Sie auf Ihrer Fensterbank eine einzigartige Blume stehen haben, die keiner anderen gleicht. Im Frühjahr kann die Gerbera ins Freiland gepflanzt werden. Wer weiß, vielleicht haben Sie in ein paar Jahren einen ganzen Garten voller exotischer Gerbera. Aber man muss wissen, dass die Pflanzung und Pflege von Gartengerbera viel Zeit in Anspruch nimmt. Wenn alles richtig gemacht wird, wächst daraus eine wunderschöne Blume.
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Die Tradition, Blumen in Töpfen zu verschenken, ist für uns neu, gewinnt aber täglich an Beliebtheit. Topforchideen, Alpenveilchen, Springkräuter und viele andere schön blühende Pflanzen gelten als stilvolles und edles Geschenk, weitaus nützlicher als einfach nur Schnittblumen. Eine dieser prächtigen Geschenkpflanzen ist die Gerbera.
Modern, effektvoll, makellos in ihrer strengen, erlesenen Schönheit, ist sie auch deshalb großartig, weil selbst ein Mensch, der sich nicht mit den Feinheiten der Zimmerpflanzenpflege auskennt, die schöne Gerbera erhalten und sie zu Hause immer wieder zum Blühen bringen kann.
Herkunft der Gerbera
Die Gerbera gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ähnelt sehr der Aster. Oder auch einer kleinen Sonnenblume oder einer großen bunten Margerite – je nachdem, welcher Vergleich einem näher liegt. Botaniker zählen mehrere Dutzend Gerbera-Arten, von denen die meisten auf der Insel Madagaskar und im Süden Afrikas vorkommen.
Erstmals beschrieben wurden die Gerbera-Blüten im 18. Jahrhundert vom niederländischen Botaniker Jan Gronovius. Er entschied, sie nach dem deutschen Arzt, Biologen und seinem besten Freund Traugott Gerber zu benennen, der lange in Russland lebte und arbeitete, Direktor des Apothekergartens – des Moskauer Botanischen Gartens (von 1735 bis 1742) – war und die Flora der Wolga-Region erforschte.

Als Gartenblume begann man die Gerbera erst viel später zu kultivieren, erst Ende des 19. Jahrhunderts. Der bekannte schottische Züchter R. Jameson züchtete sie erstmals auf den fruchtbaren Böden Südfrankreichs, in der Provinz Transvaal – daher auch der zweite Name: Transvaal-Margerite. Hybride Kultivare der Gerbera werden heute weltweit angebaut, im Freiland und in Gewächshäusern, als kommerzielle Schnittblumen, und belegen nach Verkaufszahlen den 5. Platz weltweit (nach Rosen, Nelken, Chrysanthemen und Tulpen).
Beschreibung
Die Gerbera ist eine mehrjährige Blütenpflanze mit großen Blütenständen in Rosa, Orange, Lila, Creme, Blau und Bordeaux (alle Farben außer Blau). Sie hat längliche, an den Spitzen zugespitzte und in einer Rosette angeordnete, fiederteilige Blätter von bis zu 35 cm Länge. Die Blattbasen und Blattstiele einiger Sorten sind stark behaart. Die Blütenstiele sind hoch, bis zu 70 cm, und blattlos. Die Blüten der Gerbera sind in körbchenförmigen Blütenständen angeordnet.

Die übliche Größe der Blütenstände liegt zwischen 4 und 15 cm Durchmesser, aber bei einigen Sorten erreicht sie 30 cm! Die Randblüten sind zungenförmig in den verschiedensten Farben, die mittleren sind kleine Röhrenblüten, bis zu mehreren Hundert in einem Körbchen. Nach der Blüte bilden sie Früchte – Achänen (0,002-0,003 g) mit einer Keimfähigkeit von bis zu 6 Monaten nach Reife und Ernte.
Arten, Sorten und Fotos von Zimmerpflanzen – Gerbera
Wir möchten Ihnen eine Fotogalerie der beliebtesten Sorten und Arten von Gerbera vorstellen.







Die beliebteste Art der Zimmergerbera sind die kompakten Gerbera Jamesonii (Gerbera jamesonii Happipot). Unter ihnen sind G. Hummingbird, G. Happipot, G. Parade, G. Llios. Ihre Blütenstiele werden nicht höher als 30 cm, die Blüten bis zu 15 cm Durchmesser. Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und hervorragenden dekorativen Eigenschaften hat die Gerbera Jamesonii weltweit große Popularität erlangt. Ihr Abbild ziert das Wappen und die Flagge der südafrikanischen Provinz Mpumalanga (bis 1995 – Ost-Transvaal).
Nach dekorativen Merkmalen werden Gerbera in sechs technologische Gruppen eingeteilt:
- Rasse Diem (schmalblättrig, kleinblütig). Sorten: Alkor (dunkle Kirsche), Aldebaran (leuchtend rosa), Blütendurchmesser bis zu 8-9 cm.
- Amerikanischer Typ (schmalblättrig, großblütig). Sorten: Algol (dunkelkirschrot), Wega (orange), Migar (rosa), Jupiter (gelb). Blütendurchmesser: 10-13 cm.
- Mittelblättrige großblütige (11-13 cm Durchmesser). Sorte Mars (zartrot).
- Großblütige breitblättrige (bis 15 cm). Alamak (leuchtend rot), Delios (rot), Wera (rosa), Markal (gelb-orange), Romeo und Peter (rot).
- Schmalblättrige gefüllte und halbgefüllte (bis 11 cm). Sorten: Viola (rosa), Kalinka (gelb), Sonja (rot).
- Halbgefüllte und gefüllte breitblättrige – bis 14 cm Durchmesser. Die beliebteste Sorte ist Iskra (dunkelrot, halbgefüllt).
Beleuchtung und Temperatur der Zimmerpflanze

Bei der Pflege von Gerbera zu Hause sollte man bedenken, dass sie sehr lichtliebend sind und unter direkter Sonneneinstrahlung wachsen und gedeihen können. Viele erfahrene Gärtner sind jedoch zu dem Schluss gekommen, dass die optimale Temperatur für sie moderat ist – etwa 20°C. Suchen Sie für den Topf mit der Gerbera den ruhigsten und hellsten Platz im Haus (z.B. eine südöstliche Fensterbank), der unbedingt belüftet werden kann, aber ohne Zugluft.
Im Frühling und Sommer ist es sinnvoll, die Gerbera (auch bekannt als Transvaal-Gänseblümchen) auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten zu stellen, möglicherweise sogar in den Freiland zu pflanzen. Vergessen Sie jedoch nicht, sie wieder unter ein Dach zu bringen, bevor die Nachttemperaturen auf 8-10°C sinken. Vor der Überwinterung lichten Sie die Blätter aus (jedes sollte genug Licht bekommen). Halten Sie den Topf mit der Gerbera bis zum Frühjahr an einem hellen, kühlen Ort (12 bis 18°C).
Bewässerung und Düngung der Pflanze
Gießen Sie vorsichtig: nicht in die Blattrosette oder auf die Blätter, sondern an den Topfrand. Vermeiden Sie Staunässe, die zur Fäulnis des Wurzelsystems führen kann (insbesondere im Winter). Verwenden Sie nur warmes, weiches Wasser.
Achtung: Gerbera werden nicht besprüht! Obwohl diese Blume recht tolerant gegenüber hoher Luftfeuchtigkeit ist, schadet ihr das Besprühen. Verwenden Sie stattdessen lieber eine ständig befeuchtete Unterschale, gefüllt mit Torfmoos, Kies oder Blähton. Während der Vegetationsperiode, von Anfang März bis November, geben Sie dem Gießwasser Dünger für Blühpflanzen hinzu (die in der Anleitung angegebene Konzentration halbieren). Während der Knospenbildung benötigen Gerbera mehr Stickstoff, während der Blütezeit mehr Kalium.

Informationen zur Vermehrung von Begonien durch Blatt- und Stammstecklinge finden Sie unter diesem Link.
Umtopfen und Erdzusammensetzung der Zimmerpflanze Gerbera
Wenn Sie gerade eine Gerbera geschenkt bekommen haben, beeilen Sie sich nicht mit dem Umtopfen. Geben Sie ihr mindestens 2-3 Wochen Zeit, sich anzupassen. Noch besser ist es, bis zur Ruheperiode zu warten, um den Wachstumsrhythmus nicht zu stören. Selbst in einem kleinen Topf, der optisch nicht zur Pflanzengröße zu passen scheint, fühlen sich Gerbera wohl.
Bereiten Sie für das Umtopfen einen Behälter vor (er sollte nur 2-3 cm größer im Durchmesser und in der Höhe als der vorherige sein) und ein schwach saures (pH 5,5) nährstoffreiches Substrat:
- Laub-Erde (Blatterde) – 2 Teile;
- Torf – 1 Teil;
- Torfmoos oder Sand – 1 Teil;
- Kiefernrinde.
Achtung: Humus und Kompost sind für Gerbera ungeeignet!
Vermehrung der Gerbera

Bei der Vermehrung von Gerbera durch Stecklinge gehen die Sortenmerkmale verloren.
Die beliebteste Vermehrungsmethode der Gerbera ist die Teilung des Rhizoms. Wenn Ihre Pflanze mindestens 2 Jahre alt ist, können Sie sie im Frühjahr in mehrere kleine Büsche teilen. Achten Sie darauf, dass jede neue Pflanze mindestens 2-3 neue Wachstumspunkte hat. Die Bewurzelung dauert lange (bis zu einem halben Jahr), die erste Blüte erhalten Sie nach 10-11 Monaten.
Bei vegetativer Vermehrung (durch Stecklinge) gehen die Sortenmerkmale der Gerbera fast immer verloren, daher wird diese Methode fast nie angewendet. Dagegen lohnt sich die Samenvermehrung der Gerbera trotz des Arbeitsaufwands. Bei richtiger Anbautechnik kann man bereits im 2. Jahr mit der Blüte rechnen:
- Säen Sie im Januar oder März die Samen der Gerbera aus und decken Sie sie mit Glas ab;
- Lüften Sie die Sämlinge täglich;
- Pikieren Sie die gekeimten Pflanzen in einen großen Behälter im Abstand von 6-8 cm;
Wenn die Setzlinge kräftig genug sind, pflanzen Sie sie an ihren endgültigen Standort in einzelne kleine Behälter.
Geheimnis der Blüte der Gerbera

Die Blüte der Gerbera hängt von der Beleuchtungsdauer ab.
Wie pflegt man Gerbera, um eine üppige Blüte zu erreichen? – Diese Frage stellen sich alle Anfänger im Gärtnern. Die Antwort ist einfach: Die lange Blütezeit der Gerbera hängt direkt mit der Menge und Qualität des Lichts zusammen, das sie erhalten. Aber so seltsam es klingen mag: Bei zu viel Licht kann man auf die Blüten vergeblich warten. Das Geheimnis ist, dass Gerbera für eine vollständige Blüte eine bestimmte Tageslänge benötigen – 12 Stunden. Daher fällt ihre üppigste Blütezeit auf die Zeit von Anfang September bis November, wenn die tägliche Beleuchtungsdauer etwa 12 Stunden beträgt.
Die Blütezeit kann durch künstliche Beleuchtung bis Dezember und möglicherweise sogar bis zum Neujahr verlängert werden. Da aber jede Blume, genau wie ein Mensch, Ruhe braucht, wird sie in der nächsten Saison nach einer so langen Blütezeit nur bis Mitte August blühen: Im Sommer wird die Gerbera aktiv grüne Masse aufbauen und die Knospenbildung auf später verschieben. Bei richtiger Pflege kann man unter Zimmerbedingungen eine ununterbrochene Blüte der Gerbera von April bis Dezember erreichen.
Ursachen für eine schwache Blüte können auch sein:
- ein Überschuss an Stickstoffdünger im Boden;
- zu großer Topf (die Pflanze steckt ihre ganze Kraft in die Bildung des Rhizoms und hat keine Energie für die Blüte).
Vergessen Sie nicht, verwelkte Blütenstände rechtzeitig zu entfernen, indem Sie sie vollständig aus der Blattachsel brechen, sonst faulen die übriggebliebenen Stücke und infizieren die gesamte Pflanze.
Mögliche Wachstumsprobleme

Gegen Mehltau hilft Fitosporin-M gut.
Trotz der Lichtliebe der Gerbera sollten Sie sie an heißen Tagen besser mit einem leichten Vorhang oder einem Moskitonetz vor den sengenden Strahlen schützen. In der grellen Sonne verblassen die Blüten und werden blass.
Statt eines Fazits
Wahrscheinlich gibt es keine Blume auf der Welt, über deren Herkunft die Menschen keine Legende erfunden hätten. Und die Gerbera ist keine Ausnahme. Einst wurde die schöne junge Nymphe Gerba der Bewunderung und der allgemeinen Aufmerksamkeit für ihre Schönheit überdrüssig und verwandelte sich in eine Waldblume – ebenso anspruchslos und reizend wie sie selbst. Daher symbolisieren Gerbera-Blumen seit jeher Unschuld und Bescheidenheit. Sie eignen sich als Geschenk für Menschen, die Sie respektieren, für die Sie Dankbarkeit empfinden und für deren menschliche Qualitäten Sie aufrichtige, nicht nur zur Schau gestellte Bewunderung hegen.
Und nehmen Sie sich zum Abschluss ein paar Minuten Zeit, um sich ein Video anzusehen, in dem erklärt wird, wie man eine Gerbera zu Hause anbaut.
2>Zimmergerbera: Anbau und Pflege, Haltungsbedingungen, Umtopfen und Vermehrung. Arten und Sorten der Gerbera für die Zimmerkultur. Fotos

Foto: Gerbera (Gerbera)
ZIMMERGERBERA
Gerbera — einer der Favoriten unter den Treibkulturen. Aber diese prächtigen Pflanzen mit großen Körbchen voller leuchtender Blütenstände müssen nicht nur in Sträußen und Arrangements bewundert werden. Denn Gerbera kann man auch selbst im Zimmerformat anbauen. Wie alle Pflanzen aus der Kategorie der „lebenden Sträuße“ benötigt die Gerbera besondere Bedingungen und sorgfältige Pflege. Doch die Schönheit der Blüte macht alle Mühen wett.
Strahlende Farben der Zimmergerbera — Pflanzenbeschreibung
Das Aussehen der Gerbera, die zur Familie der Korbblütler gehören, ist jedem gut bekannt. Diese Pflanze ist eine ebenso klassische Blume in der Floristik wie Rosen. Mit Letzteren verbindet die Gerbera die Möglichkeit, die Pflanze nicht nur als Schnittblume oder im Garten, sondern auch als Zimmerpflanze zu kultivieren. Die Gerbera stammt ursprünglich aus Südafrika, obwohl sie heute auf der ganzen Welt verbreitet ist.
Gerbera sind krautige Stauden, die zu den schön blühenden Arten gezählt werden. Die maximale Höhe von Zimmergerbera ist auf 25-30 cm begrenzt, ihre Stängel sind verkürzt. Die Pflanzen bilden dichte Rosetten aus lanzettlich-eiförmigen, am Rand gezackten Grundblättern. Die Blütenstiele sind blattlos, kräftig, 40 bis 70 cm hoch und tragen einzelne Blüten.
Die Blüten der Gerbera erinnern an ideale und noch prächtigere Gänseblümchen. Die körbchenförmigen Blütenstände sind typisch: mit großen und in dichten Kreisen sitzenden äußeren Zungenblüten und einer flachen Mitte aus kleinen Röhrenblüten. Der Durchmesser der Körbchen bei Gerbera variiert zwischen 4 und 15 cm. Nach der Blüte bilden sich Achänen, aber die Samenbildung stoppt die Blüte, und bei Zimmergerbera sollte man die verwelkenden Blüten besser sofort abschneiden.
Zimmergerbera blühen fast das ganze Jahr über. Ihre Hauptbesonderheit ist jedoch, dass die Blüte erst dann beginnt, wenn die Tageslänge ab August stark abnimmt. Das Ausbleiben der Blüte im Frühling und Sommer nach einer Ruhephase wird von vielen Pflanzenliebhabern als Problem angesehen. Tatsächlich ist die Pflanze jedoch einfach recht wählerisch in Bezug auf die Tageslänge.
Die Farbpalette von Zimmergerbera umfasst die hellsten und auffälligsten Farben. Rot, Rosa, Weiß, Gelb, Orange, Creme, Himbeer, „fruchtige“ Töne – Gerbera können sehr unterschiedlich sein. Aber stets strahlend. Neben Sorten mit einfachen Gänseblümchen gibt es heute auch gefüllte Zimmergerbera.

Foto: Gerbera — Patio
Bedingungen, die Gerbera im Innenraum benötigen
Um bei der Kultivierung von Zimmergerbera Erfolg zu haben, muss man sich in erster Linie über die Lichtintensität Gedanken machen. Gerbera — sind nicht einfach lichtliebende Pflanzen. Ohne helles Licht können sie nicht nur nicht unermüdlich, sondern überhaupt nicht blühen. Gleichzeitig sind direkte Sonnenstrahlen für die Pflanze kontraindiziert: Die Beleuchtung muss intensiv, aber diffus sein. Aufgrund ihrer Lichtliebheit muss die Pflanze im Winter entweder auf ein Südfensterbrett umgestellt oder mit zusätzlichem Licht versorgt werden.
Die für Gerbera in der Zimmerkultur angenehme Lufttemperatur ist auf recht enge Bereiche begrenzt. Die optimalen Werte liegen zwischen 20 und 24 Grad. Weder Kühle noch Hitze mag die Zimmergerbera. In der Ruhephase, wenn die Pflanze aufgrund von Lichtmangel oder anderen Faktoren die Blüte einstellt, ist es ratsam, die Gerbera kühl zu stellen (10-14 Grad). Je stabiler die Temperatur, desto wohler fühlt sich die Gerbera. Für die Pflanze ist eine Unterkühlung des Substrats, ein Temperaturunterschied zwischen Gießwasser und Luft sowie der Kontakt mit kalten Fensterbänken sehr gefährlich.
Gerbera vertragen keine stehende Luft und benötigen häufiges Lüften der Räume. Im Sommer fühlt sich die Hausgerbera am wohlsten auf dem Balkon oder im Garten, an der frischen Luft. Das Hinausstellen an die frische Luft erhöht die Anzahl der Blüten und verlängert die Blütezeit.
Umtopfen und Erde
Mit dem Umtopfen von Gerbera, die für den Anbau im Zimmer gekauft wurden, sollten Sie nicht überstürzen. Nach der üblichen Quarantäne werden die Pflanzen nicht umgetopft, sondern im selben Substrat und im selben Gefäß kultiviert, bis ein tatsächliches Bedürfnis zum Umtopfen besteht. Den Topf für die Gerbera sollten Sie erst wechseln, wenn die Wurzeln an den Drainagelöchern erscheinen (und nicht früher). Die Zeit für das Umtopfen ist dabei nur auf das zeitige Frühjahr beschränkt. Notfall-Umtopfungen, insbesondere während der Ruhephase, verkraften Gerbera im Zimmer sehr schlecht und erholen sich danach selten. Umtopfen sollten Sie die Gerbera nur, wenn sie nicht blüht.
Für die Gerbera eignet sich jedes hochwertige Substrat — locker, wasserdurchlässig und nährstoffreich, mit neutraler Reaktion. Das Einzige, was die Pflanze nicht verträgt, sind Böden mit frischem organischem Material, Humus und Kompost. Üblicherweise empfiehlt man für Zimmergerbera eine Erdmischung aus 2 Teilen Laubde, 1 Teil Sand und 1 Teil Torf.
Wenn es um Gerbera geht, wird das Umtopfen nur als Umsetzen unter vollständiger Erhaltung des Erdballens durchgeführt. Vergrößern Sie den Topf nur um 2-3 cm, denn zu große Gefäße führen zu vermehrtem Wurzelwachstum und ausbleibender Blüte. Üblicherweise werden ausgewachsene Gerbera in Töpfen mit einem Durchmesser von 12 bis 14 cm kultiviert. Beim Umsetzen achten Sie darauf, dass der Wurzelhals an der Oberfläche bleibt.
Foto: Zimmergerbera
Wie pflegen Sie die Gerbera?
Wenn es um eine so besondere, reich blühende Pflanze wie die Gerbera geht, erfordert der Anbau ständige Aufmerksamkeit und Kontrolle. Die Pflege der Gerbera im Zimmer kann man nicht als einfach bezeichnen; es ist eine Pflanze für erfahrene Blumenliebhaber.
Selbst das Gießen der Gerbera darf nicht nachlässig erfolgen. Diese Zimmerpflanze benötigt reichliches Gießen und gleichmäßige Feuchtigkeit. Sie müssen den Austrocknungsgrad des Bodens kontrollieren und die Gerbera sowohl vor Nässe als auch vor Trockenheit schützen. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass die Gerbera nur mit Wasser von etwa 20 Grad gegossen wird, nicht zu warm und nicht zu kalt. Befindet sich die Gerbera in der Kühle während der Ruhephase, wird das Gießen eingeschränkt und auf ein Minimum reduziert, nur um die Lebensfähigkeit der Pflanze zu erhalten (Übernässung während der Kühlungsphase ist sehr gefährlich).
Damit Gerbera im Zimmer unermüdlich und fast das ganze Jahr über blühen, müssen Sie sie ständig mit Mineraldünger versorgen. Organische Dünger verträgt die Pflanze schlecht. Die Düngungen werden jede Woche durchgeführt, jedoch reduzieren Sie die Düngerkonzentration um das Zwei- oder Dreifache im Vergleich zur Herstellerempfehlung. Dünger wird nur während der aktiven Wachstums- und Blütezeit gegeben.
Die Luftfeuchtigkeit ist sehr wichtig. Diese Pflanze verträgt keine Feuchtigkeit auf den Blüten, aber eine niedrige Luftfeuchtigkeit ist für die Gerbera im Zimmer sehr gefährlich. Die Hausgerbera benötigt Schutz vor trockener Luft, Maßnahmen wie das Besprühen der Blätter oder die Installation von Luftbefeuchtern.
Ein Beschneiden von Hausgerbera ist nicht erforderlich, außer dem Abschneiden des Blütenstiels mit der verwelkenden Blüte bis zur Basis. Trockene Blätter werden regelmäßig entfernt.
Mögliche Schwierigkeiten beim Anbau von Zimmergerbera
Zimmergerbera, die nach allen Regeln gepflegt werden, sind in der Regel recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Aber schon die geringste Abweichung von den optimalen Bedingungen führt zu einem erhöhten Risiko, dass die Pflanze von Echtem Mehltau, Phytophthora, Fusarium, Spinnmilben (insbesondere Rote Spinnmilben) und Weißen Fliegen befallen wird. Besonders gefährlich sind Wasserstau und falsche Düngergaben. Gegen die Probleme sollte man sofort mit Insektiziden und Fungiziden vorgehen. Zur Vorbeugung können prophylaktische Spritzungen durchgeführt werden.
Vermehrung der Gerbera
Gerbera können durch einfache Teilung des Busches (maximal in drei Teile und nur bei Pflanzen, die älter als 3 Jahre sind) oder durch Bewurzelung von Trieben vermehrt werden. Die Teilung der Büsche kann während des Umtopfens im Frühjahr erfolgen. Die Bewurzelungsphase der geteilten Gerbera dauert 10-11 Monate, die Pflanzen blühen erst nach einem Jahr. Die Stecklinge bewurzelt man unter einem Anzuchtkasten, an einem warmen Ort, bei konstanter Feuchtigkeit.
Die Vermehrung durch Samen ist aufwendig, erfordert mehrmaliges Pikieren und erhält die wesentlichen Sortenmerkmale nicht (Pflanzen aus einer Samencharge streuen in ihren Blüteigenschaften). Daher werden wertvolle Sorten nur geteilt oder gesteckt, und solche Gerbera werden nicht aus Samen gezogen.
Die Samen werden im Frühjahr in ein nährstoffreiches, lockeres Substrat etwa 3-4 cm tief ausgesät und die Aussaat sofort mit Glas oder Folie abgedeckt. Für diese Zimmerpflanze wird zweimal pikiert:
1) das erste Mal nach dem Erscheinen des dritten echten Blattes in große Kästen;
2) das zweite Mal nach dem Erscheinen des fünften Blattes in kleine Einzeltöpfe.
Die Pflanzen gewöhnen sich nach dem Pikieren etwa einen Monat lang ein. Sie wachsen langsam und blühen im zweiten Jahr. Nach dem zweiten Pikieren wird die erste Düngung bei den Gerbera erst dann gegeben, wenn die Pflanze aktiv zu wachsen beginnt.
Bei der Raumgestaltung werden Gerbera verwendet als:
— lebendige Sträuße – einzelne Akzente;
— zur Setzung von Farbtupfern;
— zur Dekoration des Esstisches und der Festtafel;
— Geschenkpflanze;
— zur Dekoration von Kreativecken und Arbeitszimmern;
— auf Balkonen und Loggien.
Arten und Sorten von Zimmergerbera
In der Zimmerkultur werden Hybrid- und Sortengerbera verwendet, die auf der Basis von Gerbera jamesonii gezüchtet wurden – Formen wie Happipot, Ilios, Hummingbird, Parade und ihre zahlreichen Kultivare und Klone. Gerbera, deren Arten und Sorten sich sowohl in der Natur als auch in Gewächshäusern und in der Zimmerkultur durch ihre Blütenpracht auszeichnen können, sind in der Topfform weitaus weniger vielfältig. Mag das Sortenspektrum auch begrenzt sein, so ist doch die Fähigkeit, das ganze Jahr oder fast das ganze Jahr zu blühen, nur für Zimmergerbera charakteristisch.
Foto: Gerbera-Sorten
Sich in der Vielfalt der Gerbera zurechtzufinden ist nicht einfach. Und die Auswahl sollte man stets nach rein ästhetischen Merkmalen treffen – Farbe und Größe der Blüten.
Die klassische Klassifizierung von Gerbera ist auch auf Zimmerpflanzen anwendbar und teilt sie in sechs Sortengruppen:
1. Kleinblütige, schmalblättrige Gerbera mit einem Blütendurchmesser von etwa 8 cm und Blütenstielen bis zu einem halben Meter. Typische Färbung — rosa, rot, kirschrot.
2. Großblütige, schmalblättrige Gerbera mit einem Blütenstanddurchmesser von 10 bis 13 cm und Blütenstielen über 60 cm. Alle Sorten sind mehrfarbig.
3. Niedrigwüchsige, schmalblättrige, gefüllte und halbgefüllte Sorten mit einer maximalen Blütenstielhöhe von etwa einem halben Meter, variablen Färbungen und Blütenständen mit einem Durchmesser von etwa 10 cm.
4. Hochwüchsige, schmalblättrige, gefüllte und halbgefüllte Gerbera mit Blütenständen bis zu 14 cm und Blütenstielen bis zu 70 cm.
5. Großblütige, mittelblättrige Sorten mit vielfältiger Färbung, Blütenstanddurchmesser bis zu 13 cm und Blütenstielen von etwa 70 cm.
6. Großblütige, breitblättrige Sorten mit vielfältiger Färbung, Blütenstände bis zu 15 cm im Durchmesser und Blütenstielen von 40 bis 70 cm.
In dieser Klassifizierung sollte man eine „Korrektur“ vornehmen, dass Zimmer-Gerbera Zwergsorten sind. Aber die Unterschiede zwischen den Blüten sind dennoch gut erkennbar.
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