Sorte und gute Samen — die Grundlage für eine hohe Ernte.
Die Aussaatmengen variieren je nach Anbaumethode (Samen, Setzlinge), Aussaatverfahren (einzeilig, bandförmig), Größe des Pflanzmaterials, Verkaufszeitpunkt und anderen Bedingungen.
So werden beim Anbau von Zwiebeln aus Steckzwiebeln mit einem Durchmesser von 0,5–0,8 cm 400 kg Pflanzmaterial pro Hektar benötigt, bei einem Durchmesser von 1,6–2 cm — 900 Kilogramm. Wenn eine frühe Ernte von Karotten für den Verkauf als Bündelware geplant ist, wird die Aussaatmenge erhöht.
Auf fruchtbaren Böden werden die Pflanzen dichter gesetzt und die Aussaatmenge erhöht. Auf weniger fruchtbaren Böden hingegen, wo aufgrund von Nährstoffmangel die Pflanzen weiter auseinander stehen sollten, wird die Aussaatmenge reduziert.
Vorbereitung von Gemüsesamen vor der Aussaat
Zu den Arbeiten zur Vorbereitung von Gemüsesamen für die Aussaat gehören: Beizen, Einweichen, Keimen lassen, Jarowisation und Abhärtung. Zur Steigerung des Ertrags wärmeliebender Pflanzen ist die Methode der Samenabhärtung von großem Interesse. Diese Methode besteht darin, dass gequollene Samen über einen längeren Zeitraum (15–30 Tage) wechselnden Temperaturen ausgesetzt werden (12–18 Stunden bei 15 bis 20 °C und 6–12 Stunden bei 0 bis -6 °C). Die Abhärtung von Tomatensamen und -setzlingen erhöht den Fruchtertrag und beschleunigt die Reifung.
Die Samen sollten groß und schwer sein. Neben der Sortierung wird auch eine Trennung nach spezifischem Gewicht durchgeführt, indem sie in eine 3-5%ige Kochsalzlösung getaucht werden.
Die Samen sollten gesund sein. Um schädliche Pilze und Bakterien von der Samenoberfläche zu entfernen, wird das Beizen angewendet.
Das Einweichen und Keimenlassen der Samen erhöht häufig den Gesamtertrag und den Anteil der frühen Ernte.
Gurkensamen werden vor der Aussaat 30–40 Tage lang bei einer Temperatur von 35–40 °C erwärmt.
Vergessen Sie nicht, der Samenvorbereitung Aufmerksamkeit zu schenken, um den Gemüseertrag zu steigern.