Die Edelweißblume auf dem Foto sieht sehr elegant und großartig aus. Das Edelweiß gehört zur Familie der Korbblütler. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 10-15 Zentimetern. Die Blätter sind schmal, oben silbrig, unten behaart, was die Pflanze vor Verdunstung schützt. Die Edelweißblume auf dem Foto hat einen komplexen, endständigen Blütenstand, der aus zu Knäueln zusammengedrängten Körbchen aus gelblichen oder weißen Blüten besteht. Die Körbchen haben lineare oder lanzettliche, sternförmig abgespreizte Blättchen.
In der Natur wächst das Edelweiß auf Felsen, Bergen und steinigen Schutthalden. In den Bergen wächst das Edelweiß als einzelner Horst, auf Bergwiesen breitet sich die Blume teppichartig aus. Es gibt etwa 40 Arten dieser Pflanze, auf Beeten wird das Alpen-Edelweiß angebaut.
Die Edelweißblume ist resistent gegen trockenes Klima, überwintert selbst bei Schneemangel ohne Schutz. Die Pflanze benötigt reichliches, aber seltenes Gießen. Das Edelweiß bevorzugt normale Gartenerde. Schädlinge befallen die Blume nicht. An einem Standort kann das Edelweiß mehrere Jahre hintereinander wachsen, verliert aber mit der Zeit seine Attraktivität. Die Pflanze wird alle drei Jahre verjüngt durch Umpflanzen an einen anderen Standort oder Teilung. Das Umpflanzen wird schmerzlos vertragen.
Das Edelweiß wird aus Samen gezogen. Die Samen werden mit Sand vermischt, in einen Topf mit feuchter Erde gesät und mit Glas abgedeckt. Nach zwei Wochen keimen die Samen. Das Edelweiß muss sehr vorsichtig gegossen werden, am besten mit einer Pipette. Anfang Juni wird die Pflanze ins Freiland umgesetzt, an einen sonnigen Standort. Die Edelweißblume wächst schnell, die Blüte beginnt im zweiten Jahr.