Die ungewöhnliche leuchtend orange Farbe und die Fähigkeit, Form und Farbe über viele Monate zu bewahren, machen Zier-Physalis zu einer der erstaunlichsten Pflanzen; diese Pflanze hat etwas Märchenhaftes an sich. Außerdem wird diese Pflanze wegen ihrer Besonderheit in vielen Ländern der Welt geschätzt; sie dient als Attribut von Weihnachts- und Neujahrsfesten, gleichberechtigt mit Tannenbäumen und festlichen Geschenken.
Nicht weniger Begeisterung ruft bei Hobbygärtnern die Tatsache hervor, dass sich Zier-Physalis durchaus im eigenen Garten anbauen lässt, und das ohne besondere Mühe. Physalis gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist ein «Verwandter» von Paprika, Kartoffeln und Tomaten. Die Pflanze verträgt den Winter gut.
Was ist Physalis eigentlich?
Zier-Physalis — eine mehrjährige krautige Pflanze. Ihr Stängel ist aufrecht und erreicht eine Höhe von bis zu einem halben Meter. Die Blüte der Zier-Physalis zieht nicht besonders die Aufmerksamkeit auf sich; interessant ist der Kelch, der sich um die entstandene Frucht herum ausdehnt und an eine äußerst leuchtend orange-rote große Laterne erinnert. Auf einer Pflanze können sich bis zu 15 solcher Laternen befinden. Die Beere der Physalis ist klein, essbar und hat einen angenehmen Geschmack und Duft.
Zier-Physalis wird in der Regel für die Zusammenstellung von Trockenblumenarrangements verwendet.
Zier-Physalis kann vermehrt werden durch:
- Samen,
- vegetativ — durch Stecklinge.
Die Pflanze ist recht anspruchslos, wächst an gut beleuchteten Standorten und im Schatten. Physalis stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und die Bewässerung und kann sich selbstständig auf angrenzenden Flächen ausbreiten.