Die Fritillarie — ist eine mehrjährige Pflanze, deren Gattung etwa 100 Arten umfasst. In Gärten und auf Beeten sieht man jedoch meist nur drei ihrer Varietäten: die Kaiserkrone, die Schachbrettblume und die Fritillarie Michailowskis. Daher sehen die Fritillarienblüten auf dem Foto so unterschiedlich aus.
Die Fritillarie blüht im Frühling, ihre Blüten haben je nach Sorte unterschiedliche Farben, aber ihr Duft ist nicht erlesen, was einige Schädlinge abschreckt.
Fritillarien lieben fruchtbare, lockere Böden und einen sonnigen Platz im Garten. Es gibt jedoch einige Sorten, die Halbschatten bevorzugen. Beim Anbau der Fritillarie ist zu beachten, dass reichliches Gießen Fäulnis der Zwiebeln verursachen kann. Daher sollten Fritillarien nicht reichlich gegossen werden, um Wasserstau zu vermeiden.
Auch wirkt sich übermäßige Feuchtigkeit nachteilig auf die Blüte der Pflanzen aus. Vor und nach der Blüte muss die Fritillarie mit mineralischen und organischen Düngemitteln versorgt werden, aber Mist ist dafür nicht geeignet.
Die Fritillarie kann durch Zwiebeln oder Samen vermehrt werden. Wenn die Fritillarie verblüht ist und der oberirdische Teil der Pflanze vertrocknet, werden die Zwiebeln ausgegraben, in Sägespäne gelegt und bis zum Frühjahr in einem Raum mit einer Temperatur von nicht unter 20 Grad gelagert. Die Zwiebeln werden in Löcher in einer Tiefe von 15-20 cm und im Abstand von etwa 20 cm zueinander gepflanzt.
Die Vermehrung der Fritillarie durch Zwiebeln ist vorzuziehen, da die Fritillarie bei der Aufzucht aus Samen erst im 5. bis 7. Jahr blüht.
Die Fritillarienblüten auf Fotos sieht man fast nie von einer Krankheit befallen, da sie resistent gegen Krankheiten sind. Zu den Schädlingen, die die Fritillarie befallen können, zählen Schnecken und Nacktschnecken, Drahtwürmer und der Lilienhähnchen.