Felicia-Blume

Dieser südafrikanische Gast hat sich eine feste Position unter den anderen blühenden Pflanzen erarbeitet. Und das ist nicht verwunderlich, denn die Felicie-Blume ist in einem außergewöhnlichen Blau mit einem leichten Fliederton gefärbt, und ihr Mittelteil ist satt gelb.

Trotz der Schwierigkeiten beim Anbau kann man die Pflanze recht häufig in Steingärten antreffen. Man pflanzt sie gerne entlang von Wegen als Bordüren, sie macht sich auch gut in kleinen Gruppen in gemischten Blumenbeeten.

Die Felicie-Blume hat einen nicht allzu großen Stängel von bis zu 25 cm, dazu verzweigt sie sich stark und kann in der Breite bis zu 50 cm wachsen. Die Pflanze ist mit kleinen, bläulich-grünen Blättern bedeckt. Der Durchmesser der Blütenköpfe überschreitet selten 5 cm, aber sie bedecken reichlich die gesamte Blattoberfläche der Felicie.

Wenn Sie sich entschließen, Ihren Garten mit dieser einjährigen Pflanze zu schmücken, dann wählen Sie fruchtbare Böden an sonnigen Standorten. Felicie ist relativ tolerant gegenüber Trockenheit und Kälte.

Siehe auch:
Anbau von Kniphofia

Für eine langanhaltende und üppige Blüte muss die Felicie nur dann gegossen werden, wenn die Erde etwas ausgetrocknet ist.

Die Felicie wird empfohlen, durch Samen vermehrt zu werden, obwohl auch die Setzlingsmethode gut ist. Die Samen sollten in Gruppen von 5 Stück ausgesät werden. Wenn dies im frühen Frühjahr geschieht, blüht die Pflanze Ende Juni. Bei guten Umständen wird die Felicie bis zum Frost mit üppiger Blüte erfreuen.

Um die Buschigkeit zu erhöhen, raten erfahrene Gärtner, die Enden der Triebe abzuknipsen, mit Ausnahme derer, die Knospen tragen.

Eine Besonderheit der Felicie ist, dass Sie ihre Blüten bei bewölktem Wetter nicht sehen werden. Bei Sonnenschein hingegen öffnen sich die Blüten und bleiben sogar über Nacht in diesem Zustand.

 

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