Bewurzelung von Weinrebenstecklingen

Rebstecklinge werden im Herbst während des Rebschnitts geerntet, und bewurzelt werden können sie im März. Der Durchmesser eines zum Bewurzeln geeigneten Stecklings sollte zwischen 7 und 12 Zentimetern liegen.

Vorbereitung der Stecklinge

Ursprünglich kann jeder Steckling bis zu 8 Knospen haben, jedoch müssen für die Bewurzelung zwei oder drei Augen verwendet werden. Nachdem die Zuschnitte auf die angegebenen Maße geschnitten wurden, werden sie desinfiziert, indem man sie in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung wäscht.

Der korrekte Zuschnitt der Stecklinge sollte wie folgt sein: Der obere Schnitt sollte 3 Zentimeter über dem letzten Auge liegen, der untere Schnitt einen Zentimeter unter dem Auge. Das obere Ende wird für einen Moment in heiße Paraffinflüssigkeit getaucht, dann stellt man die Stecklinge für 7-8 Stunden in Wasser, wobei man Wasser natürlichen Ursprungs (Schnee- oder Regenwasser) verwendet.

Am nächsten Tag stellt man den unteren Teil des Stecklings in Wasser, das mit Substanzen angereichert ist, die die Wurzelbildung fördern; die Stelle um die untere Knospe wird leicht eingeritzt, damit die Wurzeln leicht durch die Rindenschicht dringen können.

Eine Lösung, die die Wurzelbildung bei Weinreben fördert, kann selbst hergestellt werden. Dazu löst man in einem Liter Wasser einen Esslöffel Honig auf, man kann aber auch Präparate wie Humat oder Kornewin gemäß der beiliegenden Anleitung verwenden.

Methoden zur Bewurzelung von Rebstecklingen

Es gibt viele Methoden zur Bewurzelung von Rebstecklingen. Bleiben wir bei einer der einfachsten. Man nimmt ein Zwei-Liter-Glas und füllt einige Zentimeter Wasser hinein (abgestandenes, Schnee- oder Regenwasser), dann stellt man die Stecklinge hinein. Das Wasser sollte die untere Knospe etwa einen Zentimeter bedecken, dieser Wert sollte der konstante Wasserstand sein, der bis zum Erscheinen der Wurzeln aufrechterhalten wird.

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Anschließend stellt man das Glas auf die Fensterbank und wartet auf das Erscheinen von Knospen, die normalerweise nach 10 Tagen erscheinen, und nach zwei Wochen sollten Wurzeln erscheinen. Wenn dies nicht geschieht, muss die Wachstumsspitze des Triebs abgekniffen werden. Wenn der Trieb welkt, muss man ihn ausbrechen. Während des Wurzelbildungsprozesses des Weins sollte das Wasser im Glas nicht über 24 Grad erwärmt werden.

Wenn die Wurzeln eine Länge von 3 Zentimetern erreicht haben, können die Stecklinge in die Erde gepflanzt werden. Dazu verwendet man Plastikflaschen mit maximalem Fassungsvermögen. Als Nährstoffmischung dient Sand und Humus, die zu gleichen Teilen gemischt werden.

Betrachten wir noch eine weitere Methode zur Bewurzelung von Rebstecklingen. Zuerst müssen die Stecklinge für ein paar Tage ins Wasser gestellt werden. Dann werden sie in eine Lösung aus Wasser und einem Wurzelwachstumsstimulator (Natriumhumat oder Kornerost) gegeben. Danach wird der untere Teil in ein feuchtes Tuch gewickelt und mit Zellophan umhüllt. Anschließend werden die vorbereiteten Stecklinge an einen warmen Ort mit einer Temperatur von 23 bis 27 Grad gelegt.

Das Tuch sollte ständig feucht sein. Sobald Wurzeln erscheinen, wird die Pflanze in einen Topf mit Erde umgesetzt.

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