Erde für Tomatensetzlinge

Viele Gärtner kaufen heutzutage Erde für Setzlinge in Fachgeschäften, aber es gibt Methoden, um eine vollwertige Bodenmischung zum Züchten von Tomaten-, Auberginen- und anderen Pflanzen zu erhalten.

Vorbereitung der Erde für Tomatensetzlinge zu Hause

Die Erde für Tomatensetzlinge sollte porös und locker sein, einen geringen oder neutralen Säuregehalt aufweisen und Wasser durchlassen und speichern können.

In der vorbereiteten Erde müssen alle Nährstoffe in der richtigen Menge vorhanden sein. Im Artikel werden wir einige Möglichkeiten zur Herstellung einer nährstoffreichen Erde für Tomatensetzlinge besprechen.

Für die optimale Bodenmischung werden in einem großen Behälter folgende Komponenten gemischt: 1,5 Eimer zerkleinerter Humus, ein Eimer Rasenerde ohne Wurzeln und andere Verunreinigungen, 1/2 Eimer Sand oder Sägespäne für eine bessere Durchlässigkeit und ein Liter Glas Holzasche (diese Komponente enthält viele Spurenelemente). Alle Komponenten müssen gründlich gemischt werden, große Partikel entfernen und ein Glas zerkleinerte Eierschalen hinzufügen.

Für Tomaten- und viele andere Setzlinge eignet sich hervorragend Erde, die unter den Wurzeln von Brennnesseln entnommen wurde. Sie ist locker, mäßig feucht, enthält kein Unkraut, nur Brennnesselwurzeln, die leicht zu entfernen sind. Viele Gärtner verwenden zu diesem Zweck Rasenerde, die unter den Wurzeln von Bäumen im Wald entnommen wurde. Diese Erde sollte mit Torf gemischt werden, um sie zu lockern, damit sie beim Gießen nicht verdichtet.

Siehe auch:
Düngung der Tomaten

Womit die Erde für die Tomatenpflanzung behandeln?

Setzlinge haben Angst vor Krankheiten, die in jeder Entwicklungsphase auftreten können. Um dies zu verhindern, muss die Erde für Tomatensetzlinge mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt werden (3 Gramm Kaliumpermanganat in einem Eimer Wasser auflösen).

Solche Krankheiten der Tomatensetzlinge wie die Kohlhernie und die Schwarzbeinigkeit können sich im Boden auch nach der Desinfektion entwickeln, sie bevorzugen schwach saure Böden. Um eine Infektion von Tomaten und anderen Pflanzen mit diesen Krankheiten zu verhindern, werden der Erde für Setzlinge Kalk oder Dolomitmehl in einer Menge von 15-17 Gramm pro Kilogramm Erde zugesetzt.

Falls es Probleme mit der Bewässerung der Setzlinge gibt, wird dem Boden Hydrogel zugesetzt, das Feuchtigkeit speichern und bei Bedarf zusammen mit Düngemitteln an die Pflanzen abgeben kann. Bei der Verwendung von Hydrogel kann man feststellen, dass die Wurzeln der sich entwickelnden Pflanzen in die Granulatkörner dieser Substanz einwachsen. Es ist zu beachten, dass die Gelkörner ihr Volumen um das bis zu 200-fache vergrößern können.

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