Der holländische Hybrid der Gurke Gunnar F1 gehört zu den sehr frühen Sorten, da seine Früchte bereits am 38. Tag nach dem Auflaufen der Keimlinge reifen können. Diese Kultur liefert die erste Ernte 45 Tage nach dem Auflaufen, wobei sie 2-4 Früchte pro Knoten bildet.
Der Strauch mit mittlerer Blattanzahl und kleinen Trieben erleichtert die Ernte. Die intensive Sonneneinstrahlung, die durch die spärlichen Blätter dringt, beeinflusst die Farbänderung der Schale nicht, aber die Frucht verlängert sich und behält ihren ursprünglichen Durchmesser. Die Gurken der Sorte Gunnar F1 haben eine durchgehend dunkelgrüne Schale, sind zylindrisch und haben große Höcker auf der Oberfläche.
Die Standardlänge der Frucht beträgt 12-14 Zentimeter, aber selbst wenn die Ernte nicht rechtzeitig erfolgt, wird die Gurke nicht fassförmig wie bei anderen Sorten. Das Fruchtfleisch ist schmackhaft, fest und ohne Bitterkeit. Die hohe Dichte ermöglicht den Transport der Gurken ohne Risiko des Verlustes ihres Aussehens, die Lagerfähigkeit ist gut. Die Früchte werden für den Frischverzehr und zur Verarbeitung (Einmachen, Einlegen) verwendet.
Anbau der Gurkensorte Gunnar
Die Pflanze zeigt Widerstandsfähigkeit gegen Mehltau, das Virus der Blattvergilbung und das Gurkenmosaikvirus. Eine möglichst frühe Ernte kann erzielt werden, indem diese Sorte im zeitigen Frühjahr in beheizten Gewächshäusern angebaut wird. Diese Anbaumethode bringt nicht nur frische Gurken auf den heimischen Tisch, sondern ermöglicht auch einen Gewinn durch den Verkauf.
Die Sorte wird für den Anbau in Folien- und Glasgewächshäusern beim ersten und zweiten Umlauf empfohlen. Die Gurken Gunnar können auch im Freiland durch direkte Aussaat oder durch Setzlinge angebaut werden. Die Samen werden ins Beet gesät, wenn sich die obere Bodenschicht auf 16 Grad erwärmt hat, die Saattiefe beträgt — 1,5-2 Zentimeter. In ein unbeheiztes Gewächshaus werden die Samen Anfang Mai ausgesät, die Setzlinge mit drei bis vier echten Blättern Mitte Mai.
Man sollte bedenken, dass die Gurkenernte jeden Tag erfolgen muss. Erfahrene Gärtner empfehlen nicht, parthenokarpe und bienenbestäubte Gurkensorten nebeneinander zu pflanzen.