Pflanzung von Tomaten im Freiland

Zum Zeitpunkt der Auspflanzung der Tomaten an den endgültigen Standort im Freiland sollte die richtig gezogene Jungpflanze eine Höhe von mindestens 30 cm haben, mindestens 7 echte Blätter und die erste Blütentraube aufweisen. Die Auspflanzung sollte in der ersten Junihälfte erfolgen, wenn die Frostgefahr praktisch ausgeschlossen ist.

Der Tag für die Auspflanzung der Tomaten ins Freiland sollte bewölkt und windstill sein.

Standortwahl

Eine der wichtigen Voraussetzungen für eine gute Ernte ist die richtige Wahl des Standorts für Tomaten im Freiland. Ideal ist der wärmste und sonnigste Platz im Garten. Zur besseren Reflexion des Sonnenlichts können Tomaten in der Nähe einer weißen Südwest- oder Südwand gepflanzt werden. Falls dies nicht möglich ist, empfiehlt es sich, sogenannte Kulissen aus hohen Pflanzen wie Sonnenblumen, Bohnen und anderen anzulegen.

Es müssen nicht nur die biologischen Eigenschaften der Tomaten berücksichtigt werden, sondern auch der Zustand des Bodens: Fruchtbarkeit und Struktur, Vorhandensein von Wurzeln und Unkrautsamen, Befall mit Krankheiten und Schädlingen. Es wird nicht empfohlen, Tomaten früher als nach 4 Jahren wieder am selben Standort anzubauen. Ebenso sollte man Tomaten nicht für 3 Jahre an Stellen pflanzen, an denen verwandte Kulturen wie Auberginen, Paprika oder Kartoffeln gewachsen sind.

Die besten Vorfrüchte für die Tomatenauspflanzung im Freiland sind Zwiebeln, Gurken oder Kohl. Kartoffeln und Tomaten sollten nicht nebeneinander gepflanzt werden, da die Kraut- und Knollenfäule, die zuerst auf dem Kartoffelgemüse auftritt, sich schnell auf die Tomaten ausbreitet.

Vorbereitung des Grundstücks

Die Bodenvorbereitung sollte bereits im Herbst beginnen. Dazu reicht es, das fruchtbare Stück umzugraben. Bei ausgelaugten Böden mit hohem Säuregehalt sollten während des Umgrabens folgende Zusätze eingebracht werden:

  • Kalk — 0,5-0,8 kg/m2,
  • Organische Düngemittel — 6-8 kg/m2,
  • Superphosphat – 0,03-0,05 kg/m2.
Siehe auch:
Tomatenschädlinge und Methoden zu ihrer Bekämpfung

Im Frühjahr wird das Beet erneut umgegraben, anschließend erfolgt regelmäßiges Lockern des Bodens und Entfernen von Unkraut. Zudem können Superphosphat und Kaliumdünger in einer Menge von 20 g pro 1 m2 ausgebracht werden. Unmittelbar vor der Pflanzung beim letzten Lockern werden Stickstoffdünger in Höhe von 20-30 g/m2 und Kaliumdünger in Höhe von 10-15 g/m2 eingebracht.

Pflanzschema

Auf zu feuchten Flächen werden Tomaten im Freiland auf Dämme oder Beete gepflanzt. Auf Dämmen und ebener Fläche werden die Pflanzen in Reihen mit einem Abstand von 60 cm gepflanzt, auf Beeten in 2-3 Reihen mit einem Abstand von 50 cm. In allen Fällen sollte der Abstand zwischen den Pflanzen in der Reihe etwa 25-30 cm betragen.

Für die Pflanzung werden Löcher mit der Tiefe eines Spatenblatts und einer Größe von 40×40 cm ausgehoben. In das Loch werden ein Eimer Humus, 100 g Superphosphat, 50 g Asche, je 30 g Harnstoff und Kaliumchlorid gegeben und gründlich mit der Erde vermischt.

Sie dürfen das Pflanzmaterial nicht einige Stunden vor dem Auspflanzen vorbereiten, da die Setzlinge sonst welken, schlecht wurzeln und im Wachstum zurückbleiben. Drücken Sie die Wurzeln der Setzlinge vorsichtig mit Erde an, sodass ihre Enden zum Boden des Pflanzlochs zeigen. Anschließend gießen Sie und bedecken das Pflanzloch mit trockener Erde.

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