Die Luftfeuchtigkeit und Bewässerung von Gurkensämlingen ist einer der wichtigsten Aspekte, der bereits bei der Aussaat besondere Aufmerksamkeit erfordert. Einer der häufigsten Fehler ist die Übernässung des Anzuchtsubstrats, die durch stark verdichtete Erde oder mangelhafte Drainage entsteht.
Natürlich lieben Gurken Feuchtigkeit, aber sie können nicht in sumpfiger Erde leben. Der Boden sollte locker, krümelig sein und ungehindert Sauerstoff an die Wurzeln lassen. Denken Sie daran: Zu viel Feuchtigkeit schadet den Samen und Sämlingen, aber auch Austrocknung ist für sie schädlich.
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Wie gießt man Gurkensämlinge?
Mit dem Gießen junger Sämlinge sollte man nicht übereilen, dann entwickeln sie ein gutes Wurzelsystem, der Stängel wird kräftig und die Internodien kurz. Die Sämlinge sollten gegossen werden, wenn die Erde teilweise abgetrocknet ist; völliges Austrocknen des Bodens ist absolut inakzeptabel.
Das Gießen von Gurkensämlingen sollte nicht zu häufig, aber regelmäßig erfolgen, etwa 1-2 Mal pro Woche. Ein Welken der Keimlinge darf nicht zugelassen werden, aber auch eine übermäßige Bodenfeuchtigkeit, die zu Wasserstau in den Töpfen führt, ist zu vermeiden. Zu viel Feuchtigkeit wirkt sich negativ auf die Wurzeln aus – bei Sauerstoffmangel beginnen sie abzusterben, und die Sämlinge gehen ein.
Die Pflanzen müssen mit einer Gießkanne ohne Sieb gegossen werden, damit die Feuchtigkeit nicht auf die Blätter gelangt, aber die Erde vollständig durchfeuchtet wird. Gegossen wird morgens zwischen 10 und 11 Uhr. Wichtig ist, dass das Gießwasser warm ist – nicht unter 20-22°C – und gut abgestanden. Zum Abstehen wird das Wasser 1-2 Tage in einem offenen Behälter aufbewahrt. Man kann das Wasser auch magnetisieren, indem man es durch einen Magnetrichtter laufen lässt oder ein Stück Magneten hineinlegt.
Tipps
Gurken sind sehr zugempfindlich, daher sollte es aus den Fenstern, an denen die Sämlinge stehen, nicht ziehen, besonders nach dem Gießen.
Gurkensämlinge vertragen keine trockene Luft. Steht das Gefäß mit den Pflanzen in der Nähe von Heizkörpern, muss über dem Heizkörper ein flaches, großes Gefäß mit Wasser aufgestellt werden, um die für den Gurkennachwuchs nötige Luftfeuchtigkeit zu erhalten.