Bewässerung von Tomaten

Jeder Gärtner, der Tomaten anbaut, strebt nach einer maximalen Ernte. Dies ist nur möglich, wenn Sie wissen, wie man Tomaten richtig gießt.

Es ist seit langem bekannt, dass alle Nährstoffe von Pflanzen nur in wassergelöster Form aufgenommen werden. Lassen Sie uns Licht auf alle Feinheiten der Bewässerung von Tomaten werfen.

Für die normale Entwicklung der betreffenden Pflanzen muss die konstante Feuchtigkeit der Erdschicht bei 85-90% gehalten werden; die Luftfeuchtigkeit ist dabei nicht so wichtig – 50% reichen aus. Um die Bodenfeuchtigkeit ohne Geräte zu prüfen, nimmt man eine kleine Menge Erde aus dem Bereich des Wurzelsystems der Tomate. Das sind etwa 5-10 Zentimeter.

Die Erde muss zu einem Klumpen zusammengedrückt werden, der dann die gewünschte Form annimmt. Bei leichtem Druck sollte der geformte Klumpen zerfallen – das ist der normale Feuchtigkeitsindikator des Bodens in der Wurzelzone der Pflanze.

Wie oft sollten Tomaten gegossen werden?

Wenn man Tomaten häufig gießt, verlieren sie ihren natürlichen Geschmack und werden wässrig. Auch übermäßiges Gießen macht diese Kultur anfällig für verschiedene Tomatenkrankheiten und führt zu Rissen in den Früchten.

Ein Mangel an Feuchtigkeit kann zum Abfallen der Knospen und zum Aufplatzen der bereits gebildeten Früchte führen. Daher müssen die Wassermenge und die Abstände zwischen den Bewässerungen reguliert werden.

Wie gießt man richtig?

Lassen Sie uns klären, wie man Tomaten richtig gießt. Dies sollte nicht öfter als zweimal pro Woche, aber mit reichlichen Wassermengen erfolgen. Die Wassermenge pro Pflanze hängt vom Alter der Tomaten ab. Nach dem Einpflanzen der Setzlinge muss eine hohe Bodenfeuchtigkeit aufrechterhalten werden, dies gilt auch für die Zeit der Fruchtbildung. Ansonsten sollte der Boden mäßig feucht sein.

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Beim Gießen sollte man wissen, dass es am besten ist, das Wasser direkt an die Wurzel jeder Pflanze oder in eigens angelegte Rillen zu geben. Wassertropfen sollten nicht auf den Pflanzenstrauch gelangen – dies kann Verbrennungen der Tomatenblätter verursachen oder die Entwicklung verschiedener Krankheiten wie der Kraut- und Knollenfäule fördern.

Ein Feuchtigkeitsmangel der Pflanze ist leicht zu erkennen. Bei längerer Hitze hängen die Blätter herunter und welken. Die Wassermenge pro Pflanze hängt normalerweise vom Boden ab und liegt zwischen 1-1,5 Litern für junge Pflanzen und 3-5 Litern für erwachsene Pflanzen mit Früchten. Dieser Wert hängt auch von der Sorte ab, denn hochwachsende Tomaten benötigen mehr Feuchtigkeit.

Wann ist die beste Zeit zum Gießen?

Das Wasser zum Gießen der Tomaten sollte warm sein. Am besten verwendet man tagsüber in der Sonne erwärmtes Wasser. Wenn das Gießen mit einer Düngung kombiniert wird, werden dem Wasser organische Stoffe (Mist, Kompost) zugesetzt.

Wenn eine stabile heiße Witterung herrscht, gießen Sie die Pflanzen am späten Nachmittag gegen Abend, wenn die Lufttemperatur ihr Minimum erreicht hat. Bei bewölktem Wetter kann die Bewässerung über den Tag verteilt erfolgen. In allen Fällen sollte der Boden mit Stroh, gemähtem Gras oder Kompost gemulcht werden. Die Dicke der Mulchschicht beträgt mindestens 5 Zentimeter.

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