Thuja-Pflege und -Anbau in Innenräumen

Abendländische Thuja

Familie der Zypressengewächse. Heimat: Nordamerika.

Abendländische Thuja Thuja occidentalis — ein immergrünes Nadelgehölz mit pyramidenförmiger Krone, das unter guten Bedingungen sehr lange lebt und im Durchschnitt eine Höhe von 10-15 m bei einem Stammdurchmesser von etwa 40 cm erreicht. Die Rinde junger Pflanzen ist glatt, rötlich-braun, im Alter wird sie furchenartig und löst sich in Streifen. Die Nadeln sind schuppenförmig, dicht, klein (Schuppen etwa 3-4 mm), von sattem Grün, und nehmen im Winter eine braune Farbe an. Alle 2-3 Jahre erneuert die Thuja ihr Laub, indem sie Zweige abwirft und neue Nadeln bildet. Die Thuja hat kleine, 10-15 mm lange, eiförmige Zapfen mit zarten Schuppen, die an getrocknete Knospen erinnern. Es gibt über 300 Sorten der Thuja.

Die ursprüngliche Art — die Abendländische Thuja — ist eine Gartenpflanze, wird aber manchmal als Vorbonsai kultiviert. Allerdings sind im Handel verschiedene Sorten der Abendländischen Thuja aus polnischer Züchtung erhältlich. Darunter befinden sich kompakte Pflanzen, die sich hervorragend in Töpfen ziehen lassen. Zum Beispiel die Miniatur-Sorte 'Miky' (Thuja occidentalis 'Miky') — zeichnet sich durch eine feine Blattstruktur aus, die während der gesamten Vegetationsperiode sattgrün bleibt. Die Krone ist sehr dicht und kompakt, bei ausgewachsenen Pflanzen breit kegelförmig. Im Winter kann sie einen kupferfarbenen Ton annehmen. Die Triebe sind leicht gedreht, was der Sorte zusätzlichen Charme verleiht. Die Thuja wächst recht langsam: In 8-10 Jahren erreicht sie etwa 70-80 cm Höhe und einen Umfang von etwa 50 cm. Diese Sorte benötigt nahezu keinen Rückschnitt der Triebe.

Thuja pflanzen und pflegen

Im Haus ist die Thuja eine wunderbare Dekoration für Balkon oder Terrasse — sie liebt frische Luft und verträgt keine Aufstellung in der Küche oder in verrauchten Räumen. Auch im Garten macht sie eine gute Figur: im Steingarten, in Steingärten und harmoniert wunderbar mit anderen Nadelgehölzen.

Temperatur

Frosthärte der Pflanze — Zone 5b, wenn Sie planen, die Thuja im Wintergarten oder im Garten zu kultivieren. Im Haus haben wir im Sommer die Temperatur, die das Wetter vorgibt, aber Zypressengewächse vertragen keine Hitze — für optimales Wachstum benötigen sie 22–24 °C. Im Winter ist eine kühle Haltung zwingend erforderlich, ausreichend sind +8–10 °C, minimum +2 °C. Dabei sollte die Erde im Topf — fast vollständig trocken sein. Bei der unteren Temperaturgrenze muss die Pflanze isoliert werden. Sie können den Topf in eine Kiste mit Sägemehl stellen, mit Schaumstoff umwickeln, in einen größeren Topf stellen und die Wände mit trockener Erde auffüllen. Kühle muss mit Beginn der Heizperiode bis Anfang Februar gewährleistet werden.

Beleuchtung

Die Thuja ist lichtliebend, bevorzugt eine gewisse Menge Sonnenlicht, am besten vor dem Mittagessen — Ost- oder Südostseite, oder abends — Nordwesten. Im Zeitraum von Februar bis Mai, von 12 bis 15 Uhr, ist eine leichte Beschattung wünschenswert — zu dieser Zeit ist die Sonne am aktivsten und kann Verbrennungen (Braunwerden der Nadeln) verursachen. Bis zum Sommer gewöhnt sich die Thuja gut an die Sonne und benötigt keine Beschattung, wenn sie genügend frische Luft hat.

  • Achtung: Bei Temperaturen über 26–27 °C verträgt die Thuja direkte Sonne nur schwer. Wenn der Topf daher auf einem offenen Balkon oder an einem offenen Fenster steht (keine Mikrolüftung, sondern ein gut geöffneter Fensterflügel), ist keine Beschattung erforderlich. Wenn Sie die Fenster schließen, stellen Sie den Topf besser auf eine schattigere, aber nicht heiße Fensterbank. Besonders junge Pflanzen benötigen Schatten. In der Natur wachsen Thuja-Sämlinge (aus Selbstaussaat) jahrzehntelang im Schatten größerer Bäume.

Vielleicht haben Sie gehört, dass die Thuja schattenverträglich ist — diese Aussage gilt nur für Gartenkoniferen; im Haus ist die Beleuchtung immer einseitig, und der Anbau auf der Nordseite kann zu einer ungleichmäßigen Belaubung der Krone führen. Wenn Sie daher eine Nordseite haben, drehen Sie den Topf schrittweise am Fenster.

Bewässerung

Während der Wachstumsperiode, besonders bei heißem Wetter, ist die Bewässerung reichlich, mit Trocknen der oberen Erdschicht. Lassen Sie nach dem Gießen kein Wasser im Untersetzer stehen. Die Thuja verträgt kein Austrocknen — sobald die Erde trocknet, lässt sie kläglich die Zweige hängen, erholt aber nach Befeuchtung sofort den Turgor. Wenn sie stark ausgetrocknet ist, besonders bei Hitze, ist das irreversibel. Wenn im Herbst die Regenzeit und eine starke Abkühlung einsetzen, achten Sie darauf, dass die Bewässerung selten erfolgt und die Erde innerhalb von 3 Tagen fast vollständig trocknen kann.

  • Wichtig: Die richtige Bewässerung wird nicht nur durch ihre Häufigkeit und Wassermenge, sondern auch durch die Zusammensetzung und Struktur der Erde bestimmt.
  • Zur Information: In der Natur wächst die Thuja in feuchten Wäldern, besonders häufig auf Nadelmooren, aber das Wurzelsystem ist oberflächlich, nicht vollständig im Wasser eingetaucht, sondern auf gut durchlässigem Substrat. Die bekanntesten langlebigen Thujen, die bis zu 1000 Jahre alt werden, haben sich auf Klippen und felsigem Gelände erhalten. Für die Thuja ist die Luftfeuchtigkeit wichtiger als die Bodenfeuchtigkeit — vermeiden Sie sowohl Übernässung als auch Austrocknung.

Düngung: Eine Düngung der Thuja ist zwei Monate nach dem Umpflanzen erforderlich, wenn der Boden zu nährstoffarm ist. Sie können einen speziellen Dünger für Nadelgehölze kaufen oder einen universellen, nicht alkalischen und chlorfreien Dünger für normale Zimmerpflanzen verwenden.

Luftfeuchtigkeit: Die Thuja liebt sehr feuchte Luft, optimal 60-80%, eine Luftfeuchtigkeit unter 40% erfordert Befeuchtung — 2-3 mal tägliches Besprühen oder Aufstellen des Topfes auf einer breiten Schale mit Wasser (das Wasser darf die Wurzeln nicht berühren). Mit Beginn der Heizperiode bringen Sie die Pflanze in einen kühlen Raum.

  • Wenn keine Möglichkeit einer kühlen Überwinterung besteht, haben Sie zwei Optionen: Trennen Sie die Fensterbankkante von der Heizung mit Plexiglas oder Gewächshausfolie ab, stellen Sie einen Luftbefeuchter auf und fügen Sie künstliche Beleuchtung hinzu. Oder, wenn die Größe des Busches die Fensterbank übersteigt, quälen Sie die Pflanze nicht, sondern ziehen Sie sie im Garten.

Umtopfen der Thuja

Die Thuja im Topf wird jährlich oder alle zwei Jahre umgepflanzt, sehr vorsichtig und mit größter Sorgfalt, um den Wurzelballen zu erhalten. Beim Einpflanzen ist es wichtig, die Erde nicht zu fest zu verdichten und den Wurzelhals nicht zu tief zu setzen (Erdniveau auf gleicher Höhe, ohne anzuhäufeln). Gesunde Wurzeln sind ziegelbraun und elastisch. Boden: 1 Teil Lehm-Rasenerde, 1 Teil Laub- (oder Torf-) Erde, 1 Teil Lockerungsmittel (Zeolith-Granulat oder Akadama, auch Vermiculit oder Agroperlit, grober Flusssand — auf 2-4 mm gesiebt). Der Topf sollte nicht zu groß sein — etwas größer als das Wurzelsystem. Bohren Sie viele Löcher im Boden für den Wasserabfluss, Dränage nach Wunsch (bei hohem Topf unbedingt). Wenn der Boden einen neutralen pH-Wert hat, geben Sie ein paar Esslöffel Kiefernnadeln oder -rinde in den Topf.

Thuja wächst gut auf leicht sauren Böden, verträgt keine Überschwemmung oder stark sauren Boden — optimal pH 5,5-6,5. Wenn das Substrat verdichtet ist, lockern Sie es vorsichtig bis zu einer Tiefe von 5-6 cm. Wenn sich auf der Bodenoberfläche ein Salzbelag gebildet hat, entfernen Sie ihn und gießen Sie die Pflanze mit weicherem Wasser (filtern, abkochen, mit Mitteln für Aquarienwasser enthärten).

Wenn Sie im Laden gekaufte Erde auf Torfbasis verwenden, bedenken Sie, dass diese schnell Nährstoffe verbraucht und in reiner Form nicht ideal für Thuja ist (trocknet schnell aus), aber als einer der Bestandteile dienen kann. Außerdem sind gekaufte Erden oft mit einer großen Dosis Dünger versehen, selbst spezielle Nadelmischungen bestehen in der Regel aus reinem Torf und Sand, während der ideale Boden für Thuja ein leichter Lehmboden wäre. Aber vergessen Sie nicht, dass der Anbau in einem geschlossenen System (Begrenzung durch die Topfwände) den Wurzeln ein wichtiges Element entzieht — Sauerstoff. Bei übermäßigem Gießen ersticken die Wurzeln, wenn der Boden nicht porös genug ist (reiner Lehm). Deshalb fügen wir Lockerungsmittel hinzu. Drainierter Boden bedeutet nicht Drainage am Boden, sondern Drainagepartikel im Boden selbst zwischen den Wurzeln.

Thema im Forum: Bonsai aus Thuja — Gestaltungsmöglichkeiten der Thuja, sowie das Thema Nadelbäume

Vermehrung der Thuja

Thuja vermehrt sich durch Samen und Stecklinge. Die Anzucht aus Samen ist nicht sinnvoll — der Vertreter der Zypressengewächse wächst sehr langsam. Aber Stecklinge zu ziehen, ist ein Vergnügen — wichtig ist zu wissen, wie! Ganz einfach: Schneiden Sie im Herbst oder Frühling einen etwa 15 cm langen Zweig der Thuja ab.

Nehmen Sie einen geräumigen Zip-Beutel (mit Verschluss), bereiten Sie die Erde vor: 1 Teil Universalerde (z.B. Terra Vita Lebende Erde) und 1 Teil Sand oder Vermiculit. Mischen Sie und sterilisieren Sie 3 Minuten in der Mikrowelle. Abkühlen lassen und in den Beutel füllen. Das Substrat sollte feucht, aber nicht zu nass sein (mit abgekochtem Wasser befeuchten). Legen Sie den Steckling in das Substrat und verschließen Sie den Beutel dicht. Hängen Sie ihn an einem hellen Ort auf — wenn der Steckling im Herbst (Oktober-November) geschnitten wurde, können Sie ihn an ein Südfenster ohne Schattierung hängen. Im zeitigen Frühjahr nur mit Schattierung vor direkter Sonne. Den Beutel müssen Sie nicht öffnen, darin bleibt eine Luftfeuchtigkeit von etwa 90% erhalten. Warten Sie einfach, bis Wurzeln erscheinen. Diese sind dunkel, nicht hell wie bei vielen Zimmerpflanzen, daher kaum sichtbar.

Wenn die Thuja bewurzelt ist, muss sie in einen Topf mit der oben für ausgewachsene Pflanzen beschriebenen Erde umgetopft werden. Stellen Sie den Topf in einen Beutel und binden Sie ihn zu. Schatten Sie die erste Woche vor jeglicher Sonne und lüften Sie 2-3 Mal täglich. Nach einer Woche können Sie den Beutel öffnen, aber nicht entfernen, sondern die junge Pflanze allmählich an trockenere Luft gewöhnen. Sobald es möglich ist — stellen Sie den Topf an die frische Luft auf den Balkon.

Thema im Forum: Vermehrung der Thuja — Sie können es diskutieren, Ihre Anmerkungen hinzufügen und Ihre Erfahrungen teilen.

Thuja als Zimmerpflanze

Die Garten-Thuja ist in der Kultur weit verbreitet und erfreut sich im Landschaftsdesign besonderer Beliebtheit. Sie schmückt sowohl öffentliche Anlagen und Parks als auch private Gärten. Die Thuja ist eine sehr effektvolle und kompakte Pflanze, die die Luft reinigen kann. Allerdings wissen nur wenige, dass man diese Kulturpflanze auch zu Hause ziehen kann. Damit die Thuja gut gedeiht und unter den ungewohnten Bedingungen nicht eingeht, muss man nicht nur lernen, sie richtig zu pflegen, sondern auch die geeignete Art dafür auswählen.

Besonderheiten der Thuja

Der immergrüne Nadelbaum Thuja gehört zur Familie der Zypressengewächse. Er zeichnet sich durch ein spezifisches Aroma aus. Die Zapfen dieser nacktsamigen, einhäusigen Pflanze wachsen sowohl weiblich als auch männlich. Die Bestäubung erfolgt im April–Mai, danach beginnen die Samen in den eiförmigen Zapfen zu reifen. Wenn die Kapseln im Herbst reif sind, schießen die Samen heraus. In der Natur kommt Thuja im Nordosten und Norden Amerikas (USA und Kanada) vor. Die Höhe dieser langsam wachsenden Pflanze kann zwischen 5 und 10 m variieren, sie gehört zu den langlebigen Pflanzen.

Thuja hat ein sehr festes Holz, das sich durch Fäulnisbeständigkeit auszeichnet, weshalb die Indianer es auch 'Eisenbaum' nennen. Als westliche Thuja bezeichnet man die aus Amerika eingeführte Art. Die pyramidenförmige westliche Thuja wurde im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht. Im südlichen Teil Russlands begann man diesen Baum in den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts zu kultivieren. Im Kaukasus und auf der Krim wurde Thuja zu einer beliebten Parkdekoration. Die östliche Thuja wird im Osten weitgehend als Heil- und Zierpflanze kultiviert. In freier Wildbahn wächst sie an den Berghängen Japans, Chinas und Koreas. Diese Pflanze wird im Volksmund auch 'Baum des Lebens' genannt. Einige Experten glauben, dass die Thuja diesen Namen dem König von Frankreich verdankt, während andere sicher sind, dass der Baum einfach im Osten eine Kultpflanze ist. Zum Beispiel wurde Thuja in Zentralasien an heiligen Stätten in der Nähe von Moscheen gepflanzt. In der östlichen Volksmedizin wird Thuja sehr häufig als Heilpflanze verwendet.

Pflege der Thuja zu Hause

Damit die Thuja zu Hause normal wächst und sich richtig entwickelt, benötigt sie besondere Wachstumsbedingungen.

Beleuchtung

Da dieser Baum in der Natur in Nordamerika wächst und kühle Standorte bevorzugt, sollte er auch im Zimmer vor der sengenden direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden. Durch diese entstehen Verbrennungen auf dem Laub, und die Nadeln werden gelb. Der Baum gehört zu den schattentoleranten Pflanzen. Wenn die Beleuchtung jedoch zu spärlich ist, beginnen seine Zweige sich zu strecken.

Im Zimmer sollte man für die Thuja einen Platz wählen, der nicht zu weit vom Fenster entfernt ist, insbesondere wenn es nach Süden geht. Den Strauch auf die Fensterbank zu stellen, ist nur möglich, wenn sie nach Norden ausgerichtet ist.

Temperaturregime

Achten Sie besonders auf die Raumtemperatur. Sie sollte je nach Jahreszeit variieren und für diese Pflanze optimal sein. Im Sommer kann die Raumtemperatur zwischen 20 und 30 Grad liegen. In der warmen Jahreszeit können Sie den Strauch im Zimmer halten oder nach draußen an die frische Luft bringen (Garten oder Balkon). Wählen Sie im Freien einen leicht schattigen Standort für das Bäumchen.

Im Winter sollten Sie besonders auf einen geeigneten Standort für die Thuja achten. Denken Sie daran, dass sie sehr negativ auf heiße und trockene Raumluft reagiert. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze in der kalten Jahreszeit bei Temperaturen von nicht mehr als 15 Grad. Für die Überwinterung eignet sich ein verglaster Balkon hervorragend. Leichter Frost macht ihr nichts aus, aber bei starkem Frost sorgen Sie dafür, dass das Wurzelsystem nicht unterkühlt. Wickeln Sie den Topf ein und stellen Sie ihn auf eine Unterlage aus Pappe oder Holz. Schützen Sie die Pflanze auch vor Zugluft.

Luftfeuchtigkeit und Bewässerung

Die Thuja ist eine trockenheitsresistente Pflanze und hat auch keine Angst vor zu geringer Luftfeuchtigkeit. Gießen Sie den Strauch nicht übermäßig häufig und reichlich, achten Sie jedoch darauf, dass der Wurzelballen im Topf nicht vollständig austrocknet. Besonders gefährlich ist das Austrocknen des Substrats während des aktiven Wachstums und nach dem Umtopfen. An heißen Tagen gießen Sie 1–2 Mal pro 7 Tage (je wärmer im Raum, desto häufiger gießen Sie).

Mit Beginn der kalten Jahreszeit reduzieren Sie die Wassermenge und -häufigkeit. Wenn der Raum, in dem sich das Bäumchen befindet, eine positive Temperatur hat, dann gießen Sie sparsam alle 2–4 Wochen. Wenn die Lufttemperatur nahe dem Gefrierpunkt liegt, gießen Sie die Thuja gar nicht, bis es wieder wärmer wird. Gießen Sie die Pflanze mit gut abgestandenem Wasser, dessen Temperatur nahe der Raumtemperatur liegt. Achten Sie darauf, dass sich keine Flüssigkeit im Substrat staut, da dies dem Bäumchen schaden kann.

Die Thuja wächst bei jeder Luftfeuchtigkeit normal und muss nicht aus der Sprühflasche befeuchtet werden. An sehr heißen Tagen wird jedoch empfohlen, die Krone der Pflanze regelmäßig zu befeuchten, um Staub zu entfernen.

Substrat

Für den Anbau eines solchen Baumes im Haus wählen Sie eine lockere Erdmischung, die Wasser und Luft gut durchlässt. Ihre Zusammensetzung hängt vom Alter des Baumes ab. Solange der Strauch jung ist, wird er in einer Erdmischung aus grobem Flusssand, Laub- und Nadelboden (1:4:2) kultiviert. Ein herangewachsener Baum, der keine häufigen Umtopfungen benötigt, wird in ein Substrat aus Rasenerde, Torf und Flusssand (2:2:1) gepflanzt. Wenn der Baum ganz ausgewachsen ist, können Sie ihn in eine fertige Erdmischung für Nadelhölzer setzen, die im Fachhandel erhältlich ist.

Geeigneter Behälter

Die Wahl der Topfgröße für die Zimmertuja hängt direkt von der Größe des Wurzelsystems ab. Beachten Sie auch, dass die Wurzeln lang sind, daher sollte der Topf ziemlich hoch sein. Wenn der Baum groß ist, sollten Sie einen stabilen Topf wählen. Beim Umtopfen sollte der neue Topf im Durchmesser 20 mm größer sein als der alte. Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Topfhöhe, dass am Boden unbedingt eine Drainageschicht von mehreren Zentimetern Dicke angebracht werden muss. Achten Sie auch auf den Topfboden, da dieser unbedingt Drainagelöcher haben muss.

Wenn Sie die Thuja zum Überwintern an einen Ort stellen, an dem leichter Frost möglich ist, achten Sie auch auf das Material des Topfes. Wählen Sie ein nicht poröses Material, das keine Flüssigkeit aufnimmt. Der Topf sollte frostbeständig sein und das Wurzelsystem vor Unterkühlung schützen. Falls die Thuja in einem relativ warmen Raum (nicht unter 10 Grad) überwintert, können Sie den Topf weniger sorgfältig auswählen.

Umtopfen

Der Baum wird im Frühjahr umgetopft. Solange der Strauch jung ist, wird er systematisch einmal pro Jahr umgetopft, wobei der alte Topf im Durchmesser 20 mm kleiner sein sollte als der neue. Ein ausgewachsener Baum wird nur bei Bedarf, alle paar Jahre, dieser Prozedur unterzogen.

Beim Umtopfen der Thuja sollten Sie die folgenden Regeln beachten:

  • legen Sie eine gute Drainageschicht auf den Topfboden;
  • gießen Sie den Strauch vor und nach dem Umtopfen reichlich;
  • topfen Sie die Thuja durch Umsetzen um;
  • schneiden Sie einen übermäßig großen Baum zurück, bevor Sie ihn umtopfen;
  • wenn Sie den Wurzelhals etwas tiefer setzen, bilden sich zusätzliche Wurzeln.

Rückschnitt

Die Thuja wird im Frühjahr zurückgeschnitten. Dabei führen Sie sowohl einen Form- als auch einen Gesundheitsschnitt durch. Schneiden Sie zu Präventionszwecken alle vertrockneten Äste ab. Um der Krone eine Kugel- oder Pyramidenform zu geben, können Sie sie nicht nur schneiden, sondern auch die Triebe abknipsen.

Düngung

Die im Haus gezogene Thuja muss nicht zu häufig gedüngt werden. Eine Düngung alle 4 Wochen reicht aus. Bei der Wahl des Düngers sollten Sie beachten, dass der Baum im Frühjahr viel Stickstoff benötigt, während er in den Sommermonaten abwechselnd mit Phosphor- und Kaliumdüngern versorgt wird. Im Herbst und Winter muss die Pflanze nicht gedüngt werden.

Vermehrungsmethoden

Die Thuja kann, wie die meisten Zimmerpflanzen, durch Stecklinge und Samen vermehrt werden.

Anzucht aus Samen

Um eine Thuja aus Samen zu ziehen, erfordert es viel Zeit, Geduld und auch bestimmte Kenntnisse. Man muss auch bedenken, dass aus Samen gezogene Pflanzen nicht immer die Sorteneigenschaften behalten. Für die Samengewinnung verwendet man Zapfen von einem ausgewachsenen Baum. Wenn die Zapfen vollständig ausgereift sind, werden sie abgeschnitten und an einem dunklen und warmen Ort gelagert. Nachdem sich Risse auf ihnen zeigen, können die Samen entnommen werden. Vor der Aussaat in das Substrat wird das Saatgut für 24 Stunden in ein angefeuchtetes Stofftuch gelegt. Während des Tages achten Sie darauf, dass das Tuch nicht austrocknet.

Füllen Sie einen kleinen Behälter mit einer Erdmischung, die für die Aufzucht junger Thujen geeignet ist (siehe oben). Nachdem die Samen gleichmäßig auf der Oberfläche der Erdmischung verteilt wurden, werden sie oben mit einer Schicht Sand oder Sägespänen bedeckt. Stellen Sie die Aussaat an einen Ort, an dem die Lufttemperatur zwischen 20 und 23 Grad liegt, und das Licht sollte diffus sein. Die ersten Sämlinge sollten nach 4 bis 6 Wochen erscheinen. Zu einem vollständig ausgebildeten, eindrucksvollen Baum wird der Sämling erst nach 3 bis 5 Jahren. Aus diesem Grund wird Thuja nur selten aus Samen gezogen.

Stecklingsvermehrung

Für die Gewinnung von Stecklingen werden Seitentriebe abgeschnitten. Dabei sollten die Stecklinge mit einem 'Fersenstück' (einem Teil des verholzten Stängels) geschnitten werden, und die Länge des Abschnitts sollte etwa 10 cm betragen. Die Schnittstelle wird mit einer Lösung von Kornevin behandelt, danach wird der Steckling zum Bewurzeln in das Substrat gepflanzt. Diese Stecklinge müssen nicht gegossen werden. Anschließend stellen Sie sie an einen warmen Ort und vergessen Sie nicht, die Erdmischung regelmäßig mit einem Sprühgerät zu befeuchten. Wenn sich am Steckling junge Blattspreiten zeigen, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Bewurzelung erfolgreich war. Danach werden die Stecklinge an einen gut belüfteten Ort gebracht. Nach kurzer Zeit werden die bewurzelten Stecklinge in endgültige Behälter gepflanzt.

Schädlinge und Krankheiten

Falsche Pflege

Bei einer Zimmer-Thuja können Probleme aufgrund von Schädlingen, Pilzkrankheiten sowie Nichteinhaltung der Pflegerichtlinien auftreten. Am häufigsten stellen Pflanzenliebhaber fest, dass die Blattspreiten des Bäumchens gelb werden. Dies liegt meistens daran, dass der Strauch über längere Zeit der prallen Sonneneinstrahlung ausgesetzt war und seine Blätter Verbrennungen erlitten haben. Es kann auch daran liegen, dass der Wurzelhals des Strauches zu tief eingepflanzt ist oder über die Substratoberfläche herausragt. Allerdings wird eine Gelbfärbung des Laubs im Winter als völlig natürlicher Vorgang angesehen, und es besteht kein Grund zur Besorgnis.

Krankheiten

Am häufigsten wird ein solches Bäumchen von folgenden Pilzkrankheiten befallen: Fusarium und Cytospora. Durch Cytospora leidet die Rinde der Thuja, auf ihrer Oberfläche erscheinen schwarze Stellen. Mit der Zeit breitet sich die Krankheit auch auf die inneren Holzschichten aus, sodass die Pflanze ohne entsprechende Behandlung absterben kann.

Durch Fusarium verfärbt sich die Nadel rötlich-braun und beginnt dann zu welken. Auch das Wurzelsystem des Strauches leidet unter dieser Krankheit, was zum Absterben führen kann. Der erkrankte Baum wird mit einer Lösung von Kartozid oder Bordeaux-Mischung besprüht. Die Thuja wird regelmäßig alle zwei Wochen besprüht, bis sie vollständig genesen ist.

Schädlinge

An diesem Baum können sich Schildläuse, Blattläuse und Borkenkäfer ansiedeln. Die auf den Nadeln lebende Blattlaus ernährt sich von Pflanzensaft, wodurch die Zweige gelb werden. Die Schildlaus siedelt sich gerne an Samen und Rinde an. Werden bei der Untersuchung der Rinde Löcher entdeckt, bedeutet dies, dass Borkenkäfer den Baum befallen haben und ihm von innen schaden. Um die Schädlinge loszuwerden, wird der Strauch mit einer Lösung eines Insektizids besprüht.

Nutzen der Thuja

Die Thuja kann jeden Raum schmücken und dabei die Luft reinigen. Der Duft der Nadeln hilft, den Schlaf zu normalisieren und zu beruhigen. Aus den Blättern werden auch Abkochungen zubereitet, die bei einigen Krankheiten helfen. Im Winter kann die Thuja zudem anstelle eines Weihnachtsbaums verwendet und für das neue Jahr geschmückt werden.

Die Zimmerthuja findet ihren Platz in Ihrem Zuhause

Pflege der Zimmerthuja

Thuja gehört zu den anspruchslosen Pflanzen. Trotzdem sollte man vor der Pflege der Zimmer-Thuja einige Feinheiten kennen.

Beleuchtung. Die Thuja in der Wohnung mag kein zu helles Licht. Berücksichtigen Sie diese Eigenschaft und halten Sie die Pflanze in der Nähe von Nordfenstern. Im Winter und Frühling ist eine Beschattung des Gefäßes vor direkter Sonneneinstrahlung erforderlich.

Temperatur. Im Sommer gilt eine Temperatur von 20 bis 30 Grad als angenehm. In dieser Zeit ist es für die Thuja vorteilhaft, an der frischen Luft zu wachsen. Wählen Sie für sie einen schattigen Platz ohne Zugluft. Was den Winter betrifft, so sind diese Thermometerwerte für das Bäumchen zu hoch. Achten Sie darauf, dass die Temperatur nicht über +15 °C steigt. Die Thuja ist frosthart, aber Zimmerpflanzen sollten Sie besser nicht der Kälte aussetzen.

Für die Pflanzung der Thuja können Sie einen Übertopf verwenden.

Luftfeuchtigkeit. Diese Pflanze reagiert normal auf trockene Raumluft. Auch Hitze macht ihr nichts aus. Aber hohe Temperatur und niedrige Luftfeuchtigkeit sind keine gute Kombination. Dennoch sollten Sie die Pflanze gelegentlich mit einem Zerstäuber besprühen.

Es wird nicht empfohlen, Thuja in Töpfen aus Kunststoff, Keramik oder Metall zu ziehen. Diese Materialien können die Wurzeln der Pflanze nicht vor Kälte schützen. Außerdem springen sie leicht.

Erde. Zu Hause wächst die Thuja gut in einem Topf. Sie müssen nur das richtige Substrat auswählen. Die beste Erde für Thuja ist eine Mischung mit schwach saurer Reaktion. Sie können die Erde selbst herstellen. Für eine junge Pflanze: Nehmen Sie Nadelholzerde (2 Teile) und Laub Erde (4 Teile) + Sand (1 Teil). Eine ausgewachsene Thuja fühlt sich in folgender Mischung wohl: Bereiten Sie Rasenerde (1 Teil) + Torf (1 Teil) + Sand (1/2 Teil) vor. Fertige Substrate aus dem Geschäft haben eine nahezu identische Zusammensetzung.

Siehe auch:
Wie pflegt man die Kalanchoe nach der Blüte?

Topf. Für eine Thuja, die im Zimmer wächst, kann der Topf beliebig sein. Die einzige Bedingung ist, dass das Gefäß tiefer sein sollte als das Wurzelsystem selbst. Das hilft der Thuja, richtig zu wachsen. Sie sollten auch für Drainagelöcher im Boden des Topfes sorgen. Staunässe ist für diese Pflanze schädlich. Wenn Ihre Thuja auf dem Balkon oder der Veranda steht, müssen Sie den Topf sorgfältiger auswählen. Am besten kaufen Sie ein Gefäß aus frostbeständigem Material.

Herbstaussaat der Samen

Versuchen Sie, die Thuja durch Samen zu vermehren. Dies ist ein aufwändiger und recht langer Prozess, der 3 bis 5 Jahre dauert. Der erste Schritt ist die Gewinnung frischer Samen. Dies ist eine zwingende Voraussetzung für eine gute Keimung.

Am besten sammeln Sie die Samen im Spätsommer oder Frühherbst.

Sie müssen die Zapfen mit den Körnern rechtzeitig einsammeln, bevor sie sich zu öffnen beginnen. Legen Sie sie dann an einen trockenen Ort, damit das Saatgut vollständig trocknet.

Die Samen sind bereit zur Aussaat, wenn sie leicht aus den Zapfen rieseln (das dauert 2–3 Tage). Sie sind klein, rötlich oder bräunlich. Die gewonnenen Körner sollten Sie so bald wie möglich aussäen. Je länger sie in der Wärme liegen, desto schlechter keimen sie später.

Dank dieser Vermehrung der Thuja zu Hause erfolgt die Stratifizierung der Aussaat auf natürliche Weise, was die Sämlinge widerstandsfähiger macht. Auf diese Weise wachsen sie schneller.

Dafür benötigen Sie:

  1. Füllen Sie eine Holzkiste optimaler Größe mit vorbereiteter Erde: Rasenerde (1 Teil) + Torf (2 Teile) + feiner Sand (1/2 Teil).
  2. Tragen Sie das Substrat gleichmäßig auf und verdichten Sie es leicht.
  3. Machen Sie in regelmäßigen Abständen von 5–6 cm tiefe Rillen. Um das Aussäen der Samen zu erleichtern, können Sie diese nach Belieben verbreitern.
  4. Verteilen Sie das Pflanzmaterial gleichmäßig in allen Rillen. Bedecken Sie sie anschließend mit einer dünnen Erdschicht (ca. 1 cm).
  5. Befeuchten Sie die Erde vorsichtig mit einem Zerstäuber. Ihre Aufgabe ist es, die Samen nicht aus dem Boden zu spülen.

Stellen Sie die Kiste nach draußen, zum Beispiel unter einen Baum mit dichter Krone. Die Äste des Baumes bieten zuverlässigen Schutz vor der direkten Frühlingssonne. Die Pflege der Keimlinge ist sehr einfach: Gießen Sie regelmäßig, schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung und entfernen Sie rechtzeitig Unkraut. Sobald die jungen Pflanzen mehrere Blätter entwickelt haben, müssen die Keimlinge in einzelne Gefäße umgepflanzt werden.

Nach einem Jahr müssen die kleinen Thujen umgepflanzt werden. Dies ermöglicht ihnen eine schnelle und vollwertige Entwicklung. Von Anfang Sommer bis zum Herbst können die Töpfe im Freien im Schatten eines Baumes aufbewahrt werden.

Vermehrung der Thuja durch Stecklinge

Diese Methode wird häufig von Gärtnern verwendet. Dazu benötigen Sie halbverholzte Zweige. Die Stecklinge sollten nur von einer gesunden Pflanze geschnitten werden. Trennen Sie sie so ab, dass an jedem Stück ein kleiner Teil der Rinde verbleibt. Je länger dieser ist, desto besser.

Für die Bewurzelung verwenden Sie am besten eine Mischung aus Sand und Torf. Beide Komponenten sollten zu gleichen Teilen vorhanden sein. Bevor Sie die Stecklinge in die Erde setzen, entfernen Sie die unteren Blätter und tauchen Sie sie eine Weile in eine Lösung von Kornevin oder einem anderen Wachstumsstimulator.

Die Stecklinge sollten in die vorbereitete Erde in einem Winkel von 60° gepflanzt werden. Für eine schnelle Keimung decken Sie das Gefäß am besten mit Plastikfolie oder einem Glas ab. Sie können auch eine zurechtgeschnittene Plastikflasche verwenden. Das Gefäß sollte bei einer Temperatur von etwa 23 °C gehalten werden.

Damit der Steckling nicht eingeht, müssen Sie das Mini-Gewächshaus regelmäßig öffnen. Es reichen 15 Minuten, um Schimmelbildung auf der Erdoberfläche zu vermeiden.

Befeuchten Sie die Erde nach Bedarf. Am besten tun Sie dies mit einem Zerstäuber. Verwenden Sie nur Wasser mit Raumtemperatur und ohne Verunreinigungen. Entfernen Sie das Mini-Gewächshaus, wenn Sie sehen, dass die Thuja schnell zu wachsen beginnt.

Sie können die Zimmerthuja auch durch Zweige vermehren. Das Verfahren ist das gleiche wie bei einem Steckling. Damit die Zweige schneller anwachsen, muss die Erde vor der Verwendung unbedingt im Ofen erhitzt werden.

Einige Fachleute verwenden auch die Methode der Absenkervermehrung, aber diese Variante ist recht komplex und erfordert Mühe. Dies ist auf den geringen Raum freier Erde um den Stamm herum zurückzuführen.

Bewässerung und Überwinterung der Thuja im Haus

Die wichtigste Voraussetzung bei der Pflege der Thuja ist die richtige Bewässerung. Im Gegenzug erhalten Sie eine schöne Pflanze mit üppigen Zweigen. Gießen Sie die Thuja regelmäßig. Der Erdballen sollte stets feucht sein. Bei trockener Erde stirbt die Pflanze nicht ab, verliert jedoch stark an dekorativem Wert.

Pflanzenschnitt. Dieser Vorgang wird regelmäßig durchgeführt, um trockene Äste zu entfernen. Um der Pflanze eine schöne Form zu geben, können Sie sie jederzeit nach Ihren Vorstellungen schneiden, ohne Ihrer Fantasie Grenzen zu setzen.

Pflege der Thuja im Winter

Die Pflanze verträgt Kälte gut. Im Winter fühlt sie sich in Innenräumen am wohlsten auf einem verglasten Balkon, wo die Temperatur nicht über +10 bis +12 Grad steigt. Achten Sie darauf, dass die Temperatur gleichmäßig ohne Schwankungen bleibt. Um die Thuja im Topf zu überwintern, müssen Sie bedenken, dass sie Zugluft und starken Wind scheut.

Die Thuja ist sehr pflegeleicht. Sie benötigt keine häufigen Düngungen. Abwechselnd werden organische und mineralische Düngemittel ausgebracht. Im Frühjahr wird mehr Wert auf stickstoffhaltige Düngemittel gelegt, im Sommer werden Kaliumdünger verwendet (einmal im Monat reicht). Bei Bedarf können Sie auch Phosphordünger verwenden. All diese Düngungen wirken sich positiv auf den Zustand der Pflanze aus, und Sie haben das ganze Jahr über schöne, duftende Nadeln.

Junge Thuja werden einmal im Jahr umgetopft. Ältere Exemplare seltener, wenn der Topf für die Wurzeln zu klein wird. Am besten verwendet man spezielle Erde für Nadelgehölze. Das Umtopfen erfolgt durch Umpflanzen mit dem Wurzelballen. Die alte Erde an den Wurzeln muss unbedingt erhalten bleiben. Sie schützt sie vor Beschädigungen.

Die Thuja im Topf ist eine echte Zierde für jedes Zuhause oder Büro. Sie sieht nicht nur originell in jedem Raum aus, sondern reinigt auch hervorragend die Luft.

Zimmerthuja

Viele sind es gewohnt, die Thuja als Element der Gartengestaltung oder im Hof zu sehen. Tatsächlich sieht dieses erstaunliche Bäumchen im Haus, auf dem Balkon oder der Loggia, auf der Veranda wunderbar aus. Eine Thuja zu Hause zu ziehen ist gar nicht so schwer; die Hauptsache ist, alle Pflegeregeln zu beachten.

Allgemeine Informationen

Die Thuja wird auch als 'Baum des Lebens' bezeichnet; die grüne Schönheit gehört zur Familie der Zypressengewächse. Sie umfasst 6 Arten, aber in Innenräumen kann man nur zwei Arten halten:

  • Die Östliche. Äußerlich erinnert sie an einen Strauch. Das Nadelkleid ist sattgrün.
  • Die Westliche. Ein kleiner Baum in Kegelform. Das Nadelkleid ist dunkelgrün, manchmal mit einem gelben Schimmer. Sie ist recht beliebt, wächst aber sehr langsam.

Nadeln findet man an dem Bäumchen nicht; die Zweige sind mit schuppigen Blättchen bedeckt, die sich überlappen. Im Herbst beginnt die Thuja zu blühen, danach bilden sich kleine Zapfen.

Wo sollte die Thuja im Haus platziert werden und welche Temperatur benötigt sie?

Den Topf mit der Pflanze sollten Sie nicht in die Sonne stellen, da die Strahlen die Nadeln verbrennen können. Auf der Fensterbank der Sonnenseite wird sich die Thuja ebenfalls unwohl fühlen; die Blätter werden gelb und fallen ab. Der optimale Standort für die Pflanze ist Halbschatten mit diffusem Tageslicht.

Sie können den Topf mit der Thuja in einen Blumenständer stellen und in Fensternähe platzieren. Eine weitere Möglichkeit, sie vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, ist das Abdunkeln der Fensterscheibe. In diesem Fall wird die Thuja schön und grün wachsen.

In der warmen Jahreszeit können Sie die Thuja auf den Balkon oder die Loggia stellen. Auch in den Garten kann der Topf gebracht werden, jedoch sollte er im Schatten platziert werden.

Die für die Pflanze geeignete Lufttemperatur liegt bei 18-25 Grad. Im Winter empfiehlt es sich, den Topf von Heizkörpern fernzuhalten. Die Temperatur sollte im Winter nicht unter 15 Grad sinken. Wenn der Balkon verglast ist, wird sich die Thuja dort wohlfühlen.

Bewässerung der Thuja und welche Luftfeuchtigkeit benötigt wird

Die Thuja gehört zu den Pflanzen, die Trockenheit problemlos vertragen. Daher benötigt sie keine häufige Bewässerung. An heißen und trockenen Tagen sollte die Pflanze mehrmals pro Woche gegossen werden. Übermäßige Feuchtigkeit bringt keinen Nutzen. Der Wurzelballen darf aber auch nicht vollständig austrocknen.

Verwenden Sie zum Gießen lauwarmes Wasser, das vorher abgestanden hat. Leitungswasser ist nicht erlaubt.

Während der Vegetationsperiode und bei einem frisch eingepflanzten Bäumchen ändert sich die Bewässerung etwas. Sie erfolgt regelmäßig, ohne dass der Boden austrocknet. Um Staunässe zu vermeiden, sollte beim Umtopfen eine gute Drainage eingerichtet werden.

Die optimale Luftfeuchtigkeit für die Thuja liegt bei 40-60%. Ist es im Raum zu stickig oder laufen Heizgeräte, sollte die Pflanze mit lauwarmem Wasser besprüht werden. Das erfolgt nach Bedarf.

Düngung und Boden für Thuja

Die Wahl des Bodens für Thuja hängt von ihrem Alter ab. Für eine junge Pflanze wird eine Mischung vorbereitet, die Folgendes enthält:

  • Nadelholzerde – 2 Teile.
  • Lauberde – 4 Teile.
  • Grobkörniger Sand – 1 Teil.

Für eine ausgewachsene Pflanze ist folgende Mischung geeignet:

  • Rasenerde – 2 Teile.
  • Torf – 2 Teile.
  • Sand – 1 Teil.

Die Düngung wird regelmäßig während der gesamten warmen Jahreszeit durchgeführt. Im Winter muss die Pflanze nicht gedüngt werden. Im Sommer benötigt die Thuja Kalium, im Frühling Stickstoff. Einem ausgewachsenen Bäumchen kann man etwas Phosphor hinzufügen. Die Düngung sollte nicht mehr als 2 Mal in 30 Tagen erfolgen. Sie können gekaufte Dünger für Nadelpflanzen verwenden, aber nur die Hälfte der angegebenen Menge.

Umtopfen

Die Thuja sollte in einen tiefen, aber nicht zu breiten Topf gepflanzt werden. Das liegt daran, dass das Wurzelsystem der Pflanze lang ist. Auf den Boden des Topfes muss unbedingt eine Drainageschicht gelegt werden. Dafür verwendet man zerkleinerte Ziegel oder Dachziegel.

Die Thuja wird vorsichtig umgetopft, ohne den Wurzelballen zu stören, indem man sie umsetzt. Junge Pflanzen sollten jedes Jahr umgetopft werden, ausgewachsene alle paar Jahre.

Vermehrung

Zu Hause vermehrt man die Thuja mit:

  • Stecklingen.
  • Samen.

Samen werden für die Vermehrung nicht so oft verwendet. Leider gibt es keine Garantie, dass die Keimung erfolgreich verläuft. Die Vermehrung durch Samen ist eine mühsame und langwierige Arbeit.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Vermehrung durch Samen:

  • Von einer ausgewachsenen und gesunden Pflanze werden die Zapfen vorsichtig abgeschnitten.
  • Legen Sie sie an einen warmen Ort (und an einen kalten).
  • Nach einiger Zeit öffnen sich die Zapfen und die Samen können entnommen werden.
  • Die Samen werden in ein Tuch gewickelt, das zuvor mit Wasser angefeuchtet wurde. Sie verbleiben 24 Stunden in diesem Zustand. Das Tuch sollte nach Bedarf befeuchtet werden.
  • Nehmen Sie einen kleinen Topf, füllen Sie ihn mit Erde und gießen Sie ihn. Dann legen Sie das Samenkorn hinein.
  • Die Samen müssen nicht eingegraben werden, es reicht, sie mit Erde zu bedecken und mit feuchtem Sägemehl abzudecken.
  • Die ersten Keimlinge sind nach 1 bis 1,5 Monaten zu sehen.

Beim Anbau von Thuja aus Samen können Sortenmerkmale verloren gehen (z. B. die Nadelfarbe).

Samen, die im Herbst gereift sind, können bis zum Frühjahr zum Keimen gebracht werden. Dazu wird eine Stratifikation durchgeführt. Das heißt, die Samen werden mit feuchtem Sand vermischt und müssen etwa 90 Tage in einem Raum mit niedriger Temperatur (3-5 Grad) aufbewahrt werden. Alternativ kann man die Schachtel mit den Samen in den Kühlschrank stellen oder auf einen unverglasten Balkon bringen. Danach werden die Samen in die Erde gesät, wobei die Temperatur etwa 20-23 Grad betragen sollte. Nach 2 Monaten zeigen sich die Keimlinge.

Wenn die Samen gekeimt sind, sollten günstige Bedingungen und die richtige Pflege für das Wachstum geschaffen werden:

  • Mäßige Bodenfeuchtigkeit.
  • Diffuses Licht.

Die herangewachsenen Setzlinge können in einen endgültigen Topf umgepflanzt werden. Dies geschieht sehr vorsichtig, um das empfindliche Wurzelsystem nicht zu beschädigen. Die Thuja ist erst nach 3 Jahren vollständig ausgebildet, manchmal sogar erst nach 5 Jahren.

Thuja lässt sich einfacher durch Stecklinge vermehren als durch Samen. Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Vermehrung durch Stecklinge:

  • Von einer ausgewachsenen Thuja wird vorsichtig ein Steckling abgetrennt. Dies geschieht mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere.
  • Die optimale Größe des Stecklings beträgt 10–12 Zentimeter.
  • Der gewonnene Steckling wird 2–3 Zentimeter tief in die Erde eingepflanzt.
  • Der Topf mit den Stecklingen sollte in einem warmen Haus (einer Wohnung) aufbewahrt werden.
  • Regelmäßiges Lüften ist erforderlich.
  • Der Trieb benötigt kein Gießen; er kann durch Besprühen ersetzt werden.
  • Sobald Wurzeln erscheinen, kann die Pflanze ins Freie gebracht und mit dem Umtopfen begonnen werden.

Um die Bewurzelung zu beschleunigen, wird empfohlen, die Schnittstellen mit einem Wachstumsförderer zu behandeln.

Interessant zu wissen! Manche Gärtner empfehlen, den Steckling nicht zu schneiden, sondern abzureißen. Dabei werden Stücke reifen Holzes abgerissen, was später die schnelle Bewurzelung fördert.

Pflege im Winter und Sommer

Die Thuja muss unabhängig von der Jahreszeit gepflegt werden. Allerdings unterscheidet sich die Pflege je nach Zeit. In der warmen Jahreszeit fühlt sich die Pflanze auf dem Balkon wohl. Während der Vegetationsperiode ist häufiges Gießen erforderlich. An heißen Tagen sollte die Thuja morgens und abends besprüht werden. Verwenden Sie lauwarmes Wasser.

Der Winter ist die Ruhezeit der Pflanze; besondere Pflege ist nicht erforderlich. Die Temperatur sollte zwischen 6 und 12 Grad liegen. Wenn Balkon und Loggia verglast sind, kann die Thuja dort gehalten werden. Bei höheren Temperaturen trocknet die Thuja aus, und Gießen hilft ihr nicht. Die grüne Schönheit sollte selten und nur mit lauwarmem Wasser gegossen werden.

Im Frühjahr wird die Pflanze umgetopft. Das Einpflanzen in Innenräumen muss sorgfältig erfolgen. Jegliche Beschädigungen des Wurzelsystems können zum Absterben der Pflanze führen. Der Wurzelhals darf nicht tief eingegraben werden – das würde die Thuja ebenfalls abtöten. Nach dem Einpflanzen ist gründliches Gießen notwendig.

Schädlinge und Krankheiten

Krankheiten und Schädlinge können bei einer zu Hause gezogenen Thuja nur durch falsche Pflege auftreten. Eines der häufigsten Probleme ist die Gelbfärbung der Blätter; dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Die Pflanzregeln wurden nicht eingehalten, der Wurzelhals ist freigelegt oder zu tief in die Erde eingegraben.
  • Direkte Sonneneinstrahlung.

Auch Pilzkrankheiten kommen bei der Haus-Thuja vor:

  • Fusarium.
  • Cytospora.

Bei Befall werden Nadeln und Triebe geschädigt. Zur Behandlung der Thuja werden spezielle Präparate eingesetzt. Die Behandlungen beginnen im Frühjahr und werden fortgesetzt, bis das Bäumchen wieder gesund ist.

Mit Beginn der Ruhephase kann die Thuja ihre Farbe ändern – das ist ein natürlicher Vorgang, und man sollte nicht nach Krankheiten suchen.

Es sind auch Schädlinge bekannt, die eine Gefahr für die Thuja im Haus (in der Wohnung) darstellen:

  • Borkenkäfer. In der Rinde des Bäumchens erscheinen Löcher.
  • Schildläuse. Sie schädigen Rinde und Zapfen und beschädigen sie.
  • Blattläuse. Die ersten Anzeichen eines Befalls sind vergilbte Nadeln.

Gegen Schädlinge kann man mit Insektiziden vorgehen.

Wichtig! Je früher Sie das Problem entdecken, desto einfacher und schneller können Sie es bewältigen. Sorgen Sie für die richtige Pflege der Pflanze, und Krankheiten und Schädlinge werden keine Gefahr darstellen.

Worin besteht der Nutzen?

Thuja ist nicht nur eine schöne grüne Pflanze, sondern auch nützlich. Es wird Menschen, die Probleme mit den Atemwegen haben, empfohlen, sie im Haus, auf dem Balkon oder der Veranda anzubauen. Thuja gibt ätherische Öle ab, die sehr wohltuend sind. Sie tragen zu Folgendem bei:

  • Reinigung der Luft von Staub.
  • Reinigung der Luft von Viren.
  • Beruhigung des Nervensystems.

Wenn eine Thuja im Haus ist, sind Depressionen, Stress und Schlaflosigkeit nicht mehr zu befürchten. Der Duft der Nadeln beruhigt und besänftigt. Es ist angenehm, sich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf den Balkon zu setzen und den zauberhaften Duft zu genießen.

Der Extrakt aus Thuja wird zur Herstellung von Kosmetika und Arzneimitteln verwendet. Thuja wird in der Volksmedizin aktiv eingesetzt.

Heilende Eigenschaften der Thuja:

  • Wirkt tonisierend.
  • Wird als schleimlösendes Mittel verwendet.
  • Ist Bestandteil von harntreibenden und antitumoralen Präparaten.
  • Besitzt blutstillende und antimikrobielle Eigenschaften.

Die Nadeln der Thuja werden für die Zubereitung von Tinkturen und Abkochungen gesammelt. Sie helfen bei der Bekämpfung von:

  • Akne.
  • Papillomen und Warzen.
  • Pigmentstörungen.
  • Erkältungskrankheiten.
  • Zystitis.

Thuja ist Bestandteil von Medikamenten zur Behandlung von Gebärmutterhalserosion.

Über die Vorteile der Thuja könnte man lange sprechen. Wenn Sie sie zu Hause pflanzen, sollten Sie daher verstehen, dass im Topf nicht nur eine Pflanze wächst, sondern eine Art Arzt.

Gewähren Sie der Thuja die richtige Pflege, und sie wird es Ihnen sicher danken.

Zeitpunkte und Methoden der Vermehrung von Thuja durch Stecklinge (Zweige) zu Hause

Die immergrüne Schönheit hat viele Bewunderer auf der ganzen Welt. Viele Besitzer von Gartengrundstücken und Hausgärten schmücken ihre Flächen gerne mit dieser Pflanze, und daher verliert die Frage der Vermehrung des Zierstrauchs nicht an Aktualität.

Im Folgenden erfahren Sie, wann und auf welche Weise Sie Thuja durch Stecklinge vermehren können.

Wann Thuja durch Stecklinge vermehren: optimale Zeitpunkte

In der Frage, wann man Thuja am besten zu Hause durch Stecklinge vermehrt – im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – gehen die Meinungen der Experten etwas auseinander. Manche behaupten, es sei am besten im Winter, andere sagen, die ideale Zeit sei der Frühling.

Trotz dieser Meinungsverschiedenheiten ist die Vermehrung von Thuja durch Stecklinge im Sommer die optimale Variante. Denn eine im Sommer durchgeführte Maßnahme gibt den Zweigen des Strauches die Möglichkeit, Kraft zu tanken, sich anzupassen und gut zu bewurzeln, um in der nächsten Saison an den endgültigen Standort umgepflanzt zu werden.

Wichtig! Die Vermehrung von Thuja durch Stecklinge zu Hause im Sommer sollte dann erfolgen, wenn das Triebwachstum beendet ist.

Wie schneidet man Thuja-Stecklinge richtig?

Für die Vermehrung von Thuja durch Stecklinge ist ein normal entwickelter Skelettast im oberen Teil des Strauches ideal. Für den Steckling sollten zwei- bis dreijährige verholzte Zuwächse mit einer Länge von etwa 10–15 Zentimetern ausgewählt werden, die sich an den Enden der Triebe befinden.

Den Steckling müssen Sie ruckartig zusammen mit einem kleinen Stück Holz von der Rinde des Vorjahres abreißen, das als „Ferse“ bezeichnet wird (empfohlen wird, von oben nach unten abzureißen). Dank der „Ferse“ kann der Zweig schneller Wurzeln schlagen, da sie nützliche Stoffe enthält, die die Pflanze angesammelt hat. Wenn sich die Rinde am Steckling löst, müssen Sie diese Stelle leicht mit einem Messer reinigen.

Auf dem Foto ist ein korrekt geschnittener Thuja-Steckling:

Tipp! Bei starker Verholzung können Sie eine Gartenschere verwenden, sie hilft Ihnen, das Material vorsichtig zu entnehmen.

Wie bereitet man Thuja-Stecklinge für die Bewurzelung vor?

Zuerst sollten Sie die überflüssigen Nadeln vom Steckling entfernen, um Fäulnis zu vermeiden. Dazu müssen Sie vom unteren Teil die Zweige abschneiden und leicht von der Rinde befreien. Bei vielen Zweigen können Sie auch an den anderen Stellen die Nadeln etwas kürzen.

Nach diesen Schritten müssen Sie die Zweige etwa 12 Stunden in eine Lösung eines Wachstums- und Wurzelbildungspräparats legen (z. B. „Kornevin“ oder „Heteroauxin“).

Beachten Sie! Eine Lagerung der Stecklinge ist nicht zulässig, da sie verderben und für die Pflanzung ungeeignet werden können. Falls Sie jedoch aus bestimmten Gründen keine Möglichkeit zur Bewurzelung haben, können Sie die Zweige in ein feuchtes Tuch wickeln, in eine Tüte stecken und an einen kühlen Ort legen.

Bodenvorbereitung

Als Substrat für die Bewurzelung der Stecklinge verwenden Sie am besten eine leichte Erde mit guten Drainageeigenschaften oder normalen Flusssand (Hauptsache, er ist sauber). Wenn Ihnen die erste Variante besser passt, können Sie das Substrat selbst herstellen: Mischen Sie Sand, Torf und Walderde (Schwarzerde) zu gleichen Teilen.

Als Pflanzgefäße können Sie flache Behälter verwenden. Diese müssen unbedingt Drainagelöcher haben. Ideal geeignet sind Anzuchtbehälter oder -kassetten.

Wenn Sie Sand verwenden, müssen Sie ihn vor der Anwendung fünf Minuten lang abkochen und unbedingt abkühlen lassen.

Der eigentliche Bewurzelungsprozess

Bei der Bewurzelung von Thuja-Stecklingen sollten Sie der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen:

  1. Behandeln Sie die Spitzen der Stecklinge mit einem der Wurzelbildungsstimulatoren.
  2. Stecken Sie sie in einem 45-Grad-Winkel etwa 2–3 Zentimeter tief in die Erde. Der optimale Abstand zwischen den Stecklingen beträgt 5 Zentimeter.
  3. Drücken Sie dann die Erde um die Stecklinge leicht an und gießen Sie die Pflanze.
  4. Decken Sie die Behälter mit Folie oder einer Plastiktüte ab. Sie können den Zweig auch in einen Plastikbecher legen und mit einem weiteren Becher abdecken.

Beachten Sie! Wenn an dem Steckling neue Triebe erscheinen, bedeutet dies, dass die Bewurzelung erfolgreich war.

Video: Bewurzelung von Thuja-Stecklingen im Becher.

4>Unkonventionell Methode zur Bewurzelung von Stecklingen in Kartoffeln

Einige Gärtner praktizieren eine weitere nicht weniger interessante Methode der Thuja-Vermehrung durch Stecklinge – die Bewurzelung in Kartoffeln. Die Nährstoffe der Kartoffel und die Stärke wirken sich positiv auf den Zweig aus und helfen ihm, erfolgreich Wurzeln zu schlagen.

Dazu nehmen Sie einige gesunde, frische Kartoffeln, waschen Sie sie, entfernen Sie die Augen, und bohren Sie dann mit einem Nagel ein etwa 4 cm langes Loch. Danach stecken Sie den Thuja-Steckling in das Kartoffelloch. Füllen Sie Holzkisten mit fruchtbarer Erde und setzen Sie die Kartoffeln hinein. Decken Sie die Thuja in der Kartoffel mit einer Plastikflasche mit abgeschnittenem Boden ab. Danach können Sie den Flaschendeckel aufschrauben und gießen.

Es gibt auch eine Methode der Bewurzelung in einem Wasserglas, aber diese ist nicht sehr effektiv; besser ist es, dies im Substrat zu tun.

Wie pflegt man die gepflanzten Thuja-Stecklinge bis zur Auspflanzung an den endgültigen Standort?

Die optimale Temperatur liegt bei +20-25 Grad. Die Luftfeuchtigkeit sollte hoch sein, etwa 90%. Stellen Sie das Gefäß mit den Stecklingen an einen Ort mit diffusem Licht (direkte Sonneneinstrahlung ist gefährlich!). Das Gewächshaus sollte regelmäßig gelüftet werden.

Gießen Sie die Pflanze äußerst vorsichtig, um eine Freilegung der 'Ferse' zu vermeiden. Für eine sanfte Bewässerung eignet sich ein Zerstäuber ideal. Gießen Sie nur, wenn die obere Erdschicht oder der Sand getrocknet ist, und denken Sie daran, dass zu viel Feuchtigkeit der Pflanze schaden kann.

Nach erfolgreicher Bewurzelung sollten die Stecklinge ins Freiland auf ein spezielles Beet umgepflanzt werden.

Video: Bewurzelte Stecklinge der Thuja Smaragd vier Monate nach der Pflanzung im Freiland.

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Wichtig! Im Spätherbst, etwa im November, sollten die kleinen Thujen abgedeckt, genauer gesagt gemulcht und beschattet werden.

Nach der Winterkälte kann das Abdeckmaterial entfernt werden. Dies sollte jedoch nur geschehen, wenn Sie sicher sind, dass kein Frost mehr zurückkehrt. Setzen Sie die Pflege fort, die Sie zuvor für die Thuja-Stecklinge durchgeführt haben.

Beachten Sie! Die Auspflanzung an den endgültigen Standort kann nach etwa einem Jahr erfolgen.

Wenn Sie davon träumen, Ihr Grundstück mit üppigen und prachtvollen Sträuchern zu schmücken, ist die Vermehrung von Thuja durch Stecklinge ideal für Sie. Sie können dies zu Hause ohne Probleme und Schwierigkeiten selbst durchführen. Diese Methode ist kostengünstig und sparsam und liefert bei richtiger Ausführung hervorragende Ergebnisse. Viel Erfolg bei der Vermehrung und dem Anbau von Thuja!

Video: Wie man Thuja-Stecklinge zu Hause richtig vermehrt

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