Pflanzung von Patissons

Wie die meisten Kürbisgewächse können Patissons entweder direkt mit Samen ins Freiland gesät werden oder man zieht zunächst Setzlinge heran.

Wann man Patissons für die Setzlingsanzucht pflanzt

Die Setzlinge der Patissons sollten Mitte April gepflanzt und ins Freiland gesetzt werden, sobald keine Gefahr mehr besteht, dass die Lufttemperatur unter 0 °C fällt.

Die Setzlinge lassen sich wie bei der Melonenzucht vorbereiten – mehr dazu im Artikel über das Pflanzen von Melonen.

Zuerst muss der Boden für die Patissons vorbereitet werden: Das Beet im Herbst umgraben, im Frühjahr einebnen, Unkraut entfernen und kurz vor dem Auspflanzen erneut umgraben, wobei Dünger eingearbeitet wird: ein Eimer Humus, 15 g Harnstoff, 15–20 g Kalidünger, 30–40 g Superphosphat pro m². Es kann auch Holzasche verwendet werden.

Auspflanzung ins Freiland

Der nächste Schritt ist die Auspflanzung ins Freiland. Patissons werden gepflanzt, sobald die Frostgefahr vorüber ist. Nach altem Brauch geschieht dies während der Blüte von Schneeball und Pfingstrosen. Die Samen werden 12 Stunden in warmer Aschenlösung eingeweicht (20 g auf 1 l Wasser, zwei Tage stehen lassen), nachdem sie zuvor 20 Minuten in einer Kaliumpermanganatlösung gebeizt wurden. Optimale Pflanzabstände: Reihenabstand und Abstand innerhalb der Reihe – 70 cm, Pflanztiefe – 6 cm; pro Stelle 4 Samen legen und später die 2 kräftigsten Keimlinge stehen lassen.

Siehe auch:
Wie man Melonen pflanzt: Zeitpunkte und Methoden

Pflege nach dem Pflanzen

Nach dem Auflaufen muss der Boden in den Reihen regelmäßig 6 cm tief gelockert werden; wenn die Früchte nur schwach ansetzen, werden die Triebspitzen geknipst.

Die Früchte mit einem Durchmesser von 4–5 cm samt Stiel täglich vorsichtig abschneiden.

Manche Vögel, etwa Saatkrähen, picken häufig die Samen heraus; daher empfiehlt es sich, eine Vogelscheuche auf dem Beet aufzustellen, um sie zu vertreiben.

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