Anbau von Melonen im Freiland

oder Silomais sowie nach Zwiebeln, Kohl und Gurken gepflanzt.

Erfahrene Melonenanbauer empfehlen, Melonen im Freiland auf einem Grundstück nicht länger als zwei Saisons hintereinander anzubauen, da sich ein längerer Verbleib der Kultur an einem Standort negativ auf den Ertrag auswirkt, die Pflanzen anfälliger für Krankheiten werden und die Qualität der Früchte abnimmt.

Die genannte Kultur gedeiht gut auf leichten Böden (Sand- oder Lehmböden), die mit organischen Stoffen angereichert sind. Auch auf schweren Tonböden lassen sich gute Erträge erzielen, allerdings kann die Qualität der Ernte darunter leiden. Melonen entwickeln sich auf salzhaltigen Böden schlecht.

Das Saatbeet für den Anbau von Melonen im Freiland sollte bereits im Herbst umgegraben werden. Als Dünger werden 4–5 Kilogramm Humus pro Quadratmeter verwendet. Bei Lehmböden wird dieser Fläche zusätzlich ein Eimer Sand zugefügt. Im Frühjahr, vor der Aussaat oder dem Auspflanzen der Setzlinge, werden Mineraldünger (Kaliumsalz, Superphosphat usw.) in den Boden eingearbeitet.

Die Aussaat der Melonensamen erfolgt nachdem die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist, jedoch nicht später als Anfang Juni. Die Samen werden 3 Zentimeter tief in die Erde gelegt. Für eine frühere Ernte werden jedoch vorgezogene Setzlinge verwendet — das Auspflanzen ins Freiland erfolgt im 5-Blatt-Stadium. Beim Auspflanzen der Setzlinge wird in jedes Pflanzloch ein Esslöffel Holzasche gegeben.

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Während des intensiven Wachstums der Melonen werden die Bestände regelmäßig gelockert, bewässert und gedüngt. Die Pflanzen reagieren gut auf Düngergaben, insbesondere auf solche mit hohem Stickstoff- und Phosphorgehalt. Für die Düngung werden häufig spezielle Mehrnährstoffdünger verwendet, die speziell für Melonen entwickelt wurden.

Beim Anbau von Melonen im Freiland sind neben der Düngung auch die Bewässerungen wichtig. Richtiges Gießen von Melonen ermöglicht eine deutliche Ertragssteigerung. So erfolgt die erste Bewässerung im Stadium des ersten echten Blattes, dann werden die Pflanzen 40 Tage lang nicht bewässert. Danach sind während der Fruchtbildungsphase 1–2 Bewässerungen erforderlich. Als normale Bodenfeuchte für Melonen gelten 65–70 % der Feldkapazität.

Eine reife Melone verströmt ein angenehmes Aroma, ihr Stiel löst sich leicht von der Frucht, und auf der Oberfläche vieler Sorten erscheint ein Netz — diese Reifezeichen sollten Sie bei der Ernte berücksichtigen.

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