Um gute Keimlinge von Wassermelonen zu erhalten, ist eine Sortierung der Samen erforderlich. Eine der einfachsten Methoden ist das Eintauchen der Samen in eine Lösung aus Wasser und 5% Speisesalz.
Für die Aussaat sollten schwere Samen verwendet werden, diejenigen, die untergegangen sind. Es ist bekannt, dass Wassermelonensamen eine dichte Schale haben. Um diese etwas zu erweichen, wird das Saatgut für einen Tag in ein Gefäß mit warmem Wasser (+30-35 °C) gelegt.
Das Pflanzen von Wassermelonen sollte erfolgen, wenn sich der Boden auf 13 Grad erwärmt hat, berücksichtigt wird die Erwärmungstiefe von 10-12 Zentimetern. Die Tiefe, in die die Samen gelegt werden, hängt von der Sorte der Wassermelone und der Bodenbeschaffenheit ab, normalerweise werden sie in einer Tiefe von 4-7 Zentimetern platziert. Die wichtigsten Aussaatmethoden: Reihensaat, Quadratsaat und Quadratnestsaat.
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Standort für den Anbau
Der Standort für den Anbau von Wassermelonen im Freiland sollte gut von der Sonne beschienen werden. Als beste Vorfrucht gelten Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Kohl. Diese Kultur ist nahezu unempfindlich gegenüber dem Säuregehalt des Bodens, bevorzugt jedoch nährstoffreiche Böden. Am besten eignen sich Sande oder leichte Sandlehme für die Pflanzung von Wassermelonen.
Im Frühjahr werden folgende Nährstoffe pro 100 m² in den Boden eingebracht: Kompost oder Humus 600-1000 Kilogramm, 4 Kilogramm Superphosphat und 2,5 Kilogramm Kaliumsalz – die Nährstoffzugabe sollte vor dem Umgraben des Bodens erfolgen.
Pflanzung
Beim Anbau von Wassermelonen im Freiland werden die Samen Mitte Mai ausgesät, wenn die Kultur vorgezogen wurde, dann Ende Mai. Im letzteren Fall müssen die Pflanzlöcher mit 2 Litern Wasser gegossen werden, die Pflanzen werden beim Pflanzen bis zu den Keimblättern eingesenkt.
Bei der Reihenpflanzung werden die Pflanzen im Abstand von 1-1,4 Metern gesetzt, zwischen den Reihen lässt man einen Abstand von 0,5 Metern, wobei die Pflanzen versetzt angeordnet werden. Bei der Aussaat von Samen werden in jedes Nest 3-4 Samen gelegt – nach dem Keimen lässt man 1-2 der stärksten Pflanzen stehen.
Pflege der Pflanzungen
Nach dem Pflanzen der Setzlinge sollten die Pflanzen beschattet werden, damit sie sich besser an ihrem neuen Standort etablieren. In den ersten zwei Wochen werden die Pflanzen mit warmem Wasser gegossen (das Gießen kann mit der Düngung kombiniert werden).
Das erste Mal sollten die Pflanzen etwa eine Woche nach dem Auspflanzen der Setzlinge oder im Stadium von 3-4 Blättern gedüngt werden. Dazu werden in einem Eimer Wasser 30 Gramm Ammoniumsulfat, 40 Gramm Superphosphat und 15 Gramm Kaliumsalz aufgelöst.
Beim Anbau von Wassermelonen im Freiland werden die Pflanzen während der Bildung der Ranken mit organischen Substanzen gedüngt, wobei Rinderjauche im Verhältnis 1:10 zu Wasser oder ein Aufguss aus Hühnermist verwendet wird. Auf 10 Liter Wasser nimmt man ein halbes Kilogramm dieser Substanz.
Während der Bildung der Fruchtansätze erfolgt die dritte und letzte Düngung der Wassermelonen. Dazu werden in einem Eimer Wasser aufgelöst: 20 Gramm Ammoniumsulfat, 10 Gramm Superphosphat, 35 Gramm Kaliumsalz. Die Aufwandmenge beträgt 2 Liter pro Pflanze.
Neben den genannten Maßnahmen zur Pflege von Wassermelonen im Freiland sollten regelmäßige Lockerungen der Reihenzwischenräume bei gleichzeitiger Unkrautvernichtung sowie Bewässerung nach Bedarf durchgeführt werden.