Krankheiten von Pflaumen

Die Pflaume ist eine relativ krankheitsresistente Kulturpflanze, jedoch müssen Sie Krankheiten wie Rost, Grauschimmel, Rußtau, Schrotschusskrankheit, Kokomykose und Gummifluss voneinander unterscheiden können und wissen, wie Sie sie bekämpfen.

Beschreibung der gefährlichsten Pflaumenkrankheiten

Schrotschusskrankheit

Diese Pflaumenkrankheit wird durch einen Pilz verursacht. Der Erreger befällt alle Pflanzenteile (Knospen, Blätter, Zweige, Blütenstände). Im Frühjahr ist die Krankheit auf den Blättern gut zu erkennen, und zwar als braune Flecken mit einem dunklen Rand. Nach einiger Zeit fallen die befallenen Gewebe aus, und auf den Blättern bilden sich viele kleine Löcher.

An den Zweigen der Pflaume sind die Anzeichen der Krankheit an roten Flecken zu erkennen, die Rinde des Stammes und der Hauptäste reißt auf und bildet Wunden, die schwer heilbar sind. Der einjährige Zuwachs wird im Wachstum gehemmt, die Pflaume überwintert schlecht. Bei regnerischem Wetter entwickelt sich die Krankheit zu einer Epidemie.

Zur Bekämpfung der Schrotschusskrankheit der Pflaume sollten folgende vorbeugende Maßnahmen durchgeführt werden: rechtzeitiger Schnitt der Pflaumenbäume, Entfernung oder Verbrennung des Laubes. Zwei Wochen nach der Blüte sollten die Pflanzen mit Bordeauxbrühe in 1%iger Konzentration besprüht werden.

Kokomykose

Die Kokomykose zeigt sich auf der Pflaume zu Beginn des Sommers in Form kleiner brauner oder violetter Flecken auf dem Blatt. Nach einiger Zeit vergrößern sich die Flecken, und auf der Blattunterseite erscheint ein weißer Belag.

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Methoden der Baumpflanzung

Die Blätter trocknen allmählich aus und fallen ab, die Pflaumen trocknen aus oder verlieren deutlich an Qualität. Feuchtes Wetter begünstigt die Krankheitsentwicklung. Der Pilz überwintert im Laub.

Die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung dieser Pflaumenkrankheit ist der Anbau resistenter Pflaumensorten. Vorbeugende Maßnahmen: Laub im Herbst vernichten, Boden im Baumscheibenbereich umgraben. Nach der Blüte werden die Bäume mit Kupferoxychlorid 0,4% oder Bordeauxbrühe 1% Konzentration besprüht.

Rußtaupilz

Rußtau zeigt sich in Form eines schwarzen Belags auf Trieben und Blättern befallener Pflanzen. Die befallenen Stellen können abgewischt und der Belag so entfernt werden. Die Schädlichkeit dieser Krankheit liegt in der Einschränkung des Luft- und Lichtzutritts zu den Pflanzenzellen.

Zum Schutz vor dieser Pflaumenkrankheit wird eine spezielle Lösung verwendet, die aus zwei Komponenten besteht: Kupfersulfat (5 Gramm), gelöste Seife (100 Gramm). Die Mengenangaben beziehen sich auf 10 Liter Wasser.

Zur Vorbeugung dieser Krankheit wird eine Auslichtung der Baumkrone durchgeführt.

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