Anbau von Gerbera aus Samen unter Gewächshausbedingungen

Gärtner, die sich für den Anbau von Gerbera aus Samen entschieden haben, stoßen häufig auf verschiedene Probleme hinsichtlich der Pflege dieser Pflanze.

In den letzten Jahren gewinnt die Gerbera sowohl als schöne Schnittblume für den mehrjährigen Anbau im geschützten Boden als auch als Topfpflanze immer mehr an Beliebtheit. Am gefragtesten sind die Miniaturformen der Gerbera.

In der Regel erfolgt der Anbau von Gerbera aus Samen unter Gewächshausbedingungen, da es schwierig ist, ein bereits blühendes Exemplar zu Hause zu erhalten. Diese Kultur ist sehr anspruchsvoll und benötigt ein spezielles Substrat sowie ein bestimmtes Mikroklima.

Gerbera — eine sehr lichtliebende Pflanze, gleichzeitig können die jungen Blätter im Frühling und Sommer unter zu starker Sonneneinstrahlung leiden. Daher müssen Gerbera-Pflanzen, die an Südfenstern stehen, beschattet werden.

Unter industriellen Bedingungen werden blühende Gerbera-Pflanzen in der Regel unter künstlicher Beleuchtung gezogen, da die Blüte stark von der Tageslänge abhängt. Temperaturen über 30 und unter 8 Grad sowie trockene Raumluft wirken sich negativ auf das Wachstum und die Entwicklung der Gerbera aus.

Siehe auch:
Dipladenia: Vermehrung durch Stecklinge, Samen, Ausläufer zu Hause

Das beste Substrat für Gerbera — Hochmoor-Torf, dessen pH-Wert im Bereich von 5 — 5,5 liegt.

Die Wurzeln von Gerbera sind sehr empfindlich gegenüber dem Sauerstoffgehalt im Boden und der Düngerkonzentration. Die Pflanze leidet unter einem Überschuss an Kalzium, Mangan und Phosphor, was zu Verbrennungsflecken auf den Blättern führen kann.

Junge Pflanzen können bei Eisenmangel ihr Wachstum einstellen, daher werden bei der industriellen Kultivierung regelmäßig Eisenchelate in die Düngung aufgenommen, was die jungen Blätter hellgelb färbt. Gegossen werden sollte Gerbera nur mit abgestandenem, weichem Wasser, das kein Chlor enthält. Gleiches gilt für die Düngemittel.

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