Wie viel Sand muss man in den Boden der Beete einbringen, um ihn zu verbessern?

Schwerer Lehmboden — eine Plage für viele Grundstücke in der mittleren Zone Russlands. Ganz zu schweigen davon — Millionen von Parzellen wurden den Bürgern für Gärten auf ausgesprochen ungünstigen Böden zur Verfügung gestellt, aber im Laufe der Zeit hat sich der Löwenanteil von ihnen dank der Bemühungen der Eigentümer in durchaus nutzbare und ertragreiche Flächen verwandelt. Und der Sand hat dabei eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. Aber auf welche Weise genau?

Es antwortet Agronom Wassili Jakowlew:

— Die Bodenverbesserung mit Sand — eine alte und bewährte Methode, der Sie durchaus vertrauen können, jedoch gibt es einige Nuancen, die Sie besser beachten sollten.

Das Wichtigste, was Gärtner in diesem Fall bedenken sollten, — dass man den Boden auf dem Grundstück leider nicht innerhalb einer Saison in den gewünschten Zustand bringen kann, und das hängt nicht von der Menge des Sandes ab: Die neue, von Ihnen geschaffene Bodenstruktur braucht Zeit, um sich zu setzen und Vollendung zu erlangen. Ja, es wird einige positive Veränderungen geben, aber auch in den nächsten ein bis zwei Saisons wird Mühe nötig sein, also bleiben Sie auf keinen Fall sofort stehen und beeilen Sie sich nicht, von Ihren Arbeitsergebnissen enttäuscht zu sein.

Vieles wird von der Qualität des Sandes selbst als Lockerungs- und Auflockerungsmittel bestimmt. Die optimale Variante — besonders in der allerersten Phase der Umgestaltung — ist grober Flusssand mit seltenen Kieseinschlüssen (sehr kleinen Steinchen). Zu feiner, «strandartiger» Sand ist diesem in vielen Parametern unterlegen und bei der Restrukturierung nicht so effektiv, da er von Lehm und anderen schweren Elementen absorbiert wird. Wenn Sie nur diesen verwenden, kann sich die Verbesserung des Gartens stark verzögern.

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Zar-Kotschan. Der Gärtner Gluschtschenko erzählt, wie man gesunden Kohl anbaut.

Dabei sollte der Sand der genannten Körnung direkt vor dem Einbringen gesiebt werden — so wird er nicht nur sauberer, indem er von zufällig hineingeratenen unnötigen Teilchen befreit wird, sondern er spielt auch seine Rolle besser.

Die Menge des eingebrachten Sandes beträgt im Durchschnitt 2-3 Eimer pro Quadratmeter des zu verbessernden Bodens — das sind etwa 20-30 Kilogramm. Wenn die Böden jedoch zu schwer sind und der Lehm deutlich überwiegt, kann diese Menge auf 4-5 Eimer erhöht werden.

Und natürlich sollten Sie sich nicht nur auf Sand beschränken. Versuchen Sie, gleichzeitig auch Torf, Humus und Kompost einzubringen — natürlich nur, wenn Sie Vorräte davon haben. Die Zugabe von organischem Material in Form von verrottetem Mist ist in diesem Fall ebenfalls wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich, da Sie den Boden vorerst nur auflockern und nicht versuchen, ihn ertragreicher zu machen. Das ist bereits der nächste Schritt.

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