Vergiftung ist unvermeidlich. Hobbygärtner wurden vor einem schrecklichen Fehler mit Düngemitteln gewarnt.

Gartenbesitzer machen oft schwerwiegende Fehler bei der Lagerung von Düngemitteln und Pestiziden, was zu gefährlichen Folgen führen kann. Dies teilte der außerordentliche Professor der nach Reformatski benannten Abteilung für anorganische Chemie der RTU MIREA, Andrej Dorochow mit.

Ungeeignete Behälter

Eines der häufigsten Probleme ist die Verwendung ungeeigneter Behälter. Viele füllen Chemikalien in Lebensmittelbehälter oder Plastikflaschen ohne Kennzeichnung um, wodurch das Risiko einer versehentlichen Vergiftung steigt. Ebenso wichtig ist die Einhaltung der Temperaturbedingungen: Einige Präparate verlieren ihre Eigenschaften oder werden sogar gefährlich durch direkte Sonneneinstrahlung, hohe Luftfeuchtigkeit oder Frost.

Zugang für Kinder

Ein weiterer schwerwiegender Fehler ist es, Chemikalien an Orten zu lassen, die für Kinder und Tiere zugänglich sind. Auch wenn es den Anschein hat, dass das Mittel sicher verschlossen ist, ist es besser, es in einem abschließbaren Schrank oder auf hohen Regalen zu lagern.

Mischen von Substanzen

Es ist auch gefährlich, verschiedene Substanzen ohne Kenntnis ihrer Kompatibilität zu mischen – einige Kombinationen können zur Freisetzung giftiger Gase oder sogar zu einem Brand führen.

Wie man sich schützt

Um sich vor einer Vergiftung beim Arbeiten mit Chemikalien zu schützen, müssen mehrere wichtige Regeln beachtet werden. Verwenden Sie stets persönliche Schutzausrüstung: Handschuhe, Atemschutzmaske und Schutzbrille. Arbeiten Sie nur in gut belüfteten Räumen oder im Freien, insbesondere beim Sprühen von Pestiziden. Waschen Sie nach dem Kontakt mit Chemikalien gründlich die Hände und waschen Sie Ihre Kleidung. Lagern Sie Düngemittel und Pestizide niemals in der Nähe von Lebensmitteln – selbst eine versiegelte Verpackung bietet keine vollständige Sicherheit.

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Natürliche Düngemittel

Für diejenigen, die den Einsatz von Chemie auf dem Grundstück minimieren möchten, gibt es natürliche Alternativen. Kompost und Humus verbessern nicht nur die Bodenstruktur, sondern versorgen die Pflanzen auch mit den notwendigen Nährstoffen. Holzasche ist eine hervorragende natürliche Quelle für Kalium und Phosphor, obwohl sie nicht für Kulturen verwendet werden sollte, die saure Böden bevorzugen.

Die Aussaat von Gründüngungspflanzen wie Lupinen, Senf oder Klee hilft, den Boden mit Stickstoff anzureichern und das Unkrautwachstum zu unterdrücken. Auch können biologische Präparate auf Basis nützlicher Bakterien verwendet werden, wie z. B. „Baikal-EM1“, die für Mensch und Umwelt unbedenklich sind.

Die sachgemäße Lagerung und Anwendung von Chemikalien reduziert die Risiken erheblich, aber nach Möglichkeit sollte man umweltfreundliche Methoden der Pflanzenpflege bevorzugen.

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