Die Königin retten. Was tun, wenn die Rosenstängel nach dem Winter schwarz geworden sind?

Im Frühjahr haben Rosen oft Schwierigkeiten, da die Lufttemperatur draußen stark schwankt — mal warm, mal Frost. Und mit dem Klimawandel auf unserem Planeten treten diese Schwankungen immer häufiger auf.

Gärtnerin Swetlana Krasnoluzkaja erklärte, wie man Blumen in der gefährlichen Zeit retten kann und was man zuerst tun sollte, um ihnen zu helfen, sich schnell zu erholen.

«Man muss verstehen, dass die sich im Frühjahr entfaltenden Rosenknospen bei Beginn des Saftflusses erfrieren. Aufgrund von Minustemperaturen erstarrt die Pflanze, die erfrorenen Knospen entwickeln sich nicht weiter und, um zu überleben, beginnt die Rose, schlafende Knospen zu wecken. Außerdem beginnen die oberen Teile der Stängel schwarz zu werden. Und das kann schon schlimm enden», — so die Expertin.

Erfahrene Gärtner wissen, dass man die Rose einfach richtig beschneiden muss und sie sich von selbst erholt, damit nichts Schlimmes passiert.

Anfänger im Gartenbau hingegen, so unsere Expertin, geraten in Panik. Aber das sollte man nicht tun.

Weißer Belag auf den Stängeln

«Im Frühjahr tritt auf den Rosenstängeln oft ein weißer Belag auf. Das sollte Gärtner nicht beunruhigen, denn es sind in der Regel Rückstände von Präparaten, mit denen Sie die Pflanze im Herbst behandelt haben», — fährt unsere Expertin fort.

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In der Regel ist das eine Mischung aus Bordeauxbrühe und Kalk.

Richtiger Schnitt

«In erster Linie müssen bei stabilen Plusgraden die geschwärzten Stängel bis zum ersten gesunden Trieb zurückgeschnitten werden», — erklärte Krasnoluzkaja.

Laut der Gärtnerin beginnt die Pflanze bereits nach ein paar Tagen zu wachsen. Und es sind keine weiteren Eingriffe nötig.

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