Pflege von Dahlien

Die grundlegende Pflege von Dahlien umfasst das Gießen, Lockern, Düngen und die Schädlingsbekämpfung.

Auf Flächen, auf denen Dahlien angebaut werden, wird der Boden nach Regen oder Bewässerung mindestens einmal pro Woche gelockert. Es wird empfohlen, regelmäßig einmal pro Woche reichlich zu gießen, besonders während der Knospen- und Blütezeit.

Während der aktiven Vegetationsperiode ist es notwendig, alle 10-15 Tage mit Pestiziden gegen Blattläuse und Zikaden zu sprühen, und zwar mit einem der folgenden Insektizide: z. B. Chlorophos 0,15% (15 g auf 10 l Wasser) oder Metaphos 0,1% (10 g auf 10 l Wasser).

Es wird auch empfohlen, Behandlungen mit Knoblauchaufguss, Tabakaufguss, Wermutabkochung oder Kartoffelkrautabkochung gegen Insekten einzusetzen.

Düngung der Dahlien

Alle 2-3 Wochen nach dem Pflanzen werden die Pflanzen gedüngt. Bei der ersten und zweiten Düngung werden jeweils 25-30 g/m2 Stickstoff- und Phosphatdünger ausgebracht. Sobald sich Knospen bilden, wird der Stickstoff weggelassen und es werden 30-40 g/m2 Phosphat- und Kalidünger ausgebracht.

Ab Anfang September werden die Düngungen eingestellt und die Bewässerung reduziert, da entwässerte Knollen im Winter besser haltbar sind. Der Stängelgrund wird auf 10-15 cm angehäufelt, damit Herbstfröste den Wurzelhals nicht schädigen.

Ernte und Lagerung von Dahlien

Im Oktober, nach den ersten nennenswerten Frostschäden an den oberirdischen Pflanzenteilen, werden die Knollen ausgegraben und die Stängel auf 10-12 cm zurückgeschnitten.

Siehe auch:
Düngung von Astern

Die Ursache für den Verderb von Dahlien im Winter sind das Absterben und Faulen des Wurzelhalses. Daher müssen die Knollen vor der Einlagerung gut getrocknet werden.

Um ein Austrocknen der Knollen zu verhindern, müssen sie vor der Einlagerung in einem kühlen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit (70-80 %), z. B. einem Keller, aufbewahrt werden. Anschließend werden sie in einem trockenen Gewächshaus getrocknet, von Erde gereinigt und in den Keller-Lagerraum gebracht, der vorzugsweise vorher desinfiziert werden sollte.

Vor der Einlagerung werden die Knollen mit TMTD (40 g pro 1 kg Knollen) oder Fundazol (20 g pro 1 kg Knollen) gegen bakterielle Erkrankungen und Pilzfäule gebeizt. Ist die Luftfeuchtigkeit im Keller-Lagerraum sehr hoch (70-80 %), sollten die Knollen in Plastiktüten gegeben, mit trockenem Perlit eingestreut und dann zugebunden werden. Die optimale Lagertemperatur beträgt 3-5 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50-60 %.

Die Haltbarkeit der Knollen während der Lagerung ist ein wichtiges Sortenmerkmal. Knollen gelten als haltbar, wenn der Verlust bis zum Frühjahr 10 % nicht übersteigt, als mittelhaltbar bei einem Verlust von 25-30 % und als nicht haltbar bei einem Verlust von über 30 %.

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