Astern bevorzugen leichte Böden mit neutralem pH-Wert, idealerweise sollte der Boden den notwendigen Nährstoffkomplex für diese Blumen aufweisen. Vor dem Umgraben der Fläche ist es empfehlenswert, Kompost und Superphosphat einzubringen; eine Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit durch Mist ist unerwünscht.
Blumen können von der weit verbreiteten Krankheit Fusarium befallen werden. Daher sollten Astern nicht nach Nelken, Gladiolen, Tulpen oder nach Gemüsepflanzen wie Kohl gepflanzt werden. Als beste Vorfrucht gelten Ringelblumen und Calendula. An den vorherigen Standort sollten Astern erst nach vier oder fünf Jahren wieder gepflanzt werden.
Unabhängig von der Düngungsmethode für Astern sollte ein erhöhter Standort mit freiem Sonnenzugang gewählt werden. Astern werden entweder im Winter direkt ins Freiland gesät oder im Frühjahr, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist. Junge Pflanzen vertragen leichte Fröste. Diese Blumen können auch durch Anzucht von Setzlingen kultiviert werden, was eine längere Blütezeit gewährleistet.
Bei der Anzucht von Setzlingen sollten die Samen Anfang März gesät werden. Die Aussaat erfolgt in speziellen Anzuchtkästen, wobei die Samen etwa 0,5 cm tief in die Erde gedrückt werden. Bei Temperaturen von 18-22 Grad können die ersten Keimlinge innerhalb von 7-10 Tagen erscheinen.
Während der Entwicklung der Setzlinge müssen diese mit warmem Wasser gegossen werden. Die Pflanzen können auch mit Blattdünger, der Mehrnährstoffdünger enthält, gedüngt werden. Etwa zwei Wochen vor dem Auspflanzen ins Freiland sollten die Setzlinge abgehärtet werden, indem die Temperatur allmählich gesenkt wird. In den letzten Tagen vor dem Einpflanzen werden die Setzlinge an die frische Luft gewöhnt.
Auspflanzen der Astern-Setzlinge
Die Setzlinge werden je nach den spezifischen klimatischen Bedingungen ins Freiland gepflanzt, in der Regel von der letzten Aprildekade bis Mitte Mai. Während der Wachstumszeit im Freiland müssen die Pflanzen gegossen, regelmäßig gejätet (Unkraut entfernt) und gegen Krankheiten und Schädlinge bekämpft werden.
Womit Astern vor der Blüte düngen?
Eine wichtige Pflegemaßnahme für die Blumen ist die Düngung der Astern, die mit mineralischen oder fertigen Mehrnährstoffdüngern durchgeführt wird, da organische Dünger wie Kompost bereits bei der Bodenvorbereitung eingebracht wurden.
Als bester Dünger gilt Holzasche. Sie enthält viele Spurenelemente, die sich positiv auf die Entwicklung der Blumen auswirken. Pro Quadratmeter werden bis zu 300 Gramm Asche benötigt.
Die erste Düngung der Astern erfolgt vor der Knospenbildung. Dazu wird in einem 10-Liter-Eimer Wasser 1 Esslöffel des Mehrnährstoffdüngers 'Zwetotschek' aufgelöst. Pro Quadratmeter werden bis zu 4 Liter dieser Düngerlösung ausgebracht.
Die zweite Düngung erfolgt während der Knospenbildung bis zur ersten Blüte. Hierbei wird der Mehrnährstoffdünger Agricola7 verwendet – 1 Esslöffel auf 10 Liter Wasser. Pro Quadratmeter werden bis zu 4 Liter der vorbereiteten Lösung verwendet.