Vermehrungsmethoden von Astern

Astern kann man getrost zu den beliebtesten Gartenblumen zählen, Romantiker nennen sie „fallende Sterne“.

Die betrachteten Blumen werden hauptsächlich zu den mehrjährigen Kulturen gezählt, einzelne Sorten können eine Höhe von 2 Metern erreichen. Die Farben dieser Blumen sind sehr vielfältig, eine einzelne Blüte kann einen Durchmesser von 8 Zentimetern erreichen.

Astern können nach der Blütezeit in folgende Arten unterteilt werden: frühe blühen ab Juni, mittlere oder sommerliche blühen von Juli bis August, späte von September bis Oktober. Manche Gärtner pflanzen auf ihren Beeten Sorten mit unterschiedlichen Blütezeiten, um eine durchgehende Blüte dieser Pflanzen zu gewährleisten.

In der Natur gibt es etwa 600 verschiedene Asternsorten, aber manchmal möchte man die Anzahl der Pflanzen einer Sorte erhöhen. Wie das geht, wird im Folgenden erklärt. Betrachten wir die Vermehrungsmethoden von Astern.

Vermehrung von Astern durch Samen

Astern vermehren sich durch Samen oder vegetativ. Die Samen können von einjährigen oder mehrjährigen Sorten genommen werden, sie können bis zu drei Jahre keimfähig bleiben, je älter die Samen, desto schlechter ist ihre Keimfähigkeit.

Die ausgewählten Samen werden normalerweise im Frühjahr gepflanzt, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist. Wenn die Lufttemperatur +20 Grad erreicht und der Boden feucht ist, beginnen die Samen bereits zwei bis drei Tage nach der Pflanzung zu keimen.

Siehe auch:
Wann sollten Pfingstrosen umgepflanzt werden: Termine für das Umpflanzen im Frühjahr und Herbst

Die Samen mehrjähriger Asternsorten sollten im Herbst im Gewächshaus oder im Freiland ausgesät werden, aber in diesem Fall beginnt die Aster erst im zweiten Jahr nach der Aussaat zu blühen.

Vermehrung von Astern durch Teilung des Busches

Mehrjährige Asternsorten können auch durch Teilung des Busches vermehrt werden. Diese Prozedur wird meist im Frühjahr durchgeführt, um noch im Herbst desselben Jahres Blüten zu erhalten. Der Asternbusch lässt sich gut in Teile teilen, jedoch sollte jede neue Pflanze drei bis fünf Triebe und mindestens eine Knospe mit mehreren Wurzeln haben.

Beim Einpflanzen der Pflanzen im Garten sollte ein Abstand von 20 bis 40 Zentimetern zwischen den benachbarten Pflanzen eingehalten werden, die unterirdischen Triebe werden mit einer 3 Zentimeter dicken Erdschicht bedeckt. Für eine gute Bewurzelung der Pflanzen im neuen Boden ist eine systematische Bewässerung der Astern erforderlich.

Vermehrung von Astern durch Stecklinge

Sortenastern können durch Stecklinge vermehrt werden, solche Arbeiten werden den ganzen Sommer über durchgeführt. Als Steckling nimmt man ein Stück der Pflanzenspitze mit einer Länge von 5 bis 7 Zentimetern.

Die ausgewählten Stecklinge werden auf Beete mit vorbereiteter Erde gepflanzt, die aus Sand, Torf und Erde im Verhältnis 1:1:2 besteht. Die Stecklinge sollten sich in einem Gewächshaus entwickeln, das an einem schattigen Platz aufgestellt wird. Die Asternspitzen werden etwa einen Monat nach dem Einpflanzen der Stecklinge zu vollwertigen Pflanzen.

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