Himbeere Pingwin

Jede Himbeersorte breitet sich während der Vegetationsperiode schnell auf benachbarte Flächen aus, was die Beseitigung überschüssiger Pflanzen erforderlich macht, da dichte Pflanzungen die Entwicklung verschiedener Krankheiten hervorrufen können. Die Pflege der Himbeeren wird durch den Anbau remontanter Sorten erleichtert, die ohne besondere Pflege gute Erträge liefern.

Remontante Himbeersorten erfreuen sich derzeit bei Gärtnern großer Beliebtheit aufgrund ihrer Eigenschaft, in mehreren Etappen innerhalb einer Vegetationsperiode Früchte zu tragen. Die Himbeersorte Pingwin gehört zu den betrachteten Sorten; sie ist widerstandsfähig gegen verschiedene Krankheiten und weist zudem eine gute Ertragsleistung sowie eine hervorragende Beerenqualität auf.

Beschreibung der Himbeersorte Pingwin

Die Früchte der Sorte Pingwin haben eine typisch rosa Farbe, ihr Fruchtfleisch ist recht fest, säuerlich-süß, und die Kerne in den Beeren sind klein. Die Beeren fallen nach der Reife nicht ab; sie bleiben lange am Strauch, ohne ihre geschmacklichen und handelsüblichen Qualitäten zu verlieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie sich schwer vom Stiel lösen lassen; die Himbeeren lassen sich bei der Ernte gut ablösen.

Die Sträucher von Pingwin sind aufrecht (Höhe 1,1-1,4 m), kompakt, was als positive Eigenschaft beim Anbau von Himbeeren auf kleinem Raum gilt. Die Stängel sind recht dick und stabil, sodass eine Anbindung an ein Spalier nicht erforderlich ist. Diese Sorte bildet eine begrenzte Anzahl von Trieben. Diese Eigenschaft der Sorte kann sowohl als Vorteil (vereinfacht die Pflege) als auch als Nachteil (langsame Vermehrung durch Triebe) angesehen werden, was die einfachste Methode zur Vermehrung dieser Pflanze ist.

Siehe auch:
Malina Brilliantowaja

Die Früchte sind rundlich-konisch geformt, ihr Gewicht erreicht in einzelnen Fällen 7 Gramm. Bei der Reife werden die Beeren dunkelrot, der Geschmack der Früchte ist säuerlich-süß. Die Himbeersorte Pingwin kann getrost zu den frühreifenden Sorten gezählt werden. Bei einjährigen Trieben erscheint die erste Ernte in der letzten Maidekade, die zweite Anfang August. Der Ertrag der Sorte erreicht 6 Kilogramm pro Strauch oder 11 Tonnen pro Hektar.

Himbeere Pingwin gilt als remontante Sorte, was bedeutet, dass die Pflanze dank ihres gut entwickelten Wurzelsystems viele Jahre lang an derselben Stelle nachwachsen kann. Es wird empfohlen, alle Triebe für den Winter abzuschneiden oder sie für den Rückschnitt im Frühjahr stehen zu lassen. Diese Sorte besitzt eine ausgezeichnete Winterhärte (die Pflanze verträgt Fröste bis -25 Grad), sodass diese Himbeere unter den Wetterbedingungen der mittleren Zone Russlands kaum erfriert.

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