In Russland ist Celosia cristata besser bekannt unter dem Namen Hahnenkamm. Es ist eine tropische Staude aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse, aber in der Mittelzone übersteht er den Winter nicht und wird als einjährige Pflanze kultiviert. Verschiedene Sorten können eine Höhe von 20 bis 35 cm erreichen und einen auffälligen Blütenstand mit Wellen am oberen Rand haben. Die Blütenfarbe kann purpurrot, orange, rosa oder gelb sein. Ein Blumenbeet mit diesen Pflanzen zieht stets bewundernde Blicke auf sich, wobei die Blütezeit von Juli bis Oktober dauert.
Der Anbau von Celosia cristata beginnt, wie bei anderen Einjährigen, mit der Aussaat der Samen. Die Pflanze ist sehr wärmeliebend, daher wird zunächst eine Vorkultur angezogen. Im März-April werden die Samen in Anzuchtkästen ausgelegt, aber nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht eingedrückt. Celosien gehören zu der Gruppe von Pflanzen, deren Samen Licht zum Keimen benötigen. Aus den Kästen wird ein Mini-Gewächshaus gemacht, indem man sie mit Glas oder Folie abdeckt, und auf eine sonnige Fensterbank stellt. Das Substrat muss regelmäßig durch Besprühen befeuchtet werden, und das Gewächshaus — gelüftet werden.
Die Keimlinge erscheinen nach ein paar Wochen. Sobald die Pflanzen kräftiger sind und mehrere echte Blätter haben, werden sie in einzelne Behälter pikiert. Ins Freiland können sie erst gepflanzt werden, wenn der Boden erwärmt ist und keine Nachtfröste mehr drohen. Die weitere Kultivierung des Hahnenkamms besteht aus Gießen, Jäten und Lockern. Gießen Sie am besten morgens, damit die Blätter der Pflanze bis zum Abend trocknen. Der Hahnenkamm leidet oft unter Pilzinfektionen, die Hals- und Wurzelfäule verursachen. Entfernen Sie kranke Pflanzen besser mitsamt Erdballen, um eine Ausbreitung der Seuche zu vermeiden.