Anzucht von Auberginensämlingen

Die Aubergine wird von vielen Gärtnern seit langem wegen ihres hervorragenden Geschmacks und der guten Erträge geschätzt, die durch die richtigen agrartechnischen Maßnahmen erreicht werden können.

Das Wichtigste dabei ist die richtige Vorbereitung der Setzlinge, denn sie beeinflusst das Entwicklungs- und Wachstumspotenzial dieses Gemüses. Wir beschreiben alle Schritte der Anzucht von Auberginensämlingen, damit die Pflanzen in Zukunft einen hohen Ertrag liefern.

Vorbereitung der Samen

Im ersten Schritt müssen die Samen richtig vorbereitet werden. Dazu werden sie zwei bis drei Wochen vor dem Aussaatzeitpunkt auf ihre Keimfähigkeit geprüft. Die Samen werden in Wasser mit einer Temperatur von etwa 25 Grad getaucht und einen Tag lang darin belassen. Anschließend werden die Samen an einen warmen Ort mit Raumtemperatur gelegt, ohne dass sie austrocknen.

Nach einigen Tagen erscheinen bei einigen Samen Keimlinge, anhand derer der Prozentsatz der Keimfähigkeit des Saatguts berechnet werden kann, und die gekeimten Samen können zum Pflanzen verwendet werden.

Die ausgewählten Samen müssen desinfiziert werden. Zu diesem Zweck werden sie 30 Minuten lang in einer Kaliumpermanganatlösung gehalten, manche halten die Samen einen Tag lang in Aloe-Saft. Dann werden die Samen mit klarem Wasser gewaschen und in eine Lösung aus Wasser und Holzasche oder Natriumhumat getaucht. Diese Methode trägt zur Verbesserung der Keimfähigkeit bei und erhöht auch den Ertrag.

Im zweiten Schritt wird die Erdmischung vorbereitet. Dazu werden je ein Teil Sand und Rasenerde mit zwei Teilen Humus gemischt. Der Mischung werden zwei Gläser Holzasche und 60 Gramm Superphosphat pro 10 Liter fertiger Mischung hinzugefügt.

Pflanzung der Auberginensämlinge

Im dritten Schritt werden die Samen in vorbereitete Behälter, Schalen oder Töpfe ausgesät. Bei der Festlegung der Aussaatzeitpunkte beachten Sie, dass bis zur Blüte dieser Kultur drei Monate vergehen müssen. Um die Erntezeit zu verlängern, säen Sie die Samen in den ersten Tagen des Februars aus. Wenn Sie die Auberginen im März pflanzen, führen Sie die Beleuchtung der Setzlinge mit Leuchtstofflampen den ganzen Tag bis Ende des Monats durch.

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Die Samen werden 5 Millimeter tief in die Töpfe gelegt, mit einem Abstand von etwa 2 Zentimetern, damit sie beim Keimen und der anschließenden Entwicklung bis zum Pikieren nicht stören. Die richtig platzierten Samen werden mit einer Schicht Sand oder Erde bedeckt und gegossen. Anschließend werden die Schalen oder Töpfe mit Plastikfolie abgedeckt, die jeden Tag für 15 Minuten abgenommen werden muss, damit die Erde lüften kann. Die beste Temperatur für die Samenkeimung liegt bei 24-26 Grad.

Nach dem Auflaufen werden die Behälter mit den Setzlingen an sonnige Standorte gestellt, nachdem die Folie entfernt wurde. Die Bewässerung erfolgt so, dass der Boden feucht wird, aber das Wasser nicht stagniert. Dem Gießwasser wird Calciumsalpeter zugesetzt (5 Gramm auf 10 Liter Wasser). Dies wird alle zwei Wochen zur Düngung der Pflanzen durchgeführt. Um zu verhindern, dass die Setzlinge einseitig wachsen, werden sie mehrmals täglich zum Licht hin gedreht.

Pikieren und Abhärten der Auberginensetzlinge

Der nächste Schritt ist das Pikieren der Pflanzen, das durchgeführt wird, wenn die Pflanzen in Kisten gezogen werden und ein Monat alt sind. Die Pflanzen werden in einzelne Töpfchen pikiert.

Einen Monat vor dem Auspflanzen sollten die Auberginen abgehärtet werden. Dazu wird jeden Tag bei Zugluftfreiheit das Fenster geöffnet. Zuerst werden die Setzlinge 10 Minuten lang abgehärtet, wobei die Zeit allmählich verlängert wird. Wichtig: Die Temperatur beim Abhärten darf nicht unter 15 Grad fallen.

Auspflanzen an den endgültigen Standort

Damit ist die Aufzucht der Auberginensetzlinge abgeschlossen, und es bleibt nur noch, sie umzupflanzen. Das Auspflanzen ins Freiland erfolgt, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Dazu wird ein sonniger, windgeschützter Standort gewählt.

Vor dem Auspflanzen werden Pflanzlöcher angelegt, die mit einer Kaliumpermanganatlösung (1,5 g auf 10 l) gegossen werden sollten. Die Abstände zwischen den Pflanzen betragen 40–50 Zentimeter.

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