Paprikasämlinge benötigen während des Wachstums viel Wasser. Fehlende Bewässerung wirkt sich auf Größe und Geschmack der Früchte aus; sie werden klein, krumm und geschmacklos. Um jedoch eine hohe, gesunde Paprikaernte zu erzielen, müssen Sie einige Regeln für die Bewässerung der Sämlinge beachten.
Paprikasämlinge galten nie als anspruchsvoll, dennoch reicht es nicht, sie einfach zu gießen. Damit die Setzlinge unter günstigen Bedingungen wachsen, ist eine korrekte Bewässerung erforderlich.
Das bedeutet Folgendes: Beim Anbau von Paprikasämlingen darf die Erde nicht einmal kurz austrocknen, gleichzeitig ist zu bedenken, dass starke Übernässung zu Wurzelfäule führen kann. Daher ist es wichtig, beim Gießen die „goldene“ Mitte zu finden, bei der die Setzlinge kräftig und gesund wachsen.
Inhaltsverzeichnis:
Wann sollten Paprikasämlinge gegossen werden?
Nach der Aussaat wird alle 2-3 Tage gegossen, und sobald die ersten echten Blätter erscheinen, wird täglich gegossen. Wenn die Pflanzen ausreichend kräftig sind, wechselt man zu seltenen, aber reichlichen Wassergaben.
Die Bewässerung der Paprikasämlinge sollte reichlich und regelmäßig erfolgen, vorzugsweise in den Morgenstunden, da die Pflanzen mit trockenen Blättern in die Nacht gehen sollten. Die gelegentlich ausgetrocknete Oberfläche wird gelockert, aber sehr vorsichtig, da Paprika ein flaches Wurzelsystem haben.
Womit sollten Paprikasämlinge gegossen werden?
Die Sämlinge werden häufig, aber mäßig gegossen, wobei darauf geachtet wird, dass keine Wassertropfen auf die Blätter gelangen. Die Erdoberfläche unter den Paprikasämlingen sollte stets feucht sein, aber nicht übernässt werden. Um Staunässe zu vermeiden, sollte jeder Behälter über Drainagelöcher verfügen, die überschüssiges Wasser abfließen lassen. Übermäßiges Gießen führt zur Entwicklung der Schwarzbeinigkeit.
Das für die Bewässerung verwendete Wasser sollte Zimmertemperatur haben. Durch Gießen mit kaltem Wasser können die Setzlinge krank werden und verfaulen. Manche Gärtner gießen ihre Sämlinge mit Schmelzwasser, das sie dafür im Gefrierschrank oder draußen einfrieren.
Aufrechterhaltung der erforderlichen Luftfeuchtigkeit
Paprikasämlinge vertragen keine trockene Luft. In Räumen, insbesondere mit Zentralheizung, sollten die Pflanzen daher täglich besprüht oder ein elektrischer Luftbefeuchter eingeschaltet werden.