Bewässerung von Auberginen

Um gute, stabile Erträge von Auberginen zu erzielen, wählt man für diese Kulturen ein nährstoffreiches Grundstück — es muss vor kalten Winden geschützt und frei von Unkraut sein.

Als beste Vorfrucht für diese Kultur gelten Hülsenfrüchte, Gurken und Wurzelgemüse. Schlechte Vorfrucht sind Auberginen selbst, Kartoffeln, Physalis, Tomaten und Tabak.

Ein richtig ausgewähltes Grundstück für Auberginen ist nur die Hälfte des Erfolgs, der den Ertrag der Kultur beeinflusst. Ein ebenso wichtiger Faktor ist das richtige Gießen, das eine bessere Entwicklung der Pflanzen fördert.

Das Gießen von Auberginen sollte regelmäßig in kleinen Mengen erfolgen, um die optimale Bodenfeuchtigkeit zu erhalten. Feuchtigkeitsmangel im Boden während der Fruchtbildung kann die Anzahl der gebildeten Früchte verringern. In diesem Fall fallen die Fruchtansätze einfach ab, da das Wurzelsystem die Ernährung einer großen Anzahl gebildeter Früchte nicht gewährleisten kann.

Wie man Auberginen gießt

Gärtner behaupten, dass Pflanzen nur mit warmem Wasser (Temperatur 20-25 Grad) gegossen werden sollten. Die erste Bewässerung der Auberginen nach dem Auspflanzen ins Freiland erfolgt nach 5 Tagen, wobei das Wasser bis zu einer Tiefe von 20 Zentimetern eindringen sollte. Daher wird die Bewässerung mehrmals hintereinander in kleinen Dosen durchgeführt.

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Um eine schnelle Verdunstung der Feuchtigkeit zu verhindern, wird der Boden um den Stiel herum flach gelockert oder eine dünne Mulchschicht aufgetragen.

Bewässerungshäufigkeit

In der Zeit vom Auspflanzen der Auberginensetzlinge ins Freiland bis zum Öffnen der ersten Blütenstände wird die Kultur einmal pro Woche gegossen, wobei 12 Liter Wasser pro Quadratmeter Aussaatfläche berechnet werden. Bei anhaltender Trockenheit wird die Anzahl der Bewässerungen bei gleicher Wassermenge auf zweimal pro Woche erhöht.

Diese Bewässerung (zweimal pro Woche) wird auch während der Blüte- und Fruchtperiode der Auberginen angewendet. Zum Gießen wird eine Gießkanne mit einem siebartigen Aufsatz verwendet, der den Wasserdruck auf den Boden verringert, sodass die Wasserstrahlen diesen nicht wegspülen.

Beim Anbau von Auberginen im Gewächshaus muss ein Feuchtigkeitsgleichgewicht eingehalten werden – eine hohe Bodenfeuchtigkeit bei gleichzeitig niedriger Luftfeuchtigkeit. Um dies zu erreichen, sollten die Pflanzen morgens gegossen werden.

Anschließend wird der Boden gemulcht, um die Verdunstung von Feuchtigkeit zu verhindern, und das Gewächshaus wird gelüftet. Die Belüftung des Gewächshauses sollte ständig erfolgen, da sonst eine übermäßige Luftfeuchtigkeit verschiedene Pilzkrankheiten der Auberginen verursacht, die zum Absterben der Pflanzen führen können.

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