Das Konzept des Pikierens ist allgemein bekannt. Allerdings mag Paprika das Pikieren nicht sehr, da sich sein Wurzelsystem bei Verletzungen nur schwer erholt. Daher ist es ganz natürlich, dass das Wachstum der Sämlinge nach dem Pikieren deutlich verlangsamt wird.
Daher ist es vorzuziehen, Paprika direkt in einzelne Behälter zu pflanzen. Für die Aufzucht der Sämlinge reichen Becher mit einem Durchmesser von 8 cm, da die Wurzeln der Paprika recht langsam wachsen.
Es gibt jedoch Situationen, in denen das Pikieren einfach nicht vermieden werden kann, und das hat viele Gründe, darunter auch die begrenzte Wohnfläche. Sehen wir uns an, wie das Pikieren von Paprikasämlingen mit möglichst geringen Verlusten durchgeführt werden kann.
Inhaltsverzeichnis:
Wann Paprikasämlinge pikiert werden sollten
Das Pikieren von Paprikasämlingen in einzelne Behälter erfolgt, nachdem die ersten 2-3 echten Blätter erschienen sind – das ist etwa der 12. bis 15. Tag nach dem Auflaufen der Keimlinge. Ein zu frühes oder zu spätes Pikieren führt zu Wachstumsverzögerungen, daher ist es ratsam, den genauen Zeitpunkt einzuhalten.
Nur kräftige, gut entwickelte Pflanzen werden umgesetzt, die anderen werden weggeworfen.
Wie man Paprikasämlinge richtig pikiert
Vor dem Umpflanzen wird die Erde gründlich gewässert, um die Schädigung des Wurzelsystems so gering wie möglich zu halten. Besser ist es, die Sämlinge in Torftöpfe zu pikieren, die später zusammen mit den Sämlingen eingepflanzt werden, wodurch das Wurzelsystem erhalten bleibt. Ihr Volumen sollte mindestens 0,5 l betragen. Es können auch normale Plastikbecher verwendet werden.
Die Töpfe werden mit Erde gefüllt, die leicht verdichtet und angefeuchtet wird. In der Mitte wird eine Vertiefung gemacht. Dann wird der Keimling sehr vorsichtig ausgegraben und zusammen mit dem Wurzelballen von der Gesamtmasse getrennt. Die Wurzelspitze darf nicht gekürzt werden!
Die Pflanze wird so in das vorbereitete Loch gesetzt, dass die Hauptwurzel keine Knicke aufweist und die Keimblätter 1-2 cm über der Bodenoberfläche liegen. Dann wird die Erde um den Sämling herum vorsichtig angedrückt. Anschließend wird mit lauwarmem Wasser gegossen, dem der Biostimulator HB-101 zugesetzt werden kann.
Denken Sie daran: Das Pikieren wird sehr vorsichtig durchgeführt, um die Wurzeln so wenig wie möglich zu beschädigen.
In den ersten Tagen nach dem Pikieren werden die Sämlinge anwachsen, daher ist es ratsam, sie zu beobachten. Sobald die Sämlinge zu wachsen beginnen, müssen die Töpfe beim Verwachsen der Blätter auseinandergerückt werden, um den Pflanzen ausreichend Luft und Licht zu bieten.