Kulturheidelbeere

Gartenheidelbeere ist ein mehrjähriger Beerenstrauch, der zur Familie der Heidekrautgewächse gehört. Seine Höhe liegt zwischen 50-60 Zentimetern. Der Strauch blüht in der Regel im Mai und trägt bereits im Juni, Juli, August Früchte. Die Beeren der Heidelbeere haben einen eigenartigen säuerlich-süßen Geschmack. Außerdem sind sie reich an Vitaminen und nützlichen Spurenelementen. In der Regel tragen die Sträucher der Gartenheidelbeere 3-5 Jahre nach der Pflanzung Früchte.

Anbau von Heidelbeeren im Garten

Der Strauch liebt hohe Luftfeuchtigkeit und Halbschatten, daher sollte man ihn an geeigneten Stellen pflanzen. Die Vorbereitung des Bodens wird von seinem Säuregehalt beeinflusst. Auf leichten Böden mit pH<5,0 reicht es aus, bis zu 0,2 Meter tief spezielle Torfkrümel mit besonderen Nährstoffen einzubringen. Zusammen damit kann man in das Pflanzloch eine Mischung aus zerkleinerten Sägespänen, Rinde oder verrotteten Eichenblättern geben.

Pflanzung der Gartenheidelbeere

Die beste Zeit dafür ist von September bis Oktober. Das Pflanzmaterial sind 2-3 Jahre alte Sträucher, die in einer Reihe gepflanzt werden sollten. Der Abstand zwischen den Sträuchern sollte mindestens 1,3 Meter betragen. In manchen Fällen werden Heidelbeeren in Doppelreihen mit einem Abstand von mindestens 2,5 Metern gepflanzt. Beim Pflanzen lockert man zunächst den Erdballen um die Wurzeln, breitet die faserigen Wurzeln sehr vorsichtig aus und füllt dann das Loch auf. Danach wird der Boden verdichtet und bewässert.

Um die Feuchtigkeit lange zu erhalten, kann man versuchen, den Stammkreis mit abgefallenen Blättern, Torf oder Sägespänen zu füllen. Beim Pflanzen muss der Wurzelhals nicht vertieft werden. Danach müssen alle Triebe auf etwa 20-30 Zentimeter gekürzt werden.

Pflege von Heidelbeeren im Garten

Eine der besten Methoden zur Pflege des Bodens, in dem die Gartenheidelbeere gepflanzt ist, ist das Aufbringen einer speziellen Sägespanschicht von bis zu 10 Zentimetern. Diese muss gründlich mit der oberen Bodenschicht vermischt werden. Außerdem muss der gesamte Boden um die Pflanze herum regelmäßig oberflächlich gelockert werden, um die nahe der Bodenoberfläche liegenden Wurzeln nicht zu beschädigen.

Im Laufe ihres Wachstums werden die Heidelbeersträucher allmählich zu echten Dickichten. Überschüssige Pflanzen können ausgegraben werden. Der Schnitt der Heidelbeersträucher sollte am besten im zeitigen Frühjahr beginnen, vor dem Anschwellen der Knospen, drei Jahre nach der Pflanzung. Dabei müssen regelmäßig vertrocknete und beschädigte Zweige entfernt werden, damit die Sträucher ein gepflegtes und ordentliches Aussehen erhalten.

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Die Bedeutung von Beeren in der menschlichen Ernährung

Beachten Sie, dass Sträucher, die älter als 15 Jahre sind, in der Regel deutlich weniger Zuwachs haben, ihre Früchte kleiner werden und der Ertrag nur sinkt. Daher müssen Sie sie verjüngen, nämlich im Frühjahr alle Äste abschneiden. Für den Winter müssen Sie die Heidelbeeren nicht einmal abdecken, sie haben eine gute Frostbeständigkeit. Während der Blütezeit können Fröste jedoch Schaden anrichten.

Düngung von Heidelbeeren

Die Verwendung von organischen Düngemitteln, insbesondere auf sandigen, armen und leichten Böden, gilt als eine durchaus wichtige Maßnahme zur Steigerung des Ertrags von Heidelbeeren. Sie müssen alle 2-3 Jahre etwa 2-4 Kilogramm pro Quadratmeter im Wurzelbereich in die oberste Bodenschicht einarbeiten.

Neben der Zufuhr nützlicher Nährstoffe sorgen Mineraldünger für die richtige und korrekte Bodenreaktion. Auf Flächen mit einem pH-Wert von 4,0-5,0 sollten Sie ausschließlich Superphosphat, Ammoniumsulfat und Kalimagnesia verwenden.

Komplexdünger sollte nur ohne Chlor verwendet werden, wie zum Beispiel: Phyafoxan Blau und 'Aziplex' (letzteres ist ein Düngersalz für Moor- und Nadelpflanzen). Normalerweise werden sie in zwei Gaben zugegeben: zuerst im Zeitraum März-April mit 30 g/m² für junge Sträucher und 60 g/m² für fruchtende; dann Anfang Juni mit 20 bzw. 30 g/m².

Vermehrung von Gartenheidelbeeren

Die Vermehrung von Heidelbeeren erfolgt durch Stecklinge und Samen. Im letzteren Fall wählt man nur reife frische Beeren aus, zerdrückt sie sorgfältig und übergießt sie mit Wasser. Man sammelt alle Samen, die auf den Boden sinken, und trocknet sie leicht. Dann werden sie in einem speziellen Behälter mit Torf ausgesät. Bereits nach einigen Wochen erscheinen die Keimlinge. Nach einem Jahr können die Setzlinge an einen festen Platz im Garten umgepflanzt werden.

Für die Vermehrung durch Stecklinge müssen Sie Ende des Sommers etwa 5 cm lange Zweige vorbereiten. Dann pflanzen Sie sie unter Folie auf Beete, um die Bewurzelung zu fördern. Schließlich sollten die jungen Pflanzen in eine 'Schule' umgesetzt werden. Dies ist ein spezielles Stück Land zum Heranziehen der Setzlinge.

Es ist nicht verboten, Gartenheidelbeeren durch Teilsträucher zu vermehren, die Gärtner im Herbst von der Mutterpflanze trennen. Dann erfolgt das Einpflanzen der Sträucher in Container.

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