Heckenkirsche, Pflanzung und Pflege

Die Heckenkirsche ist ein kompakt geformter Strauch, der eine Höhe von 1,8 Metern erreicht; sein Durchmesser beträgt bis zu 2,5 Meter. Die Wurzeln breiten sich 70 Zentimeter vom Buschzentrum aus und erreichen eine Tiefe von 80 Zentimetern.

Die Pflanze ist  fremdbestäubend, daher ist die beste Anbaumethode für Heckenkirschen das Pflanzen mehrerer Sorten im Garten.

Die Fruchtbildung der Kultur ist stabil; kleine Fröste und anhaltend feuchtes Wetter während der Fruchtbildung beeinflussen sie nicht. Die Frostbeständigkeit der Heckenkirsche reicht bis zu –60 Grad, im Frühling, wenn die Pflanze wächst — bis zu -8 Grad. Die Beeren dieser Pflanze reifen einen halben Monat früher als die Beeren der Gartenerdbeere.

Aus medizinischer Sicht werden die Beeren der Heckenkirsche bei Blutarmut, Skorbut, Magenverstimmung und Bluthochdruck eingesetzt. Besonders nützlich ist sie für Stadtbewohner. Einige Besitzer von Privatgrundstücken schmücken ihren Garten mit diesem Strauch und machen daraus eine Hecke.

Pflanzung der Heckenkirsche

Die Sträucher der verschiedenen Sorten sollten in geringem Abstand gepflanzt werden, um eine gute Bestäubung zu gewährleisten; normalerweise beträgt dieser 1,5 Meter. Der Standort für die Pflanzung der Heckenkirsche sollte windgeschützt sein, daher pflanzt man sie am besten in der Nähe von Zäunen. Die Pflanze reagiert gut auf feuchte Böden, daher sollte man sie nicht auf Anhöhen pflanzen.

Die Heckenkirsche wird sowohl im Frühjahr als auch im Herbst gepflanzt. Im Frühjahr sollte diese Aktion vor dem Beginn des Saftflusses in der Pflanze durchgeführt werden, da die Pflanze bekanntermaßen früh austreibt. Die Kultur ist anspruchslos an Böden; selbst Sandboden oder Lehmboden sind geeignet, die vor der Pflanzung mit organischem Dünger gedüngt werden. Bei erhöhtem Säuregehalt wird Kreide oder Kalk zugegeben.

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Die Bedeutung von Beeren in der menschlichen Ernährung

Vor der Pflanzung werden die Wurzeln beschnitten; in der Grube wird Kompost (Humus) mit Mineraldünger vermischt. Beim Einsetzen des Setzlings in die Erde sollte der Wurzelhals nicht mehr als 5 Zentimeter tief eingegraben werden, dann wird der Boden verdichtet und spezielle Erdwälle angelegt, die beim Gießen Wasser zurückhalten. Anschließend wird das Loch gemulcht.

Pflege des Geißblatts

Besondere Aufmerksamkeit bei der Pflege der Heckenkirsche ist in der ersten Saison nach der Pflanzung erforderlich. Bei anhaltend trockenem Wetter werden die Pflanzen nach Bedarf gegossen. Bei Bildung einer harten Kruste auf der Bodenoberfläche und zur Unkrautbekämpfung wird eine Lockerung durchgeführt.

Jedes Jahr im zeitigen Frühjahr müssen die Sträucher mit stickstoffreichem Dünger und im Herbst mit phosphor- und kaliumhaltigem Dünger gedüngt werden.

Das erste Mal werden die Sträucher nach der Pflanzung beschnitten. Bei diesem Vorgang werden schwache und beschädigte Triebe entfernt; es bleiben bis zu 5 der stärksten übrig, aber auch diese müssen um 1/3 der Länge gekürzt werden. In den nächsten 5 Jahren werden nur beschädigte Äste entfernt, und nach Erreichen von 7 Jahren die ältesten Äste. Man kann den Strauch vollständig verjüngen, indem man alle Äste bodengleich abschneidet. Anschließend wird die Pflanze mit Brennnesselaufguss gemischt mit Mist gedüngt.

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