Im Februar werden die Sonnentage immer mehr, auch die Länge des Lichtzeitraums nimmt zu. Mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne erwacht die Natur, und mit ihr unsere heimischen grünen Freunde. Dies ist ein Monat des Übergangs, in dem die Pflanzen aus der Winterruhe erwachen und sich auf das aktive Wachstum vorbereiten.
Aber wie können wir ihnen die richtige Pflege in dieser Zeit bieten, damit sie mit üppigem Laub und gesundem Aussehen erfreuen?
Beeilen Sie sich nicht mit der Gießkanne.
Obwohl der März mehr Sonnenlicht bringt, sollten Sie nicht sofort die Wassermenge erhöhen. Die Erde sollte zwischen den Bewässerungen trocknen, besonders bei jenen Pflanzen, die an trockene Bedingungen gewöhnt sind. Ein Signal kann die trockene obere Erdschicht sein.
Seien Sie jedoch vorsichtig: die Frühlingssonne kann Blätter und Boden schnell austrocknen, daher kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig. Für diejenigen, die Feuchtigkeit lieben, kann man Besprühen oder einen Behälter mit Wasser in der Nähe verwenden.
Mit dem Kommen der Frühlingstage erhöhen Sie die Bewässerung der Pflanzen allmählich, aber mäßig, ohne sich zu sehr anzustrengen. Natürlich nur mit abgestandenem Leitungswasser, und noch besser — gefiltertem oder Tauwasser. Sukkulenten gießen Sie einmal im Monat, indem Sie klare sonnige Tage wählen. Bis zum Eintreffen von März-April sollte ihre Befeuchtung die erforderliche Norm erreichen. Blumen, die in dunkle Räume für die Zeit der Winterruhe gestellt wurden, können bereits ans Licht zurückgebracht werden. Gießen Sie sie selten, besser von den Untersetzern. Beim Gießen orientieren Sie sich am Zustand der Erde in den Töpfen, nicht überwässern Sie. Vergessen Sie nicht, nach jedem Gießen die obere Erdschicht aufzulockern.
Düngen Sie die Zimmerpflanzen streng nach der Norm.
Im Winter verlangsamen viele Pflanzen ihr Wachstum und benötigen kaum Dünger. Aber kurz vor dem Frühling, wenn die Zimmerpflanzen 'erwachen', brauchen sie Düngergaben, um nach der Ruhe in die aktive Phase überzugehen, Kraft und Energie für die Entwicklung zu sammeln. Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass jede Art bestimmte Düngergaben und vor allem deren streng angegebene Normen benötigt. Dies wird von vielen Faktoren bestimmt: dem Zustand der Pflanze nach der Winterruhe, ihrem Alter, ihrem 'Befinden' beim Verlassen der Ruhephase.
Stickstoffdünger fördern das Wachstum der grünen Masse, und Phosphordünger — die Entwicklung des Wurzelsystems und die Blüte.
Vergessen Sie nicht, dass ein Überschuss an Dünger gefährlicher sein kann als ein Mangel. Es ist besser, den Dünger in geringeren Mengen, aber häufiger auszubringen, als auf einmal reichlich.
Am nützlichsten werden mineralische und humato-mineralische Düngemittel sein. Als wirksam gelten zu dieser Zeit die fertigen Nahrungen «Doktor Foli Vitamin», die Biohumus-Komplexe «Fertimix», die Flüssigdünger «Mister Zwet» und andere.
Es ist wichtig, dass Sie beim Düngen die allgemeinen Regeln für alle Zimmerpflanzen beachten: Düngen Sie nicht bei trockener Erde in den Töpfen — es besteht die Gefahr, die feinen Haarwurzeln zu verbrennen. Es ist besser, weniger Dünger zu verwenden als zu viel. Die Pflanzen nehmen eine schwache Konzentration problemlos an, eine hohe kann schaden. Beginnen Sie langsam zu düngen, steigern Sie allmählich die Dosen. Beschädigte oder kränkelnde Pflanzen sollten Sie nicht düngen. Für blühende Pflanzen reicht eine Düngung pro Monat völlig aus.