Die Heimat der Zimmerorchideen, die wichtigsten Geheimnisse ihrer Pflege

Die Zimmerorchidee ist eine unglaublich schöne Pflanze, die dank ihres attraktiven Aussehens die Fensterbänke von Wohnhäusern und Büros schmückt. Die Blume ist recht anspruchsvoll, da sie aus dem Ausland zu uns gebracht wurde. Wo liegt die Heimat der Zimmerorchidee und worin bestehen die Besonderheiten der Pflege?

Heimat der Zimmerorchidee

Erstmals wurden Überreste einer Orchidee in den Werken des bedeutenden Philosophen Theophrast im fünften Jahrhundert v. Chr. erwähnt. Die Pflanze wurde in Verona gefunden, daher gilt Italien als die Heimat der Blume. Theophrast beschrieb die Pflanze in einer systematischen Abhandlung und wies darauf hin, dass die Orchidee an der Basis zwei Knötchen hat, die stark an menschliche Eierstöcke erinnern.

Allerdings muss man bis ins elfte Jahrhundert nach China gehen.

Die Chinesen priesen die Zimmerorchidee, da sie glaubten, dass sie böse Geister aus dem Haus vertreiben könne. Sie waren es, die die Pflanze „zähmten“ und als Erste begannen, sie in Gefäße zu pflanzen. Die Blüte der Orchidee war mit dem Einzug der Frühlingsfeste verbunden.

Heute sind Orchideen so populär, dass man sie in jedem Winkel der Welt finden kann. Trotz ihrer ganzen Lieblichkeit kann die Blume mit voluminösen Saugwurzeln aufwarten. Dank der Wurzeln kann sich die Pflanze an jeder Oberfläche festhalten, sei es Stein, Holz oder Erdreich. Bemerkenswert ist, dass die Orchidee an der Luft nicht vertrocknet, sodass Erde nicht lebensnotwendig ist.

Erstaunliche Fakten über Orchideen:

  • Es gibt mehr als 20.000 Orchideenarten.
  • Die Pflanze hat eine Blütensymmetrie, die der Symmetrie eines menschlichen Gesichts ähnelt.
  • Die Orchidee ist eine Vanillequelle.
  • Einige Pflanzenarten können bis zu 100 Jahre alt werden.
  • Diese Pflanzenart dient als Hauptzutat für die Zubereitung des orientalischen Getränks Salep.

In den letzten Jahren hat die Pflanze bei modernen Gärtnern große Beliebtheit erlangt. Und das alles dank der Farbenvielfalt und der langen Blütezeit. Die meisten glauben, dass die Orchidee in unserem Klima nicht gut gedeiht, aber es sei gesagt, dass Sie bei richtiger Pflege von der Anspruchslosigkeit dieser Pflanze begeistert sein werden.

Wie pflegt man die „Königin“ der Zimmerpflanzen?

Die Zimmerorchidee erreicht eine Höhe von 60-90 Zentimetern und eine Breite von 15-20 Zentimetern. Sie blüht hell und lange. Die Zimmerpflanze gehört zu den immergrünen Pflanzen, ihre Blätter zeichnen sich durch eine satte grüne Farbe aus. Die richtige Pflege besteht aus:

  1. Einhaltung und Schaffung der richtigen Luftfeuchtigkeit. Im Sommer gibt es in Wohnhäusern keine Probleme mit der Luftfeuchtigkeit. Im Winter hilft Ihnen ein Luftbefeuchter. Sie können die Pflanze gelegentlich mit warmem Wasser besprühen, das befeuchtet die Blätter und entfernt unerwünschten Staub.
  2. Regelmäßiges Gießen. Die Zimmerorchidee benötigt reichliches Gießen, aber man sollte das richtige Maß beachten. Die nächste Bewässerung sollte erst erfolgen, wenn die Erde ausgetrocknet ist. Lassen Sie die Pflanze am besten selbstständig über das Wurzelsystem Wasser aufnehmen.
  3. Umtopfen und Düngen der Pflanze. Die Zimmerorchidee sollte jedes Jahr im Frühjahr umgetopft werden. Die Erneuerung von Erde und Topf ermöglicht es dem Wurzelsystem, zu „atmen“ und Mineralstoffe aufzunehmen. Das Düngen der Pflanze erfolgt am besten mit fertigen Mineralstoffzusätzen. Aber überdüngen Sie die Pflanze nicht, sonst besteht die Gefahr, dass die Wurzeln verbrennen.
  4. Einhaltung der Temperaturbedingungen. Grundsätzlich ist die Zimmerorchidee eine wärmeliebende Pflanze. Im Sommer können Sie den Topf auf die Fensterbank stellen, aber achten Sie darauf, dass die Sonnenstrahlen nicht direkt auf die Blätter treffen – sonst kommt es zu Verbrennungen. Im Winter sollten Sie Zugluft und Frost vermeiden.
Siehe auch:
Wie man Hibiskus zu Hause umtopft: Schritt-für-Schritt-Anleitung und Pflege

Die Heimat der Zimmerorchideen, die wichtigsten Geheimnisse ihrer Pflege

Bei starkem Frost sollte die Blume vom Aufenthalt auf der Fensterbank ferngehalten werden. Wenn Sie diese einfachen Regeln strikt befolgen, wird die Pflege der Zimmerorchidee nicht zu kompliziert und aufwändig sein, und Sie können sich an der langen Blüte der Pflanze erfreuen.

Schwierigkeiten beim Anbau von Orchideen

Jede Pflanze benötigt besondere Pflege. Dies ist auf die anatomischen Besonderheiten der Zimmerpflanze zurückzuführen. Mit welchen Schwierigkeiten kann ein Gärtner beim Anbau einer Zimmerorchidee konfrontiert werden?

Schwierigkeiten beim Anbau von Orchideen:

  1. Braune Flecken auf den Blättern. Meistens deuten sie auf Sonnenbrand hin. Sie sollten dafür sorgen, den Standort der Pflanze zu beschatten.
  2. Die Pflanze wächst schief. Höchstwahrscheinlich fehlt ihr Licht. Falls es keine Probleme mit der Beleuchtung gibt, kann die Ursache in schlechtem Gießen liegen.
  3. Belag und Pilz auf den Blättern. In den meisten Fällen hängt das Auftreten dieser Probleme mit Feuchtigkeit und Kälte im Raum zusammen.

Wenn die Pflanze nicht blüht oder nur sehr spärlich blüht – suchen Sie die Ursache in unzureichender Düngung mit Mineraldünger oder mangelnder Pflege. Die Pflege einer Zimmerorchidee lässt sich auf die Einhaltung der Luftfeuchtigkeit, regelmäßiges Gießen und eine richtige Düngung reduzieren. Bei richtiger Pflege wird die Pflanze Sie mit einer schönen und langen Blüte belohnen.

Video über Orchideen zu Hause:

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